| Nutzung | Typischer Fall | Praktische Einordnung | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|---|
| Web-Chat | Sie öffnen DeepSeek im Browser und stellen Fragen direkt im Chat | Die DeepSeek-Homepage zeigt den Einstieg „Start Now“ mit „Free access to DeepSeek“. | Kostenloser Zugang heißt nicht automatisch: keine Limits, keine Wartezeiten, keine späteren Änderungen. |
| Mobile App | Sie nutzen DeepSeek auf dem Smartphone | Der Google-Play-Eintrag beschreibt DeepSeek als offiziellen KI-Assistenten, der kostenlos nutzbar ist. | Wer DeepSeek regelmäßig oder beruflich nutzt, sollte mögliche Limits in der App selbst prüfen. |
| API | Entwickler binden DeepSeek in Software, Workflows oder Systeme ein | Die Homepage trennt „Start Now“ für den Chat von „Access API“ für die Plattform; die Pricing-Quelle nennt API-Preise pro 1 Million Token. | Für die API sollten Sie mit Nutzungskosten kalkulieren, statt sie als automatisch kostenlos einzuplanen. |
Der klarste Hinweis kommt von der DeepSeek-Homepage: Dort wird der Chat-Einstieg mit „Free access to DeepSeek“ beworben. Auch der Google-Play-Eintrag der App beschreibt DeepSeek als offiziellen KI-Assistenten, der kostenlos genutzt werden kann.
Für normale Nutzerinnen und Nutzer heißt das: Wenn Sie DeepSeek einfach ausprobieren, Fragen stellen oder Texte im Chat bearbeiten möchten, ist Web oder App der naheliegende Einstieg.
Wichtig ist aber die Einschränkung: „Kostenloser Zugang“ ist nicht dasselbe wie eine Garantie auf unbegrenzte Nutzung in jeder Situation. Aus den bereitgestellten Quellen lässt sich nicht sicher ableiten, dass es keinerlei Nutzungslimits, Rate Limits, Funktionsbeschränkungen oder künftige Änderungen der App- und Web-Oberfläche gibt.
Die API ist der Punkt, an dem häufig Missverständnisse entstehen. Auf der DeepSeek-Homepage stehen der Chat-Einstieg und der API-Zugang nebeneinander, aber getrennt: „Start Now“ führt zur Chat-Nutzung, „Access API“ zur Entwicklerplattform.
Die angegebene API-Pricing-Quelle trennt ebenfalls die APP/WEB-Erfahrung von der API-Abrechnung und nennt öffentliche API-Preise pro 1 Million Token. Dort werden drei Werte aufgeführt:
Vereinfacht gesagt: Bei der API bezahlen Sie nicht pro „Frage“, sondern nach der verarbeiteten Textmenge. Diese Textmenge wird in Token gezählt – also in Einheiten, in die das Modell Eingaben und Ausgaben zerlegt. Entscheidend sind deshalb vor allem die Menge der Eingabe, die Länge der Antwort und die Frage, ob ein Input als Cache Hit oder Cache Miss abgerechnet wird.
Einige Drittquellen nennen kostenlose API-Kontingente, aber die Angaben passen nicht zusammen. Price Per Token spricht von 5 Millionen kostenlosen Token für neue Konten; MyDeepSeekAPI nennt dagegen 500 Millionen Token pro Monat.
Weil diese Zahlen sehr weit auseinanderliegen, sollte man sie nicht ungeprüft als Budgetgrundlage verwenden. Wer DeepSeek produktiv in ein Tool, eine Website oder einen Unternehmensworkflow einbaut, sollte ein mögliches Free Tier direkt im Registrierungsprozess, im API-Dashboard oder in den aktuellen Abrechnungsinformationen prüfen.
Für die Planung ist die sicherere Daumenregel: Ein mögliches kostenloses API-Kontingent kann als Testguthaben nützlich sein. Für dauerhafte Nutzung sollte man aber mit den veröffentlichten Token-Preisen kalkulieren.
Ja, DeepSeek ist für die Nutzung über Web und App kostenlos zugänglich – zumindest nach den vorliegenden Angaben der DeepSeek-Homepage und des Google-Play-Eintrags. Für die API gilt jedoch eine andere Logik: Sie ist ein separater Entwicklerzugang mit Preisen pro 1 Million Token.
Die einfache Merkregel lautet daher: Als Chatbot können Sie DeepSeek kostenlos starten. Als API-Integration sollten Sie DeepSeek wie einen nutzungsabhängigen Dienst kalkulieren.