Die four corners rule stammt aus dem englisch amerikanischen Common Law der Vertrags und Urkundenauslegung. Die Metapher meint die vier Ecken bzw.

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Die four corners rule stammt aus dem englisch-amerikanischen Common Law der Vertrags- und Urkundenauslegung. Die Metapher meint die vier Ecken bzw. Ränder eines Schriftstücks: Bei einem eindeutigen Vertrag soll seine Bedeutung allein aus dem Text des Dokuments selbst gewonnen werden, nicht aus außerhalb liegenden Umständen oder Aussagen der Parteien.
Ein einzelnes, eindeutig feststellbares Ursprungsjahr gibt es nicht. Die Regel ist keine gesetzlich geschaffene Vorschrift, sondern entwickelte sich schrittweise aus der traditionellen common-law-Regel, schriftliche Verträge bei klarer Formulierung nach ihrem Wortlaut auszulegen und extrinsische Beweise grundsätzlich erst bei Mehrdeutigkeit zuzulassen. Die moderne Bezeichnung und ihre verbreitete Verwendung sind vor allem US-amerikanisch; die zugrunde liegende Textvorrang-Lehre ist deutlich älter und hat englische Wurzeln.
Wichtig: Sie gilt heute nicht absolut. Je nach US-Bundesstaat und Vertragsart darf Kontextmaterial unterschiedlich früh berücksichtigt werden; die Regel ist daher eher ein Auslegungsansatz als eine universelle Sperre gegen jeden Vertragskontext.
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Die four corners rule stammt aus dem englisch amerikanischen Common Law der Vertrags und Urkundenauslegung.
Die four corners rule stammt aus dem englisch amerikanischen Common Law der Vertrags und Urkundenauslegung. Die Metapher meint die vier Ecken bzw.
Ränder eines Schriftstücks: Bei einem eindeutigen Vertrag soll seine Bedeutung allein aus dem Text des Dokuments selbst gewonnen werden, nicht aus außerhalb liegenden Umständen oder Aussagen der Parteien.