Beide Rückkamera-Systeme setzen auf optische Linsen vom Typ Leica VARIO-SUMMILUX. Das Standard-17T nutzt einen 50-MP-Hauptsensor vom Typ Light Fusion 800 (f/1.7, OIS), die 50-MP-5x-Telekamera mit OIS und eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera mit 120° Bildwinkel . Das Pro-Modell erhält einen 50-MP-Light-Fusion-950-Hauptsensor (f/1.67, OIS), kombiniert mit derselben 50-MP-5x-Telekamera und der 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik
. Eine 32-MP-Frontkamera rundet das Setup ab
. Mit „Leica Live Moment“ debütiert ein neuer, aus der andauernden Partnerschaft entwickelter Computational-Photography-Modus auf der Serie
.
Beim Akku geht die 17T-Serie am aggressivsten vor. Beide Telefone nutzen Silizium-Kohlenstoff-Technologie, um Kapazitäten zu erreichen, die den 5.500-mAh-Akku des Vorgängers 15T regelrecht winzig erscheinen lassen . Das Standard-17T packt 6.500 mAh mit 67 Watt kabelgebundenem HyperCharge, das 17T Pro legt auf 7.000 mAh zu – selbst für Flaggschiff-Verhältnisse des Jahres 2026 außergewöhnlich viel – mit 100 Watt kabelgebundenem und 50 Watt kabellosem HyperCharge
. Das Pro unterstützt zudem kabelgebundenes Reverse-Charging mit 22,5 Watt
.
Xiaomi verspricht für das 17T Pro bis zu 9,5 Stunden ununterbrochene Videoaufnahme mit einer Ladung . Im Alltag dürfte die Laufzeit für die meisten Nutzer locker zwei Tage betragen
. Die Ladegeschwindigkeiten sorgen dafür, dass das Pro in deutlich unter einer Stunde vollständig geladen ist, das Standardmodell bleibt mit 67 Watt kabelgebunden konkurrenzfähig
.
Die 17T-Serie setzt den Weg der T-Modelle hin zu MediaTek-Prozessoren fort; Varianten mit Qualcomm Snapdragon wurden nicht angekündigt. Im Standard-17T arbeitet der MediaTek Dimensity 8500-Ultra, ein Octa-Core-Chip mit bis zu 3,4 GHz, gefertigt im 4-nm-Verfahren . Das 17T Pro wird vom Dimensity 9500 angetrieben, einem 3-nm-Flaggschiff-Chip, der laut MediaTek 32 Prozent mehr Single-Core-Leistung und einen um 55 Prozent niedrigeren maximalen Stromverbrauch gegenüber dem Vorgänger bieten soll
.
Beide Telefone kommen mit 12 GB LPDDR5X-RAM und UFS-4.1-Speicher. Das 17T endet bei 512 GB, während das Pro eine 1-TB-Option bereithält . Bei den Displays trennen sich die Wege: Das Standard-17T nutzt ein 6,59 Zoll großes 120-Hz-AMOLED-Panel mit 1,5K-Auflösung (2756×1268 Pixel), das Pro setzt auf ein größeres 6,83-Zoll-AMOLED-Display mit 144 Hz Bildwiederholrate und einer Spitzenhelligkeit von 4.000 Nits
. Der Screen des Standardmodells ist durch Corning Gorilla Glass 7i geschützt und unterstützt HDR10+ sowie Dolby Vision
.
Xiaomi enthüllte beim Wien-Event eine gestaffelte Preisstruktur. In Europa startet das Standard-17T mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher bei 749 Euro, das Pro-Modell kostet mit 12 GB und 512 GB ab 999 Euro – ein Aufschlag von 100 Euro gegenüber dem Einführungspreis des 15T Pro . Erste Händlerinformationen legen nahe, dass die unverbindliche Preisempfehlung für die 12+256-GB-Konfiguration des Standard-17T in Deutschland bei 749 Euro liegt, für die 512-GB-Variante bei 799 Euro
. Das 17T Pro startet mit 999 Euro für 12+512 GB
.
Offizielle Euro-Preise für sämtliche Märkte und Varianten wurden zum Launch-Event nicht in Gänze genannt. Interessenten sollten die regionalen Xiaomi-Kanäle für exakte Verfügbarkeiten und Endkundenpreise im Blick behalten .
Der Launch der 17T-Serie sendet mehrere strategische Signale für Xiaomis globale Aufstellung:
Die 17T- und 17T-Pro-Modelle sind ab dem Wiener Launch weltweit im Handel, wobei mit einer gestaffelten regionalen Verfügbarkeit im Laufe des Juni 2026 zu rechnen ist. In Deutschland dürften beide Modelle in Kürze bei großen Online-Händlern und im Xiaomi-Store gelistet werden – mit dem 17T zu 749 Euro und dem 17T Pro zu 999 Euro als Orientierungsmarke.
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