Die Konzeptphase soll auch klären, wie genau der Wagen in Citroëns Modellpalette positioniert wird.
Der neue 2CV soll zu den günstigsten Elektroautos Europas gehören. Citroën nennt einen angestrebten Einstiegspreis von unter 15.000 €.
Damit greift die Marke bewusst die ursprüngliche Idee des 2CV auf: Nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglichte das einfache Fahrzeug Millionen Europäern erstmals bezahlte individuelle Mobilität. Die elektrische Neuauflage soll laut Unternehmensführung eine ähnliche Rolle im Übergang zur Elektromobilität spielen.
Mit diesem Preis würde der Wagen direkt mit besonders günstigen Elektro‑Kleinwagen wie dem Dacia Spring oder neuen Einsteiger‑EVs konkurrieren.
Citroën betont, dass der neue Wagen keine reine Retro‑Kopie werden soll. Stattdessen soll er die Philosophie und zentrale Gestaltungselemente des Originals neu interpretieren.
Typische Merkmale, die sich im neuen Modell widerspiegeln könnten:
Das Projekt zielt darauf ab, „den Geist“ des klassischen 2CV wieder einzufangen, jedoch mit moderner Technik, Sicherheitsstandards und nachhaltigen Materialien.
Offizielle technische Daten wurden bislang noch nicht veröffentlicht. Branchenberichte deuten jedoch darauf hin, dass der neue 2CV Technologie mit anderen günstigen Elektroautos des Stellantis‑Konzerns teilen könnte.
Als wahrscheinlich gilt der Einsatz der Stellantis‑Plattform „Smart Car“, einer kosteneffizienten Architektur, die bereits bei Modellen wie dem Citroën ë‑C3 verwendet wird.
Die Nutzung einer gemeinsamen Plattform würde Entwicklungs‑ und Produktionskosten senken – ein entscheidender Faktor, um den Zielpreis unter 15.000 € zu erreichen.
Konkrete Angaben zu WLTP‑Reichweite, Batteriekapazität oder Ladeleistung wurden bisher nicht bestätigt.
Einige Berichte im Umfeld des Stellantis‑Programms für günstige Elektroautos nennen das Werk Pomigliano d’Arco in Italien als möglichen Produktionsstandort für diese neue Kleinwagenfamilie ab etwa 2028.
Stellantis hat jedoch bislang nicht offiziell bestätigt, dass genau dort auch der neue 2CV gebaut wird. Der Produktionsort gilt daher weiterhin als vorläufig.
Die elektrische Neuauflage des 2CV passt in die langfristige Konzernstrategie FaSTLAne 2030. Stellantis plant im Rahmen dieses Programms Investitionen von rund 60 Milliarden Euro (etwa 70 Milliarden US‑Dollar) bis zum Ende des Jahrzehnts.
Wichtige Ziele der Strategie:
Der neue 2CV könnte dabei als zentrales Einstiegs‑Elektroauto der Marke Citroën dienen – ganz im Sinne der historischen Markenidentität: einfache, praktische und erschwingliche Mobilität.
Weitgehend bestätigt:
Berichtet, aber nicht endgültig bestätigt:
Noch unbekannt:
Der ursprüngliche 2CV gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Autos Europas. Über Jahrzehnte hinweg wurden Millionen Exemplare produziert – ein Symbol für einfache, robuste Mobilität.
Seine mögliche Rückkehr als Elektroauto spiegelt einen breiteren Trend in der Branche wider: Hersteller nutzen ikonische Modelle aus ihrer Geschichte, um erschwingliche Elektrofahrzeuge mit emotionalem Wiedererkennungswert auf den Markt zu bringen.
Sollte Citroën tatsächlich ein alltagstaugliches Elektroauto unter 15.000 € realisieren, könnte der neue 2CV zu einem wichtigen Schritt werden, um Elektromobilität für den Massenmarkt in Europa zugänglicher zu machen.
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