Beide Versionen – Switch und Switch 2 – benötigen einen Download von 3,5 GB . Mit einem Preis von unter 40 Euro liegt es deutlich unter anderen aktuellen First-Party-Titeln, was für viele Fans eine willkommene Überraschung ist
.
Das Spiel markiert außerdem einen historischen Moment: Es wird weithin als das letzte originale First-Party-Spiel für die ursprüngliche Nintendo Switch beschrieben und dient als eine Art „Brückentitel" zwischen den Konsolengenerationen .
Rhythm Heaven Groove packt mehr Inhalte in sich als jeder bisherige Serienableger:
Ein Highlight, das in den ersten Berichten immer wieder genannt wird: Der legendäre Tsunku♂ (Mitsuo Tsunku) kehrt nach über einem Jahrzehnt Pause als Komponist und Produzent zurück, unterstützt von der Nintendo-Komponistin Masami Yone .
Seine eingängigen neuen Tracks werden jetzt schon als essenziell für den Charme des Spiels beschrieben .
Die größte Neuerung ist Beatspell, ein freischaltbarer Einzelspieler-Modus, der sich wie ein rhythmusbasiertes RPG spielt .
Anders als in den normalen Minispielen, wo man zu einem festgelegten Zeitpunkt den Knopf drücken muss, entscheidet ihr hier selbst, wann ihr Zauber wirkt – etwa Feuerangriffe oder Heilung – und zwar mittels Rhythmus-basierter Eingaben. Es gibt keinen einzigen „richtigen" Takt, was den Modus freier und entscheidungsorientierter macht .
Die frühen Meinungen hierzu sind jedoch gespalten. Mehrere Vorschauen beschreiben Beatspell als „unausgegoren" („underbaked") oder „einen etwas experimentellen RPG-Modus", der nicht so ganz zündet . Obwohl die Idee auf dem Papier interessant ist, wird der Modus recht einheitlich als der schwächste Teil des Pakets genannt
.
Für alle, die Rhythm Heaven noch nicht kennen: Der einfachste Vergleich ist „WarioWare mit einem musikalischen Twist" . Beide Reihen setzen auf rasante, absurde Minispiele mit todsicherer Steuerung, aber bei Rhythm Heaven dreht sich alles um das Drücken der Tasten genau im Takt, nicht um eine ständig wechselnde Spielidee
.
Umfassende Testberichte wird es erst kurz vor dem Start am 2. Juli geben, aber die Hands-on-Previews vom 11. Juni 2026 zeichnen ein klares Bild: Das Kernspiel wird fast überall geliebt, Beatspell löst dagegen eher ein Schulterzucken aus.
Die Kern-Minispiele sind die Stars. Die Vorschauen verwenden Formulierungen wie „erfrischend einfach, schräg und härter als es aussieht" und berichten, man habe während des Spielens so sehr gelacht, dass man den Takt verpasste
. Ein Magazin nannte es „ein spaßiges Musikspiel, bei dem ich Gemüse hackte und dabei mitwippte"
.
Der Mehrspielermodus entwickelt sich zu einem echten Party-Hit – er wird als „Spieleabend-Star" („game night essential") mit chaotischer und urkomischer Energie bezeichnet .
Beatspell ist der klare Schwachpunkt. Der Konsens ist, dass sich der RPG-Modus unfertig anfühlt und von dem losgelöst ist, was die Serie so besonders macht .
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Wertungen auf Metacritic oder OpenCritic. Der Grundtenor der Previews: Groove liefert genau das, worauf Fans der Serie gewartet haben – auch wenn ein experimenteller Modus sein Ziel verfehlt. Für viele ist es ein würdiger Abschluss einer Ära und ein Titel, den man bedenkenlos auf die nächste Konsolengeneration mitnehmen kann .
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