Limitless führt die Regional Championship Prague für den 25. und 26. April 2026 mit 1.370 Spielern. Dragapult Dudunsparce wurde dort von 15 Spielern gespielt und kam zusammen auf 85 Siege, 45 Niederlagen und 21 Unentschieden; das entspricht einer Winrate von 60,93 %. Auf derselben Seite steht Mateusz Łaszkiewicz mit 14-1-2, 44 Punkten und Platz 1.
Das passt in ein größeres Bild: Pokémon beschreibt Dragapult ex in den Power Rankings zu den Europe International Championships 2026 als Deck, das schon seit einiger Zeit solide ist und zuletzt in Europa mehrere starke Ergebnisse hatte, darunter einen Sieg bei den Birmingham Regionals. Auch die breiter gefasste Standard-2026-Statistik von Limitless weist Dragapult mit 3.805 Siegen, 3.307 Niederlagen, 122 Unentschieden und 52,60 % Gesamt-Winrate aus.
Die richtige Lesart lautet daher: Die Prag-Version ist ein sehr ernstzunehmender Testpunkt. Gleichzeitig bleibt die konkrete Dudunsparce-Variante in Prag eine Stichprobe von 15 Spielern – also kein Beweis, dass exakt diese 60 Karten in jedem lokalen oder internationalen Metagame automatisch optimal sind.
Die Kartennamen bleiben hier in der englischen Schreibweise der öffentlich dokumentierten Listen. Die drei Quellen stimmen bei den zentralen Karten und Stückzahlen überein; einzelne Set- oder Kartennummer-Versionen können abweichen. Vor einem Turnier sollte die aktuelle Legalität deshalb immer noch einmal geprüft werden.
| Anzahl | Karte |
|---|---|
| 4 | Dreepy |
| 4 | Drakloak |
| 3 | Dragapult ex |
| 2 | Dunsparce |
| 2 | Dudunsparce |
| 1 | Dudunsparce ex |
| 2 | Munkidori |
| 1 | Budew |
| Anzahl | Karte |
|---|---|
| 4 | Lillie’s Determination |
| 3 | Boss’s Orders |
| 3 | Crispin |
| 2 | Brock’s Scouting |
| 1 | Acerola’s Mischief |
| 4 | Buddy-Buddy Poffin |
| 4 | Poké Pad |
| 4 | Ultra Ball |
| 2 | Night Stretcher |
| 2 | Pokégear 3.0 |
| 1 | Hero’s Cape |
| 2 | Risky Ruins |
| Anzahl | Karte |
|---|---|
| 4 | Psychic Energy |
| 3 | Fire Energy |
| 2 | Darkness Energy |
Pokémon fasst den Dragapult-ex-Gameplan sehr kompakt zusammen: früh mit Budew’s Itchy Pollen Itemkarten blockieren, mit Drakloak’s Recon Directive viele Karten ziehen und anschließend das gegnerische Board aufräumen. Genau mit dieser Brille lässt sich auch die Prag-orientierte Dudunsparce-Liste lesen.
Die Liste spielt 4 Dreepy und 4 Drakloak sowie 1 Budew. Das ist kein Zufall: Budew kann den gegnerischen Start über Itemkarten stören, während Drakloak die Ressource ist, die den späteren Spielverlauf stabilisiert.
Für die ersten Testpartien ist deshalb weniger die Frage, welche Einzelkarte man sofort austauscht. Wichtiger ist, wie zuverlässig die Liste aus dem Start heraus mehrere Dreepy entwickelt und rechtzeitig zu Drakloak kommt.
Das Supporter-Gerüst besteht aus 4 Lillie’s Determination, 3 Boss’s Orders, 3 Crispin, 2 Brock’s Scouting und 1 Acerola’s Mischief. Dazu kommen unter anderem 4 Poké Pad, 2 Pokégear 3.0 und 2 Night Stretcher als wichtige Trainerkarten im Ablauf.
Wer diese Version zum ersten Mal spielt, sollte sie zunächst unverändert testen. Wenn ein Spiel kippt, lohnt es sich zu notieren, woran es konkret lag: fehlende Entwicklung, fehlende Energie, kein Zugriff auf einen Supporter oder zu wenig Druck im Endgame. Erst danach lässt sich sinnvoll entscheiden, ob wirklich ein Slot geändert werden muss.
Der Hauptangreifer ist mit 3 Dragapult ex gesetzt. Gleichzeitig enthält die Liste mehrere Karten, die im Endgame relevant werden können: 3 Boss’s Orders, 2 Risky Ruins, 1 Hero’s Cape und 2 Munkidori. Das Ziel ist, den frühen Aufbau und den Kartenvorteil aus Drakloak in echten Preiskartenfortschritt umzuwandeln – passend zu Pokémon’s Beschreibung, dass Dragapult ex am Ende das gegnerische Board aufräumen soll.
Der auffälligste Unterschied zu vielen anderen Dragapult-ex-Listen ist nicht eine einzelne Tech-Karte, sondern das ganze Paket: 2 Dunsparce, 2 Dudunsparce und 1 Dudunsparce ex, also fünf Slots insgesamt. Damit ist Dudunsparce nicht bloß ein beiläufiger Zusatz, sondern eine klar erkennbare Nebenachse.
Das ist gerade deshalb interessant, weil Pokémon in derselben Power-Ranking-Analyse schreibt, dass viele Dragapult-ex-Listen ungefähr 55 bis 57 feste Karten haben. Anders gesagt: Der Kern des Archetyps ist relativ stabil. Die eigentliche Testarbeit liegt in den flexibleren Plätzen – also bei Paketen wie Dudunsparce, bei funktionalen Trainerkarten und bei der Energieverteilung.
Wer die Liste für ein eigenes Event vorbereiten will, sollte zuerst einige Partien mit den vollen 60 Karten spielen. Danach bieten sich vor allem diese Stellschrauben an:
Nach aktueller Quellenlage hat Dragapult ex / Dudunsparce drei starke Argumente: ein klar dokumentiertes Turniersignal aus Prag, einen Archetyp, dessen Stärke von Pokémon und Limitless breiter gestützt wird, und eine 60-Karten-Liste, die in mehreren nachträglichen Deckprofilen übereinstimmend auftaucht.
Genau deshalb ist die Liste für Dragapult-ex-Spieler ein hervorragender Ausgangspunkt. Sie sollte aber als Prag-Benchmark verstanden werden – nicht als endgültige Antwort auf jedes Metagame. Vor einem offiziellen Event bleiben aktuelle Regeln, Rotation, Kartenlegalität und das erwartete Feld entscheidend.