Ein häufiger Irrglaube ist, dass Drohnen unter 250 Gramm, wie die beliebten Modelle der DJI Mini-Serie, von den Verboten ausgenommen seien. Das ist falsch. Während für solche Kleinst-Drohnen in vielen allgemeinen Lufträumen erleichterte Regeln gelten, ändert dies nichts an den spezifischen Verboten der Nationalparks.
Das bedeutet: Selbst eine extrem leichte und handliche Drohne zu kaufen, um die Verbote zu umgehen, funktioniert nicht.
Die Situation ist nicht völlig aussichtslos. Es gibt Szenarien, in denen du von einer Drohne profitieren kannst – nur eben nicht innerhalb der Nationalparks.
Wichtig: Auch außerhalb der Nationalparks ist die Eigenrecherche essenziell. Informiere dich vor jedem einzelnen Flug über die lokalen Regeln, mögliche Flugverbotszonen (wie in der Nähe von Flughäfen oder über Wildtier-Schutzgebieten) und zeitlich begrenzte Beschränkungen (Temporary Flight Restrictions).
Fazit: Für eine klassische Nationalpark-Rundreise im Westen der USA und in Kanada ist eine Drohne eine schlechte Investition. Lass sie zu Hause und genieße die atemberaubende Natur ohne rechtliche Kopfschmerzen.
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