Ein Arzt der humanitären NGO ALIMA, der von einer Ebola Mission aus der Demokratischen Republik Kongo zurückkehrte, wurde in Frankreich positiv auf das Bundibugyo Virus getestet. Es handelt sich um den ersten bestätigten Ebola Fall auf französischem Boden und den ersten außerhalb Afrikas in diesem Ausbruch.

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Am 24. Juni 2026 bestätigte das französische Gesundheitsministerium den ersten Ebola-Fall auf französischem Boden. Es handelt sich um einen Arzt der medizinischen Hilfsorganisation ALIMA, der von einem humanitären Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) zurückgekehrt war. Er traf am 23. Juni auf dem Flug Kinshasa–Paris-Charles de Gaulle in Frankreich ein.
Der Arzt war in der besonders betroffenen Provinz Ituri im Osten der DRC im Einsatz gewesen.
Nach seiner Ankunft wurde der Arzt umgehend in ein Spezialkrankenhaus mit Unterdruck-Isolierstation verlegt und befindet sich in stabilem Zustand. Die französischen Gesundheitsbehörden leiteten sofort die Kontaktnachverfolgung ein: Fünf Passagiere, die auf dem Flug in seiner Nähe saßen, wurden identifiziert und unter Quarantäne gestellt.
Das Gesundheitsministerium betonte, dass das Risiko für die Allgemeinbevölkerung „sehr gering“ sei.
Hinweis: Die Quellenlage bestätigt die erste Aufnahme und den stabilen Zustand, nicht jedoch ein konkretes Entlassungsdatum oder die Aussage, dass es zu keiner Weiterverbreitung kam.
Air France setzt Kinshasa-Flüge aus: Am 26. Juni gab Air France die vorübergehende Aussetzung des dreimal wöchentlich verkehrenden Dienstes zwischen Paris Charles de Gaulle und Kinshasa bekannt. Die Flüge wurden von 26. Juni bis 27. Juni ausgesetzt.
Die Airline arbeitete mit Santé Publique France und dem kongolesischen Gesundheitsministerium zusammen, um die Kontakte des infizierten Passagiers zu verfolgen.
Am Flughafen Charles de Gaulle wurden verstärkte Temperaturkontrollen für alle Flüge aus Zentralafrika eingerichtet.
Kein Impfstoff – ein strukturelles Problem: Im Gegensatz zum Zaire-Ebolavirus, für das seit der Epidemie 2014–2016 wirksame Impfstoffe und Medikamente existieren, ist das Bundibugyo-Virus medizinisch weitgehend ungeschützt. Die WHO und Partnerorganisationen arbeiten an der Entwicklung von Impfstoffkandidaten. Die fehlende Verfügbarkeit erschwert die Eindämmung des Ausbruchs erheblich.
Quellenvermerk: Die Angaben in diesem Artikel stützen sich ausschließlich auf die bereitgestellten Quellen. Aussagen über eine Entlassung, Abwesenheit von Sekundärinfektionen oder spezifische Finanzierungsanträge (WHO, US-Regierung, UNICEF/Gavi) konnten nicht unabhängig verifiziert werden.
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Ein Arzt der humanitären NGO ALIMA, der von einer Ebola Mission aus der Demokratischen Republik Kongo zurückkehrte, wurde in Frankreich positiv auf das Bundibugyo Virus getestet.
Ein Arzt der humanitären NGO ALIMA, der von einer Ebola Mission aus der Demokratischen Republik Kongo zurückkehrte, wurde in Frankreich positiv auf das Bundibugyo Virus getestet. Es handelt sich um den ersten bestätigten Ebola Fall auf französischem Boden und den ersten außerhalb Afrikas in diesem Ausbruch.
Der Patient wurde sofort in einer Spezialklinik unter strengen Sicherheitsvorkehrungen isoliert und ist laut französischem Gesundheitsministerium in stabilem Zustand.