Mehrere Berichte beschreiben ein iPhone-Gehäuse, das von Glas dominiert wird. Bloombergs Mark Gurman beschrieb das Design als ein „meist aus Glas bestehendes, gebogenes iPhone ohne Aussparungen“, das wie eine einzige, ununterbrochene Glasscheibe wirkt.
Das Gehäuse soll vom iPhone Air inspiriert sein, mit gebogenem Glas, das alle vier Kanten umschließt und den sichtbaren Metallrahmen der aktuellen Pro-Modelle eliminiert. Um die Wärmeentwicklung in dieser dünneren Glaskonstruktion in den Griff zu bekommen, hat Apple angeblich die Bestellungen für Vapor-Chamber-Kühlkomponenten erhöht. Leaker behaupten, dass die interne Kühlplatte im Vergleich zu den aktuellen Pro-Modellen um etwa einen Zoll vergrößert wird.
Haptische Solid-State-Tasten – intern als „Project Bongo“ bezeichnet – sollen alle physischen Tasten ersetzen, einschließlich Lautstärke, Power, Action und Kamerataste. Diese Steuerelemente nutzen lokalisierte Vibrationen, um den Druckpunkt zu simulieren und hinterlassen ein vollkommen ununterbrochenes Glasgehäuse. Quellen aus der Lieferkette beschreiben eine vollständig knopflose Außenseite ohne Aussparungen, Anschlüsse oder mechanische Schalter.
Apple hat Samsung Display Berichten zufolge um ein „gleichmäßig tiefes Quad-Curved“ OLED-Panel gebeten, das sich sanft um alle vier Seiten biegt und dabei flache Mikro-Krümmungen statt aggressiver „Waterfall“-Kanten verwendet. Einige Leaker nennen dies das „Liquid Glass Display“. Die Displayränder sollen auf etwa 1,1 mm schrumpfen.
Zwei Displaygrößen werden derzeit in Apples Laboren getestet:
Apples Ziel ist eine echte Vollbild-Front mit Null Aussparungen – keine Notch, kein Dynamic Island und keine sichtbare Selfie-Kamera. Sowohl die Face-ID-Sensoren als auch die Frontkamera sollen sich angeblich unter dem aktiven Displaybereich befinden. Ein Bericht beschreibt ein „gespleißtes mikrotransparentes Glasfenster“, das Infrarotsensoren durch das Panel passieren lässt. Auch der Lautsprecher für das Telefonat soll verschwinden und durch Under-Display-Audio-Technologie ersetzt werden.
Die Frontseite des Geräts bleibt jedoch der unsicherste Aspekt des Designs. Display-Analyst Ross Young hat gesagt, dass Under-Display-Face-ID für ein iPhone im Jahr 2027 möglicherweise noch nicht bereit ist. Andere Leaker haben gewarnt, dass das Vollbild-Design ohne Aussparungen verzögert werden könnte, wenn die Qualität der Under-Display-Kamera nicht Apples Standards entspricht.
Die Jubiläumsmodelle werden voraussichtlich vom A21-Anwendungsprozessor mit dem internen Codenamen „Naxos“ angetrieben, der von TSMC in einem Second-Generation-2nm-Verfahren (N2) gefertigt wird. Derselbe A21 wird voraussichtlich auch Apples zweites faltbares iPhone antreiben, das gleichzeitig erscheinen soll.
Einige Berichte deuten darauf hin, dass der A21 mit schnellerem 3D-gestapeltem oder HBM-Speicher gepaart wird, um die KI-Leistung auf dem Gerät zu beschleunigen.
Apple untersucht offenbar eine neue Silizium-Anoden-Batteriechemie, die die Energiedichte deutlich erhöhen könnte, ohne die physische Größe zu verändern. Einige Quellen sprechen von einer Verdopplung der Kapazität bei gleicher Größe. Das Pro-Max-Modell soll dank dieser neuen Silizium-Kohlenstoff-Technologie einen Akku mit etwa 6.000 mAh anstreben.
Kabelloses Reverse-Charging wird ebenfalls für diese Modelle erwartet, sodass das iPhone AirPods oder eine Apple Watch auf der Rückseite laden kann.
Mehrere Leaks deuten auf einen maßgeschneiderten 200MP-Primärsensor hin, den Apple von Grund auf neu entwickelt hat, gepaart mit LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor) für bis zu 20 Blendenstufen Dynamikumfang in Lichtern und Schatten. Die Under-Display-Selfie-Kamera wird als große technische Herausforderung angesehen, insbesondere in Bezug auf Bildqualität und Helligkeit. Apple und Samsung Display arbeiten Berichten zufolge zusammen, um diese Probleme zu lösen.