Zuerst: Herzlichen Glückwunsch, der Transfer ist geschafft. Die ehrlichste Antwort lautet: Aus dieser einen Abschlussaufnahme lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob die Lage „genau richtig“ ist. Dafür müsste klar dokumentiert sein, wo die Katheterspitze lag, wo der Air Bubble bzw. Embryo Flash zu sehen war und wie viele Millimeter dieser Marker vom Gebärmutterfundus — dem oberen Ende der Gebärmutterhöhle — entfernt war.
Beim Embryotransfer sieht man im Ultraschall in der Regel nicht den Embryo selbst. Sichtbar ist meist ein kleines Luftbläschen, das als Ersatzmarker für die vermutete Ablagestelle verwendet wird.[8][
3] Dieses Luftbläschen kann sich nach dem Transfer aber bewegen oder sogar aufteilen. Deshalb ist eine einzelne statische Aufnahme nicht gleichzusetzen mit dem späteren tatsächlichen Implantationsort.[
6]
Kurz gesagt
Nein: Allein aus dem Bild kann man nicht sicher bestätigen, dass die Position ideal ist. Und nein: Man kann am Transfertag normalerweise nicht im Ultraschall sehen, ob der Embryo bereits „eng vom Endometrium umschlossen“ ist. Die Einnistung ist biologisch kein Sofortmoment, sondern ein Ablauf mit mehreren Schritten — Apposition, Anheftung/Adhäsion und Invasion.[15][
1]




