Die erste Woche dient traditionell den frühen Runden, während die Finalphase in der zweiten Woche stattfindet. Das Herren‑Finale ist für Sonntag, den 7. Juni angesetzt.
Für die Ausgabe 2026 haben die Organisatoren ein Gesamt‑Preisgeld von rund 61,7 Millionen Euro angekündigt. Das entspricht einem Anstieg von etwa 9,5 % gegenüber 2025.
Trotz der Erhöhung ist das Thema Geld ein Streitpunkt. Mehrere Topstars – darunter Novak Djokovic, Jannik Sinner und Aryna Sabalenka – kritisieren, dass Spielerinnen und Spieler einen vergleichsweise kleinen Anteil an den Einnahmen der Grand‑Slams erhalten.
Im Raum stehen Forderungen nach:
Die Debatte könnte langfristig Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Spielern und Turnierveranstaltern haben.
Vor dem Turnier führen die aktuellen Weltranglistenersten die Setzlisten an.
Bei den Frauen zählen zudem Titelverteidigerin Coco Gauff sowie die frühere Roland‑Garros‑Siegerin Iga Świątek zu den wichtigsten Titelanwärterinnen.
Eine der größten Veränderungen im Herrenfeld: Carlos Alcaraz, zweifacher Titelverteidiger, musste wegen einer Handgelenksverletzung kurzfristig absagen. Dadurch gilt das Tableau als deutlich offener als in den Vorjahren.
Der Weltranglistenerste aus Italien steht im Mittelpunkt vieler Prognosen. Sinner fehlt in seiner Grand‑Slam‑Sammlung bislang nur noch der Titel bei den French Open – ein Sieg in Paris würde seinen Karriere‑Grand‑Slam komplettieren.
Nach starken Ergebnissen bei großen Sandplatzturnieren im Frühjahr zählt er zu den klaren Favoriten auf den Titel.
Auf der Damentour sorgt vor allem Elina Svitolina für Aufmerksamkeit. Die Ukrainerin gewann kurz vor Roland‑Garros das WTA‑1000‑Turnier in Rom, wobei sie unter anderem Elena Rybakina, Iga Świątek und Coco Gauff besiegte.
Der Triumph war ihr dritter Titel in Rom und einer der größten Erfolge seit ihrem Comeback auf der Tour nach der Geburt ihrer Tochter.
Ihre Saisonbilanz unterstreicht die starke Form:
Roland‑Garros wird weltweit auf mehr als 170 TV‑Sendern und digitalen Plattformen in über 220 Ländern übertragen.
Wichtige TV‑ und Streaming‑Optionen:
Damit gehört das Turnier zu den weltweit am breitesten übertragenen Sportevents.
Die wichtigste sportliche Frage: Kann Jannik Sinner erstmals Roland‑Garros gewinnen und damit seinen Karriere‑Grand‑Slam vollenden?
Parallel zum sportlichen Wettbewerb wächst der Konflikt zwischen Spielern und Grand‑Slam‑Organisatoren über die Verteilung der Turniereinnahmen. Einige Profis haben sogar koordinierte Maßnahmen bei zukünftigen Turnieren ins Spiel gebracht.
Mit einem Rekord‑Preisgeld, einem offenen Herrenfeld nach Alcaraz’ Ausfall und mehreren Spielerinnen und Spielern in Topform verspricht Roland‑Garros 2026 eine der spannendsten Ausgaben der letzten Jahre. Ob Favoriten wie Sinner liefern – oder neue Namen den Sandplatzklassiker prägen – entscheidet sich in zwei intensiven Tenniswochen in Paris.
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