Am 26. Mai 2026 entließ der BP Verwaltungsrat einstimmig und mit sofortiger Wirkung Chairman Albert Manifold mit der Begründung „schwerwiegender Bedenken“ hinsichtlich seiner Governance, Aufsicht und Führung – ohne da...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: BP removed chairman Albert Manifold after just eight months citing "serious concerns" over governance standards, oversight, and conduct — wh. Article summary: Here is the full picture of the Manifold ouster and the broader BP crisis.. Topic tags: general, general web, government, news, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# BP chair faces heavy shareholder opposition following governance concerns. Fuel prices are displayed on a board at a BP petrol station in the Netherlands. ## UK oil major fails t" source context "BP chair faces heavy shareholder opposition following governance ..." Reference image 2: visual subject "## Try unlimited access. Complete digital access to quality FT journalism on any device. * FT App on Android & iOS. * First FT: the day’s b
Der Verwaltungsrat des britischen Ölkonzerns BP hat seinen Vorsitzenden Albert Manifold mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Dieser Schritt krönt eine turbulente Amtszeit von nur acht Monaten mit einem einstimmigen Misstrauensvotum. Die Entscheidung, die am 26. Mai 2026 bekannt gegeben und der US-Börsenaufsicht SEC gemeldet wurde, begründete das Gremium mit „schwerwiegenden, an den Verwaltungsrat herangetragenen Bedenken hinsichtlich grundlegender Governance-Standards, der Aufsichtspflicht und des Verhaltens“ . Die Wortwahl in der offiziellen Stellungnahme war ungewöhnlich deutlich: Der Verwaltungsrat sei „überrascht und enttäuscht, von Verstößen gegen die Aufsichtspflicht und Verhaltensregeln erfahren zu haben, die er für inakzeptabel hält“
.
Trotz der Tragweite der Entscheidung, die den Aktienkurs von BP zeitweise um bis zu 9 Prozent einbrechen ließ , hüllt sich der Konzern über die genauen Hintergründe in Schweigen. Bislang wurde kein konkreter Verstoß gegen eine Richtlinie, kein persönliches Fehlverhalten und kein spezifischer Vorfall benannt. BP hat zudem nicht bekannt gegeben, ob eine formelle Untersuchung eingeleitet oder bereits abgeschlossen wurde
. Diese Intransparenz hinterlässt für Aktionäre und die Öffentlichkeit ein gefährliches Informationsvakuum.
Manifold, der ehemalige Chef des Baustoffkonzerns CRH, war im Oktober 2025 zum Chairman ernannt worden, um die Aufsicht über einen grundlegenden strategischen Umbau des Konzerns zu führen . Seine Bestellung war von Beginn an umstritten.
Um die Führungsspitze zu stabilisieren, handelte der Verwaltungsrat schnell und ernannte das bisherige Mitglied Ian Tyler mit sofortiger Wirkung zum kommissarischen Chairman . Tyler, der den Vergütungsausschuss des Gremiums leitet, erklärte, das Führungsteam habe „tiefe Überzeugung von der eingeschlagenen strategischen Richtung“ und lobte die neue CEO Meg O’Neill
. Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger für den Chairman-Posten wurde eingeleitet, ein Zeitplan dafür steht jedoch noch nicht fest
.
Manifolds spektakulärer Abgang ist kein Einzelfall. Er ist das jüngste Kapitel in einer Serie von massiven Führungserschütterungen, die den Konzern bei seiner umstrittenen strategischen Neuausrichtung begleiten.
Das Fazit ist eindeutig: Albert Manifolds abrupte und unerklärte Entlassung ist Symptom eines Unternehmens, das mit einer fundamentalen Identitätskrise kämpft. BP versucht eine hochriskante strategische Kehrtwende, während es seine Führungsriege dezimiert und eine offene Rebellion der Aktionäre in Bezug auf die Klima-Governance navigiert. Die Berufung eines neuen, dauerhaften Aufsichtsratsvorsitzenden wird nun zur existenziellen Reifeprüfung für die Fähigkeit des Verwaltungsrats, das herrschende Chaos zu ordnen.
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Am 26. Mai 2026 entließ der BP Verwaltungsrat einstimmig und mit sofortiger Wirkung Chairman Albert Manifold mit der Begründung „schwerwiegender Bedenken“ hinsichtlich seiner Governance, Aufsicht und Führung – ohne da...
Am 26. Mai 2026 entließ der BP Verwaltungsrat einstimmig und mit sofortiger Wirkung Chairman Albert Manifold mit der Begründung „schwerwiegender Bedenken“ hinsichtlich seiner Governance, Aufsicht und Führung – ohne da... Manifolds nur achtmonatige Amtszeit war von Konflikten geprägt: Ein führender Stimmrechtsberater empfahl, gegen ihn zu stimmen, und auf der turbulenten Hauptversammlung erhielt er lediglich 81,8 Prozent Zustimmung der...
Die Entlassung reiht sich ein in eine schwere Führungskrise beim Ölriesen, der innerhalb von sechs Jahren fünf CEOs verschlissen und einen hochumstrittenen Strategiewechsel zurück zu Öl und Gas vollzogen hat [1][40].