Star Wars Zero Company startet mit einem erfreulichen Kritiker-Echo. Auf Metacritic steht das Strategiespiel derzeit bei 86 Punkten aus 40 Rezensionen – die Einstufung lautet „Generally Favorable“, also insgesamt positiv.
26 Besonders die rundenbasierten Gefechte überzeugen: Sie verbinden den taktischen Anspruch von XCOM mit der filmischen Inszenierung des Star-Wars-Universums. Gleichzeitig berichten mehrere Tests von Bugs, teils heftigen Schwierigkeitsspitzen und einer Handlung, die nicht bei allen Rezensenten im Gedächtnis bleibt.
Release, Entwickler, Publisher und Plattformen
Star Wars Zero Company erscheint am 27. August 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Entwickelt wird das Einzelspieler-Spiel von Bit Reactor, als Publisher tritt Electronic Arts auf.
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Die Handlung spielt zur Zeit der Klonkriege. Spieler übernehmen die Rolle von Hawks, eines in Ungnade gefallenen ehemaligen Hauptmanns der Republik. Er führt die Spezialeinheit Zero Company gegen die Infinite Coil – einen paramilitärischen Kult, der eine rätselhafte Seuche in der Galaxis verbreitet.
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Warum die Gefechte so gut ankommen
Der größte gemeinsame Nenner der Tests ist das Kampfsystem. Jede Figur verfügt pro Runde über drei Aktionspunkte. Diese lassen sich für Bewegung, Angriffe, Fähigkeiten, Overwatch oder eine Neupositionierung einsetzen. Anders als in klassischen XCOM-Systemen sind Bewegung und Angriff dadurch nicht strikt in getrennte Phasen aufgeteilt.
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Das macht die Runden spürbar flexibler. Eine Einheit kann beispielsweise in Deckung gehen, schießen, eine Fähigkeit aktivieren und anschließend noch ihre Position verändern – vorausgesetzt, die Aktionspunkte reichen aus. Hinzu kommen aufeinander abgestimmte Squad-Fähigkeiten, klar unterscheidbare Rollen, zerstörbare Umgebungen und taktische Gefechte auf einem Raster. Kritiker sehen darin eine gelungene Mischung aus Planung und Star-Wars-Spektakel.
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Für XCOM-Spieler ist der Einstieg daher vertraut, doch Zero Company soll mehr sein als nur ein Star-Wars-Anstrich für ein bekanntes Spielprinzip. Eine zusammengefasste Wertung spricht davon, dass der Titel „einen Schritt weiter als XCOM“ gehe. Besonders die Vielfalt bei der Squad-Zusammenstellung und die taktische Tiefe werden dabei hervorgehoben.
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Hawks und die Infinite Coil liefern den Aufhänger
Das Szenario gehört zu den eigenständigeren Ideen des Spiels. Hawks ist ein ehemaliger Offizier der Republik, der wieder ins Einsatzgeschehen gezogen wird. Die Infinite Coil steht mit einer Seuche in Verbindung, die ihre Opfer entweder tötet oder körperlich stärkt und ihnen dabei den freien Willen nimmt.
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Damit schlägt Zero Company einen düstereren Ton innerhalb der Klonkriege an. Statt eine bekannte Filmszene nachzuerzählen, erzählt Bit Reactor eine neue Geschichte über eine verdeckte Operation und eine Gruppe von Außenseitern. Die Mitglieder der Zero Company bringen unterschiedliche Hintergründe, Fähigkeiten und persönliche Motive mit. Ihre spielerischen Rollen passen dadurch meist zu ihren jeweiligen Figuren.
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Die Figuren und der Clone-Wars-Ton überzeugen stärker als die Handlung
Besonders viel Lob gibt es für die Präsentation. Mehrere Kritiker beschreiben Schreibstil, Inszenierung und Bildsprache als passend zum Ton der animierten Star-Wars-Ära. CNET hebt vor allem die Sprecherleistungen hervor: Einige der beteiligten Darsteller waren bereits an The Clone Wars beteiligt, und ihre Arbeit könnte laut dem Magazin problemlos in eine animierte Serie passen.
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Bei der eigentlichen Handlung gehen die Meinungen stärker auseinander. Einige Tests loben die Figuren und die glaubwürdige Star-Wars-Atmosphäre. Andere finden, dass die Infinite Coil und ihre Anführerin nicht genug Tiefe besitzen, um das dramatische Grundkonzept zu tragen. Game Informer bescheinigt Bit Reactor eine weitgehend überzeugende Umsetzung, wünscht sich für die Geschichte aber „etwas mehr Würze“.
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Das erklärt das Muster im Gesamtbild: Die Spielsysteme werden deutlich einheitlicher gelobt als die Erzählung. Wer vor allem taktische Gefechte sucht, dürfte den stärkeren Teil des Spiels bekommen. Wer eine herausragende Star-Wars-Geschichte erwartet, könnte den Kult und seine Gegenspielerin weniger eindrucksvoll finden.
