Die Doktrin wurde formell auf der nationalen Konferenz zum Parteiaufbau am 15. Juni 2026 in Peking etabliert.
Die neue Doktrin stützt sich auf mehrere Kernprinzipien, wie aus mehreren glaubwürdigen Quellen hervorgeht:
Diese Prinzipien betonen kollektiv die Loyalität zu Xi Jinping und einen disziplinierteren, von oben nach unten gerichteten Ansatz der Parteiführung.
Das Symposium beschrieb die Doktrin als „einen Meilenstein in der Geschichte der marxistischen Theorie des Parteiaufbaus und in der Geschichte der Partei“. Parteifunktionäre riefen alle Mitglieder auf, diese neue Doktrin als zentrale Aufgabe der ideologischen Arbeit der Partei zu „studieren und umzusetzen“.
Eine Folgenotiz der Zentralen Führungsgruppe für Parteiaufbau forderte alle Parteimitglieder auf, die Doktrin umzusetzen, und betonte, dass die Parteiführung an erster Stelle stehe und alle wichtigen Arbeiten unter zentralisierter, einheitlicher Führung durchgeführt werden müssten.
An der Ankündigung waren mehrere Schlüsselfiguren beteiligt:
Analysten bieten eine Reihe von Interpretationen an. Einige deuten darauf hin, dass der Schritt eine Verschiebung hin zu stärkerer zentralisierter Kontrolle signalisiert und den Weg für eine weitere Konsolidierung von Xis Führung ebnen könnte, möglicherweise eine weitere Amtszeit über 2027 hinaus ermöglichend. Andere charakterisieren ihn als Hinwendung zu einem stärker zentralisierten, maoistischen politischen System angesichts einer schwächelnden Wirtschaft und zunehmender innerparteilicher Spannungen.
Die Erhebung der Doktrin erweitert Xis ideologischen Fußabdruck innerhalb der KPCh und ergänzt die bestehenden Zweige des Xi Jinping Gedankens, die bereits Bereiche wie Diplomatie, Militär und ökologische Zivilisation abdecken.