Der 27-jährige Malaysier Chin Hock Khan, bekannt als „Da Xiang“, ist in Singapur angeklagt worden. Die Polizei wirft ihm vor, ein Netzwerk für Betrugsfälle koordiniert zu haben, bei denen sich Täter als Behördenvertreter ausgaben. Malaysische Beamte nahmen ihn am 22. September 2026 aufgrund eines singapurischen Haftbefehls fest und übergaben ihn noch am selben Tag an die Polizei Singapurs. Die Anklage folgte am 23. September. Die Vorwürfe sind kein Schuldspruch.
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Welche Rolle soll er gespielt haben?
Nach Angaben der Polizei warb Chin Malaysier an und koordinierte sie als Helfer vor Ort in Singapur. Diese sollen unter anderem Gold von Betrugsopfern abgeholt und Bargeldabhebungen an Geldautomaten organisiert haben. Chin soll geholfen haben, mindestens 500.000 Singapur-Dollar (S$) an mutmaßlich illegalen Erlösen zu waschen. Gerichtsberichte beschreiben zudem eine mutmaßliche Absprache zur Abholung von Bargeld und Gold bei Menschen in Singapur zwischen März und Juni.
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Was ist Gegenstand der Anklage?
Chin wird vorgeworfen, sich mit anderen abgesprochen zu haben, um ihnen beim Behalten von Erträgen aus Straftaten zu helfen. Das ist der berichtete Anklagevorwurf. Die Schilderung, er habe Betrugsfälle mit falschen Behördenvertretern koordiniert, gehört zu den weitergehenden Vorwürfen der Polizei. Bei einer Verurteilung wegen des angeklagten Delikts drohen bis zu zehn Jahre Haft, eine Geldstrafe von bis zu 500.000 S$ oder beides. Die mögliche Geldstrafe ist nicht mit der Summe der mutmaßlich gewaschenen Erlöse gleichzusetzen.
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Warum spielt die Zusammenarbeit mit Malaysia eine Rolle?
Singapurs Polizei berichtet von einem zunehmenden Trend: Malaysische Staatsangehörige reisen demnach nach Singapur, um für Betrugsnetzwerke Bargeld und Wertgegenstände von Opfern einzusammeln. An den Ermittlungen zu Chin arbeiteten die Cyber-Einheit der singapurischen Polizei und die Abteilung für Wirtschaftskriminalität der malaysischen Polizei zusammen. Die Festnahme und anschließende Übergabe erfolgten durch malaysische Behörden.
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