Die größten Kritikpunkte: Bugs, Härtegrad und wenig Freiheit
Die ernsthafteste Sorge betrifft den technischen Zustand. In den Rezensionen ist von aufploppenden Texturen, verzerrten Charaktermodellen in Zwischensequenzen, einer unruhigen Kamera, umständlicher Steuerung, einer überladenen Benutzeroberfläche, Einbrüchen bei der Bildrate und Abstürzen die Rede. Laut Empire können Abstürze sogar während eines Gefechts auftreten und den Spielfortschritt löschen – besonders problematisch für Spieler, die mit Permadeath-Regeln spielen.
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Auch der Schwierigkeitsgrad sorgt für Diskussionen. Manche Kritiker begrüßen die Herausforderung, andere empfinden Zero Company als steil oder unnötig hart. Zusätzlich wird die strategische Ebene zwischen den Missionen als zu eingeschränkt beziehungsweise zu linear beschrieben. Dadurch fehlt es stellenweise an dem Gefühl, eigene Wege und langfristige Entscheidungen wirklich frei wählen zu können.
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Die Sprecherleistungen werden ebenfalls nicht ganz einheitlich bewertet. CNET zeigt sich begeistert, während andere Tests von schwankenden Leistungen oder einem „Hit-or-Miss“-Eindruck sprechen.
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25 Diese Kritikpunkte kippen den positiven Gesamteindruck nicht, machen eine uneingeschränkte Kaufempfehlung zum Start aber schwieriger – insbesondere für Spieler, die technische Unsauberkeiten oder besonders gnadenlose Strategiespiele nicht tolerieren.
Die wichtigsten Wertungen im Überblick
Metacritic führt Star Wars Zero Company derzeit mit einem Metascore von 86 auf Basis von 40 Kritikerwertungen.
26 OpenCritic soll bei 87 Punkten aus 19 Rezensionen und einer Empfehlungsquote von 89 Prozent liegen.
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Die Einzelwertungen fallen dennoch unterschiedlich aus:
- PC Gamer: bezeichnet das Spiel als einen neuen Allzeit-Klassiker unter den Star-Wars-Spielen.
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- Game Informer: vergibt 8 von 10 Punkten und empfiehlt den Titel Star-Wars- oder XCOM-Fans ausdrücklich, merkt aber an, dass die Geschichte stärker sein könnte.
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- GameReactor: gibt 8 von 10 Punkten und lobt Figuren, Atmosphäre und taktische Struktur, weist jedoch auf Glitches und schwankende Sprecherleistungen hin.
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- WCCFTech: bewertet das Spiel mit 8,5 von 10 Punkten und nennt es einen starken Taktiktitel im Star-Wars-Universum.
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- Empire: urteilt „solide, wenn auch nicht spektakulär“ und sieht den ansonsten gelungenen visuellen Stil und die Atmosphäre durch technische Probleme beeinträchtigt.
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Der gemeinsame Tenor lautet also nicht, dass jeder Test Zero Company für außergewöhnlich hält. Vielmehr scheint das Fundament aus taktischem Design stark genug zu sein, um das Spiel zu einem ernst zu nehmenden Vertreter rundenbasierter Star-Wars-Spiele zu machen. Handlung und technische Politur erreichen dieses Niveau bislang nicht durchgehend.
Preise der Standard und Deluxe Edition
Die empfohlenen US-Preise lauten:
- Standard Edition: 49,99 US-Dollar auf PC sowie 59,99 US-Dollar auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S.
- Deluxe Edition: 59,99 US-Dollar auf PC sowie 69,99 US-Dollar auf Konsolen.
Die Deluxe Edition ist ausschließlich digital erhältlich. Sie enthält zwei kosmetische Pakete sowie fünf bemalte Waffenmotive mit Inspiration aus der Klonkriegszeit. Die zusätzlichen Inhalte verändern das Kampfsystem nicht und verschaffen keinen spielerischen Vorteil.
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Fazit der Tests
Star Wars Zero Company dürfte vor allem für Spieler interessant sein, die taktische Gefechte mit individuellen Charakteren im Star-Wars-Universum suchen. Das Drei-Aktionspunkte-System, die Squad-Kombinationen, zerstörbare Schlachtfelder und die filmische Inszenierung sind die überzeugendsten Argumente dafür, dass Bit Reactors Spiel mehr sein will als eine lizenzierte XCOM-Kopie.
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Die Schwächen lassen sich allerdings nicht einfach beiseiteschieben. Die Geschichte rund um die Infinite Coil funktioniert nicht für jeden Kritiker, die strategische Ebene wirkt teilweise einengend, und Abstürze – im schlimmsten Fall mit verlorenem Fortschritt – können den Start erheblich trüben.
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Für Fans rundenbasierter Strategiespiele fällt das vorläufige Urteil deshalb klar positiv aus: Zero Company besitzt offenbar genug taktische Tiefe, um auf eigenen Beinen zu stehen. Für alle anderen empfiehlt sich eine etwas vorsichtigere Erwartungshaltung – ein vielversprechendes Star-Wars-Strategiespiel, das möglicherweise noch technische Nachbesserungen und etwas erzählerische Geduld braucht.