Samsung Electronics und fünf weitere Gesellschaften des Konzerns haben Helix Digital Infrastructure zusammen eine Milliarde US-Dollar zugesagt. Das von der US-Investmentgesellschaft KKR gegründete Unternehmen will damit den weltweiten Ausbau von Infrastruktur für KI-Anwendungen vorantreiben.
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Im Mittelpunkt stehen nicht nur Rechenzentren: Für den Betrieb großer KI-Systeme braucht es auch verlässliche Stromversorgung und leistungsfähige Netze. Genau diese Bausteine bündelt Helix in seiner Infrastrukturstrategie.
So verteilt sich die Milliarde
Samsung Electronics übernimmt 500 Millionen US-Dollar. Die übrigen 500 Millionen kommen gemeinsam von Samsung C&T, Samsung SDS, Samsung SDI, Samsung Life Insurance und Samsung Fire & Marine Insurance. Wie sich dieser Betrag auf die fünf Gesellschaften verteilt, wurde nicht mitgeteilt.
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Rechenzentren, Strom und Glasfaser
Helix investiert in sogenannte Hyperscale-Rechenzentren – besonders große Anlagen für umfangreiche Datenverarbeitung – sowie in Stromerzeugung und -übertragung. Zum Geschäftsbereich gehören außerdem Glasfaser- und weitere Netzinfrastruktur. Helix zufolge will das Unternehmen diese Anlagen für große Betreiber bereitstellen und verwalten.
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Damit zielt Helix auf mehr als Gebäude und Server: Auch Energieversorgung und Datenverbindungen sind Teil der Infrastruktur, die für den Ausbau von KI-Rechenkapazitäten nötig ist.
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Mehr als zehn Milliarden bereits zugesagt
Samsungs Zusage kommt zu den mehr als zehn Milliarden US-Dollar hinzu, die zum Start der Helix-Strategie bereits zugesagt waren. Als Gründungsinvestoren nennt KKR die Kuwait Investment Authority, Nvidia und Vistra, einen US-amerikanischen Energieversorger.
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Wo Samsung und Nvidia ins Spiel kommen
Helix will auf Nvidias KI-Computing-Technologie setzen. Zugleich bringt Samsung Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen des Konzerns ein: Dazu zählen Halbleiter, Kühlsysteme, Rechenzentrumsbau und Batterien. Diese Fähigkeiten könnten bei Entwicklung und Betrieb der Infrastruktur eine Rolle spielen und Ansatzpunkte für Zusammenarbeit zwischen Helix und Samsung-Gesellschaften schaffen.
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Was daraus konkret entsteht, ist bislang offen: Die vorliegenden Ankündigungen nennen weder bestimmte Verträge oder Projekte noch fertiggestellte Anlagen, die auf die Investition zurückgehen. Die Milliarde ist eine Zusage für den weltweiten Ausbau von Helix – kein Beleg dafür, dass bestimmte neue Rechenzentren bereits in Betrieb sind.
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