Adobe hat ein von Topaz Labs entwickeltes, rauschbewusstes Schärfungsmodell direkt in Lightroom integriert. AI Sharpen holt feinste Details zurück – die Maserung von Blütenblättern, einzelne Haare, Blattwerk – ohne den Umweg über ein externes Plugin. Für Fotografen, die bisher auf Drittanbieter-Workflows angewiesen waren, bedeutet das eine spürbare Zeitersparnis.
Das Aussortieren von tausenden Bildern nach einem Shooting ist oft der lästigste Teil des Jobs. Die Funktion Assisted Culling, die mit diesem Update den Beta-Status verlässt, analysiert Bilder automatisch und gruppiert sie. Sie erkennt einzelne Personen, sortiert nach offenen, scharfgestellten Augen und bündelt ähnliche Serienbilder (Stacking), um den stärksten Frame vorzuschlagen.
Zwei große KI-Funktionen prägen das Photoshop-Update – eine davon setzt auf rohe Rechenleistung, die andere auf praktische Alltagsretusche.
Die im Mai 2026 veröffentlichte Version 27.7 führt ein optionales, lokal auf dem Rechner laufendes KI-Modell für das beliebte Entfernen-Werkzeug ein. Entfernt werden können störende Objekte, ohne dass Daten in die Cloud wandern. Allerdings gibt es Haken: Das Modell muss separat heruntergeladen werden, Photoshop prüft vorab automatisch die Hardware-Kompatibilität, und die Systemanforderungen werden als „anspruchsvoll" beschrieben. Zwischen Cloud- und lokaler Verarbeitung kann jederzeit umgeschaltet werden.
Großflächige Fensterspiegelungen, die beim Fotografieren durch Glas entstehen, können jetzt mit der zerstörungsfreien Funktion Reflection Removal entfernt werden. Sie war bereits im April 2026 mit Photoshop 27.6 eingeführt worden, arbeitet als Camera‑Raw‑Filter und legt das spiegelungsfreie Ergebnis auf einer eigenen Ebene ab – das Original bleibt erhalten. Man sollte die aktuelle Grenze der Technik kennen: Sie ist für große Fensterreflexionen gemacht; kleine Glanzlichter, etwa von Brillengläsern, werden nicht zuverlässig entfernt.
Videoeditoren bekommen zwei Verbesserungen, von denen eine von einem hartnäckigen Missverständnis begleitet wird.
Premiere Pro besitzt jetzt einen Global Audio Mute-Knopf, der die gesamte Sequenz auf Knopfdruck stummschaltet, ohne die Pegel einzelner Clips oder Spuren zu verändern. Die Community-Manager von Adobe stellten schnell klar: Die Funktion betrifft nur die Abhör-Monitore. Der Export ist davon nicht betroffen, Audiospuren werden nicht deaktiviert. Gedacht ist sie für konzentriertes Schneiden ohne Ablenkung oder das Arbeiten in Großraumbüros.
Das KI-gestützte Object Masking, mit dem Editoren komplexe bewegte Motive durch bloßes Darüberfahren und Klicken auswählen und verfolgen, wurde in Geschwindigkeit und Genauigkeit verbessert. Neue Kantenmodi (Sharp und Smooth) erlauben eine präzisere Maskenverfeinerung. Geht die Verbindung zum Quellmaterial verloren, lassen sich Masken neu berechnen, ohne den gesamten Prozess von vorn beginnen zu müssen.
Motion-Graphics-Artists und Compositer erhalten einen lang erwarteten KI-Nachfolger für ein klassisches Werkzeug sowie eine bessere Integration von Asset-Dateien.
Das herausragende Update für Designer ist Concept to Vector, das mit Illustrator 30.5 (Mai/Juni 2026) erschien. Es verwandelt handgezeichnete Skizzen oder niedrig aufgelöste Pixelbilder zusammen mit einem Text-Prompt in stilisierte, editierbare Vektorgrafiken. Mehrere Stilrichtungen wie Strichzeichnung, geometrisch oder texturiert stehen zur Auswahl.
Ein für Profis wichtiges technisches Detail: Concept to Vector nutzt KI-Modelle von Drittanbietern – nicht Adobes Firefly – und verbraucht generative Credits zu einem anderen Tarif. In Festlandchina ist die Funktion nicht verfügbar.
