In England und Wales wurden Meta Smartglasses aus allen Gerichtsgebäuden verbannt; sie werden am Eingang konfisziert und beim Verlassen wieder ausgehändigt. Die deutsche Digitalrechtsorganisation HateAid hat am 12.
Forschungsantwort

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Die weltweite Empörung über Metas KI-gestützte Ray-Ban-Smartglasses hat im Jahr 2026 ein neues Ausmaß erreicht. Datenschutzbehörden, Gerichte und die Öffentlichkeit gehen massiv gegen die Datenbrillen vor, die es ermöglichen, völlig unauffällig Videoaufnahmen zu machen. Hier die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Der His Majesty's Courts & Tribunals Service (HMCTS) hat die Brillen aus allen Gerichtsgebäuden in England und Wales verbannt. Wer mit einer solchen Brille ankommt, muss sie am Eingang abgeben und bekommt sie erst beim Verlassen des Gebäudes zurück . Der Anlass für das Verbot war ein Vorfall im Januar 2026 am High Court in London: Ein Zeuge namens Laimonas Jakstys trug die Brille im Zeugenstand und wurde von seinem Anwalt über die integrierten Lautsprecher ferngesteuert
.
Am 12. August 2026 reichte die Digitalrechtsorganisation HateAid Strafanzeige gegen Meta, Ray-Ban, Oakley und mehrere Optiker- und Elektronikhändler ein. Die Organisation argumentiert, dass der Verkauf der Brillen gegen das deutsche Gesetz zum Schutz vor versteckten Kameras verstößt, da die Geräte als gewöhnliche Alltagsbrillen getarnt sind . Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs, der für Meta in Deutschland zuständig ist, bezeichnete die Brillen als „getarnte Kameras“ und hält ein vollständiges Verkaufsverbot für möglich
. Fuchs drängt zudem auf ein EU-weites Verbot
. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit ein nationales Verkaufsverbot
.
Eine wachsende Zahl britischer Gaststätten und Veranstaltungsorte hat die Nutzung der Brillen untersagt oder eingeschränkt:
Die BBC berichtete, dass Frauen regelmäßig von Männern mit Meta-Ray-Bans angesprochen werden, die ihre Reaktionen auf Anmachsprüche ohne Wissen oder Einwilligung filmen . Das Kernproblem: Die kleine weiße LED, die beim Filmen aufleuchten soll, ist aus Sicht der Kritiker zu dezent und kann manipuliert werden. Einige Nutzer hatten die LED abgeklebt oder zerstört, um unerkannt filmen zu können
.
Meta betont, dass die Brillen über integrierte Datenschutzfunktionen verfügen, darunter die sichtbare LED beim Filmen . Das Unternehmen gab an, im Jahr 2025 etwa sieben Millionen Einheiten verkauft zu haben
. Im Juli 2026 schloss Meta eine Sicherheitslücke: Seither schaltet sich die Kamera automatisch ab, wenn die LED physisch beschädigt oder manipuliert wird
.
Wichtige Anmerkung: Während das Gerichtsverbot in England und Wales rechtskräftig ist, bleibt unklar, ob Schottland und Nordirland folgen werden. In Deutschland ist die Strafanzeige eingereicht, ein Urteil oder ein Verkaufsverbot steht jedoch noch aus.
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In England und Wales wurden Meta Smartglasses aus allen Gerichtsgebäuden verbannt; sie werden am Eingang konfisziert und beim Verlassen wieder ausgehändigt.
In England und Wales wurden Meta Smartglasses aus allen Gerichtsgebäuden verbannt; sie werden am Eingang konfisziert und beim Verlassen wieder ausgehändigt. Die deutsche Digitalrechtsorganisation HateAid hat am 12. August 2026 Strafanzeige gegen Meta, Ray Ban, Oakley und mehrere Händler gestellt – sie beruft sich auf ein Gesetz, das den Verkauf von als Alltagsgegenstände...
In Großbritannien haben zahlreiche Gastronomie und Veranstaltungsbetriebe – darunter die Pubkette Wetherspoon mit über 800 Standorten – die Brillen verboten oder deren Kamerafunktion untersagt, da sie eine „heimliche...