Das Honor Magic9 Pro Max ist seit dem 28. September 2026 in China erhältlich und kostet zum Start mindestens 6.499 Yuan. Aufmerksamkeit erregt vor allem die Kombination aus zwei physischen SIM-Karten und zwei eSIM-Profilen. Das bedeutet aber nicht, dass vier Mobilfunknummern gleichzeitig erreichbar sind: Laut Berichten bleiben im Dual-Standby jeweils nur zwei ausgewählte Nummern aktiv.
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Auch bei den übrigen Daten setzt Honor auf große Zahlen: ein 8.800-mAh-Akku, ein 6,8-Zoll-Display mit bis zu 120 Hertz und zwei rückwärtige Kameras mit jeweils 200 Megapixeln. Was davon im Alltag besonders relevant ist – und welche Fragen vor einem Kauf offenbleiben – im Überblick.
Vier SIMs auf dem Gerät, zwei Nummern gleichzeitig im Standby
Das Konzept kombiniert zwei Einschübe für physische SIM-Karten mit zwei eSIM-Profilen. So lassen sich bis zu vier Nummern auf einem Gerät hinterlegen und bei Bedarf auswählen. Im Dual-Standby können den Berichten zufolge aber nur zwei davon zugleich auf Anrufe warten. Es handelt sich also nicht um vier gleichzeitig aktive Mobilfunkverbindungen.
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Der Vergleich mit eSIM-only-Modellen ist nur bedingt aussagekräftig: AT&T führt beim iPhone 17 Pro Max beispielsweise zwei aktive eSIMs und Speicherplatz für acht oder mehr Profile auf. Das beschreibt die Zahl gespeicherter eSIM-Profile und gleichzeitig aktiver Leitungen – nicht dieselbe Kombination aus zwei physischen SIM-Karten und zwei eSIM-Profilen wie beim Honor.
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Wer die Funktion nutzen möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, ob die konkrete Modellvariante und der eigene Mobilfunkanbieter die benötigten eSIM-Funktionen unterstützen. Honor hat bislang den Start in China bestätigt; Angaben zum internationalen Angebot stehen noch aus.
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Start, Preis und Speichervarianten
Honor hat das Magic9 Pro Max am 28. September 2026 in China vorgestellt und den offiziellen Verkaufsstart für denselben Tag angesetzt. Der Einstiegspreis beträgt 6.499 Yuan. Angeboten werden laut Honor vier Speicheroptionen: 12 GB Arbeitsspeicher mit 256 oder 512 GB sowie 16 GB Arbeitsspeicher mit 512 GB oder 1 TB.
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Honor kündigt an, Informationen zu regionalen Markteinführungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, Südostasien sowie weiteren Märkten in Kürze zu veröffentlichen. Konkrete Termine oder Preise für diese Regionen nennt die Mitteilung nicht. Der chinesische Preis ist daher nicht als späterer Verkaufspreis in Europa zu verstehen.
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Prozessor, Kühlung und Display
Berichte nach der Vorstellung nennen als Prozessor den Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Außerdem soll das Smartphone mit Honors Kühlsystem Jade Plate-level Cooling System 2.0 und einem C3-RF-Chip ausgestattet sein.
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Das Display ist ein 6,8 Zoll großes LTPO-OLED-Panel mit 2.868 × 1.320 Pixeln und einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Für die Spitzenhelligkeit wird ein Wert von bis zu 10.000 Nits genannt. Das ist eine angegebene Spitzenleistung und kein Hinweis darauf, dass das Display unter allen Bedingungen dauerhaft so hell leuchtet.
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8.800-mAh-Akku und Ladetempo
Im Magic9 Pro Max steckt ein Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 8.800 mAh. Berichte nach der Vorstellung nennen bis zu 100 Watt Ladeleistung per Kabel und bis zu 80 Watt kabellos.
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Bei den frühen Angaben gab es abweichende Werte: Eine vorläufige Spezifikationsseite nannte 120 Watt kabelgebunden. Die später veröffentlichten Berichte stimmen dagegen bei 100 Watt per Kabel und 80 Watt kabellos überein.
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Drei rückwärtige Kameras und optionale Telekonverter
Die Hauptkamera und die Periskop-Telekamera sollen jeweils mit 200 Megapixeln auflösen. Hinzu kommt eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera.
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Für größere Brennweiten bietet Honor außerdem die optionalen Telekonverter G200 und G500 an, die mit 200 beziehungsweise 500 Millimetern beschrieben werden. Dabei handelt es sich um externe Zubehörteile und nicht um zusätzliche, ins Smartphone eingebaute Kameras. Vor dem Kauf sollte man prüfen, ob ein bestimmtes Zubehörpaket im Lieferumfang enthalten ist.
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Schutz vor Wasser und Staub: Modell genau prüfen
Berichte nach dem Marktstart führen für das Smartphone die Schutzklassen IP68, IP69 und IP69K auf. In früheren Spezifikationsübersichten finden sich teilweise andere Kombinationen. Wer auf eine bestimmte Schutzklasse angewiesen ist, sollte deshalb die Angaben zur konkreten regionalen Modellvariante prüfen, statt sich auf eine Vorab-Übersicht zu verlassen.
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Was vor dem Kauf noch wichtig ist
Die Vier-SIM-Angabe klingt nach vier gleichzeitig nutzbaren Anschlüssen, meint aber vier hinterlegbare Nummern: Im berichteten Dual-Standby sind jeweils zwei ausgewählte Nummern gleichzeitig erreichbar. Offen ist außerdem, wann und zu welchem Preis das Gerät außerhalb Chinas angeboten wird. Honor hat dazu in seiner Ankündigung noch keine konkreten Angaben gemacht.
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Auch einige weitere Details verdienen eine Einordnung: Die 10.000 Nits sind eine angegebene Spitzenhelligkeit, bei der Ladeleistung kursierten vor der Vorstellung abweichende Angaben, und die Telekonverter sind Zubehör. Wer das Magic9 Pro Max in Betracht zieht, sollte deshalb die bestätigten Angaben für die eigene Region, die eSIM-Kompatibilität und den Lieferumfang des gewünschten Pakets prüfen.
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