Adobe hat ein von Topaz Labs entwickeltes, rauschbewusstes Schärfungsmodell direkt in Lightroom integriert. AI Sharpen holt feinste Details zurück – die Maserung von Blütenblättern, einzelne Haare, Blattwerk – ohne den Umweg über ein externes Plugin. Für Fotografen, die bisher auf Drittanbieter-Workflows angewiesen waren, bedeutet das eine spürbare Zeitersparnis.
Das Aussortieren von tausenden Bildern nach einem Shooting ist oft der lästigste Teil des Jobs. Die Funktion Assisted Culling, die mit diesem Update den Beta-Status verlässt, analysiert Bilder automatisch und gruppiert sie. Sie erkennt einzelne Personen, sortiert nach offenen, scharfgestellten Augen und bündelt ähnliche Serienbilder (Stacking), um den stärksten Frame vorzuschlagen.
Zwei große KI-Funktionen prägen das Photoshop-Update – eine davon setzt auf rohe Rechenleistung, die andere auf praktische Alltagsretusche.
Die im Mai 2026 veröffentlichte Version 27.7 führt ein optionales, lokal auf dem Rechner laufendes KI-Modell für das beliebte Entfernen-Werkzeug ein. Entfernt werden können störende Objekte, ohne dass Daten in die Cloud wandern. Allerdings gibt es Haken: Das Modell muss separat heruntergeladen werden, Photoshop prüft vorab automatisch die Hardware-Kompatibilität, und die Systemanforderungen werden als „anspruchsvoll" beschrieben. Zwischen Cloud- und lokaler Verarbeitung kann jederzeit umgeschaltet werden.
Großflächige Fensterspiegelungen, die beim Fotografieren durch Glas entstehen, können jetzt mit der zerstörungsfreien Funktion Reflection Removal entfernt werden. Sie war bereits im April 2026 mit Photoshop 27.6 eingeführt worden, arbeitet als Camera‑Raw‑Filter und legt das spiegelungsfreie Ergebnis auf einer eigenen Ebene ab – das Original bleibt erhalten. Man sollte die aktuelle Grenze der Technik kennen: Sie ist für große Fensterreflexionen gemacht; kleine Glanzlichter, etwa von Brillengläsern, werden nicht zuverlässig entfernt.
Videoeditoren bekommen zwei Verbesserungen, von denen eine von einem hartnäckigen Missverständnis begleitet wird.
Premiere Pro besitzt jetzt einen Global Audio Mute-Knopf, der die gesamte Sequenz auf Knopfdruck stummschaltet, ohne die Pegel einzelner Clips oder Spuren zu verändern. Die Community-Manager von Adobe stellten schnell klar: Die Funktion betrifft nur die Abhör-Monitore. Der Export ist davon nicht betroffen, Audiospuren werden nicht deaktiviert. Gedacht ist sie für konzentriertes Schneiden ohne Ablenkung oder das Arbeiten in Großraumbüros.
Das KI-gestützte Object Masking, mit dem Editoren komplexe bewegte Motive durch bloßes Darüberfahren und Klicken auswählen und verfolgen, wurde in Geschwindigkeit und Genauigkeit verbessert. Neue Kantenmodi (Sharp und Smooth) erlauben eine präzisere Maskenverfeinerung. Geht die Verbindung zum Quellmaterial verloren, lassen sich Masken neu berechnen, ohne den gesamten Prozess von vorn beginnen zu müssen.
Motion-Graphics-Artists und Compositer erhalten einen lang erwarteten KI-Nachfolger für ein klassisches Werkzeug sowie eine bessere Integration von Asset-Dateien.
Das herausragende Update für Designer ist Concept to Vector, das mit Illustrator 30.5 (Mai/Juni 2026) erschien. Es verwandelt handgezeichnete Skizzen oder niedrig aufgelöste Pixelbilder zusammen mit einem Text-Prompt in stilisierte, editierbare Vektorgrafiken. Mehrere Stilrichtungen wie Strichzeichnung, geometrisch oder texturiert stehen zur Auswahl.
Ein für Profis wichtiges technisches Detail: Concept to Vector nutzt KI-Modelle von Drittanbietern – nicht Adobes Firefly – und verbraucht generative Credits zu einem anderen Tarif. In Festlandchina ist die Funktion nicht verfügbar.