Nokia schließt seinen Forschungs und Entwicklungsstandort für Funktechnologie in Hangzhou bis Ende 2026 und baut rund 1.600 Stellen ab – das Geschäft in China bricht massiv ein. Die Umsätze in der Region Greater China sind von knapp 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf nur noch 913 Millionen Euro im Jahr 2025 gefall...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What are the details of Nokia's decision to close its Hangzhou R&D hub in China by the end of 2026, eliminating approximately 1,600 jobs, an. Article summary: The evidence is now strong across all major dimensions. Here is the full picture.. Topic tags: general, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts. Make it useful as an illustrative visual, not as factual e
Nokia hat bestätigt, dass der Forschungs- und Entwicklungsstandort für Funktechnologie in Hangzhou, China, bis Ende 2026 geschlossen wird. Davon betroffen sind rund 1.600 Arbeitsplätze . Die Schließung ist das deutlichste Zeichen für den beschleunigten Rückzug des finnischen Telekommunikationsausrüsters aus dem chinesischen Markt, der unter einer Kombination aus geopolitischen Spannungen und massiven Umsatzrückgängen leidet
.
Nokias Geschäft in der Region Greater China – das Festlandchina, Hongkong und Taiwan umfasst – hat einen dramatischen Einbruch erlitten. Die Jahresumsätze fielen von knapp 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf nur noch 913 Millionen Euro Ende 2025 – ein Rückgang von rund 58 % . Die eigene Quartalsmitteilung von Nokia für das vierte Quartal 2025 bestätigt die Zahl von 913 Millionen Euro Nettoumsatz aus der Region
.
Parallel dazu schrumpfte die Belegschaft. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in Greater China sank von 13.700 im Jahr 2020 auf rund 7.200 im Jahr 2025 . Darin enthalten sind frühere Kürzungen: Im Oktober 2024 hatte Nokia in der Region fast 2.000 Stellen gestrichen – damals rund 20 % der dortigen Belegschaft – als Teil eines umfassenden Kostensenkungsprogramms
.
Die Ursache für Nokias China-Kollaps ist geopolitischer Natur. 2019 verhängten die USA ein Verbot gegen den chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei, dem mehrere westliche Länder folgten. Schweden schloss daraufhin chinesische Anbieter von seiner 5G-Infrastruktur aus. China reagierte mit einer faktischen Sperre für schwedische und finnische Ausrüster – Ericsson und Nokia – bei Aufträgen staatlicher Telekommunikationsanbieter .
Nokia-CEO Justin Hotard hat die Lage unverblümt beschrieben: China sei ein Markt, in dem Nokia „kein Spieler mehr“ sei, und er warnte vor weiteren Stellenstreichungen in Europa, da das Unternehmen seine Strategie neu ausrichtet . Die Umsätze in Greater China, die einst 27 % des Nettoumsatzes ausmachten, liegen heute bei nur noch 6 %
.
Der Rückzug aus China ist kostspielig. Nokia rechnet im Jahr 2026 mit Restrukturierungskosten von rund 350 Millionen Euro, die speziell für die Neuordnung des Chinageschäfts anfallen . Darin enthalten sind die Schließung in Hangzhou und die vollständige Integration von Nokia Shanghai Bell, einem Joint Venture mit dem staatlichen Partner China Huaxin, das Nokia Ende 2025 vollständig übernommen hat
.
Diese China-spezifischen Kosten sind Teil eines weitaus größeren globalen Restrukturierungsprogramms. Nokia erwartet nun für 2026 Gesamtrestrukturierungskosten von rund 800 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber der ursprünglichen Prognose von 250 Millionen Euro . Durch die Integration des Chinageschäfts in die globalen Strukturen erhofft sich CEO Hotard Kosteneinsparungen von rund 200 Millionen Euro
.
Die Schließung in Hangzhou ist der jüngste Meilenstein in einem lang anhaltenden globalen Personalabbau. Die Mitarbeiterzahl von Nokia ist von rund 103.000 im Jahr 2018 auf etwa 78.000 im Jahr 2026 gesunken . Ende 2023 kündigte Nokia Pläne an, bis zu 14.000 Stellen zu streichen – damals rund 16 % der 86.000 Beschäftigten – mit dem Ziel, die Belegschaft bis Ende 2026 auf 72.000 bis 77.000 Mitarbeiter zu reduzieren
. Das Programm soll jährliche Einsparungen zwischen 800 Millionen und 1,2 Milliarden Euro bringen
.
Ein besonderer Punkt der Sorge für europäische Mitarbeiter: Im Zuge desselben Sparprogramms baut Nokia auch 350 Stellen in Europa ab .
Nokias schwedischer Rivale Ericsson zeigt eine nahezu identische Entwicklung in China. Die China-Umsätze von Ericsson stiegen 2020 noch auf knapp 18,8 Milliarden schwedische Kronen, angetrieben durch 5G-Aufträge – brachen dann aber dramatisch ein . Bis 2025 sanken sie auf rund 7,1 Milliarden Kronen – weniger als 40 % des Niveaus von 2020 und nur noch 3 % des Gesamtumsatzes von Ericsson
. Light Reading sprach von einem „Kollaps“
.
Beide Anbieter sind aus Chinas 5G-Markt im Wesentlichen ausgeschlossen – aus Gründen der nationalen Sicherheit, insbesondere nachdem Schwedens Huawei-Verbot zu Vergeltungsmaßnahmen chinesischer Betreiber gegen schwedische und finnische Lieferanten führte .
Diese Zahlen stammen aus den offiziellen Einreichungen und Jahresberichten von Nokia und Ericsson sowie aus Berichten von Light Reading und anderen Fachmedien .
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Nokia schließt seinen Forschungs und Entwicklungsstandort für Funktechnologie in Hangzhou bis Ende 2026 und baut rund 1.600 Stellen ab – das Geschäft in China bricht massiv ein.
Nokia schließt seinen Forschungs und Entwicklungsstandort für Funktechnologie in Hangzhou bis Ende 2026 und baut rund 1.600 Stellen ab – das Geschäft in China bricht massiv ein. Die Umsätze in der Region Greater China sind von knapp 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf nur noch 913 Millionen Euro im Jahr 2025 gefallen – ein Rückgang von 58 %.
Hintergrund sind geopolitische Spannungen: Nachdem Schweden chinesische Anbieter aus dem 5G Netz ausgeschlossen hatte, reagierte China mit der Vergeltung und schloss Nokia und Ericsson von Aufträgen staatlicher Teleko...