Weil IP-Adressen nach der DSGVO als personenbezogene Daten gelten, löst diese Zweckänderung die Pflicht zur aktiven Einwilligung (Consent) der betroffenen Nutzer aus . Werbetreibende und Publisher müssen ihre Consent-Prozesse anpassen, um Googles EU-Nutzereinwilligungspolitik (EU UCP) einzuhalten .
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Wirksamkeit | 3. August 2026 oder kurz danach |
| Betroffene Regionen | EWR, UK, Schweiz |
| Was sich ändert | IP-Adressen werden für Werbemessung und -personalisierung genutzt, inklusive Geräteidentifikation |
| Rechtliche Grundlage | IP-Adressen sind personenbezogene Daten, die Nutzung für Werbung erfordert Einwilligung |
| Consent-Mechanismus | Werbetreibende müssen geeignete Einwilligungssignale übermitteln und Googles EU-UCP einhalten; ad_storage spielt zudem seit Juni 2026 eine zentrale Rolle bei der Erhebung von Werbedaten für verknüpfte Google-Ads-Konten |
| Regulatorischer Kontext | Googles Kehrtwende beim Fingerprinting stieß auf breite Kritik von Datenschützern; die ICO schlug im Mai 2026 mögliche Ausnahmen für risikoarme Werbung vor, die aktuellen Regeln sind jedoch unverändert in Kraft |
| Last auf Werbetreibenden | Bis zur Bereitstellung einer Google-eigenen Consent-Oberfläche liegt die Verantwortung für die Einholung und Verwaltung der Einwilligungen bei den Werbetreibenden und Publishern |
| Genannte Schutztechnologien | In den verfügbaren Quellen werden über die Consent-Infrastruktur hinaus keine spezifischen Privacy Enhancing Technologies (PETs) wie Differential Privacy oder k-Anonymität genannt |
Google erhält IP-Adressen bereits über seine Werbeinfrastruktur. Die Änderung ab August 2026 betrifft ausschließlich den Zweck: Dieselben IP-Adressen werden dann zur Identifikation von Geräten für die Werbemessung und Anzeigenpersonalisierung genutzt . Google hat Werbetreibende über diese Änderung informiert und wird sich beim IAB Europe Transparency and Consent Framework (TCF) für Feature 3 („Geräte auf Basis automatisch übermittelter Informationen identifizieren") registrieren .
IP-Adressen gelten als personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO . Da Google den Verarbeitungszweck von der technischen Auslieferung hin zur Werbemessung und -personalisierung verschiebt, ist dafür nach aktueller Rechtslage die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer in den betroffenen Regionen erforderlich . Ohne diese Einwilligung darf Google die IP-Adresse nicht für diese Werbezwecke verwenden.
Die wichtigsten Compliance-Anforderungen umfassen:
ad_storage die alleinige Kontrollinstanz für die Erhebung von Werbedaten in Google-Ads-Konten, die mit einer Website verknüpft sind . Diese Änderung ist für das Design der Consent-Signale relevant, auch wenn die Quellen sie nicht als alleinigen Mechanismus für die IP-Änderung im August etablieren.Die verfügbaren Quellen enthalten keine detaillierten Angaben zu den von Google zitierten Schutztechnologien (PETs) für diese Änderung. Dokumentiert ist die Rolle der consent-gesteuerten Kontrollen sowie die Juni-2026-Änderung, die ad_storage zur zentralen Steuerung für Werbedaten macht . Konkrete Verfahren wie Differential Privacy, k-Anonymität oder On-Device-Processing werden in den vorliegenden Berichten zu dieser IP-Ankündigung nicht genannt.
Googles Fingerprinting-Kehrtwende – Im Dezember 2024 änderte Google seine Werberichtlinien und erlaubte nun auch Fingerprinting – eine Technik, mit der Werbetreibende umfassende Daten über Nutzer sammeln können, darunter IP-Adressen und gerätespezifische Informationen . Datenschützer kritisierten diesen Schritt als Missachtung der Privatsphäre der Nutzer .
Kritik der ICO – Die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office (ICO) kritisierte Googles Fingerprinting-Kurs als unverantwortlich und betonte, dass Fingerprinting die Kontrolle und Transparenz für Nutzer untergraben könne .
ICO-Empfehlungen vom Mai 2026 – Am 18. Mai 2026 veröffentlichte die ICO ihre Empfehlungen an die britische Regierung zu möglichen Änderungen der Consent-Anforderungen nach den PECR-Regeln . Die ICO schlug ein risikobasiertes Modell vor, bei dem bestimmte risikoarme Online-Werbeaktivitäten ohne Nutzereinwilligung auskommen könnten, während höherriskante Trackingmethoden weiterhin reguliert würden . Die ICO betonte jedoch, dass sich rechtlich vorerst nichts geändert hat – die bestehenden Einwilligungsregeln bleiben in Kraft, bis das Gesetz tatsächlich geändert wird .
Der Widerspruch: Google treibt die IP-basierte Werbemessung und -personalisierung voran, während die ICO signalisiert, dass manche Werbeaktivitäten in Zukunft möglicherweise ohne Einwilligung auskommen könnten – die aktuellen Regeln aber unverändert gelten .
Bis Google eine eigene nutzerseitige Consent-Oberfläche bereitstellt, tragen die Werbetreibenden die unmittelbare Compliance-Last . Das bedeutet:
Die Kernbotschaft: Google ändert den Zweck, zu dem es IP-Adressen in der EU, im UK und in der Schweiz nutzt – von der technischen Anzeigenauslieferung hin zur Werbemessung und -personalisierung. Nach aktueller Rechtslage erfordert dies die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer in den betroffenen Regionen . Bis eine Google-eigene Consent-Lösung klar ausgerollt und anwendbar ist, liegt die praktische Compliance-Verantwortung bei den Werbetreibenden und Publishern .
Weil IP-Adressen nach der DSGVO als personenbezogene Daten gelten, löst diese Zweckänderung die Pflicht zur aktiven Einwilligung (Consent) der betroffenen Nutzer aus . Werbetreibende und Publisher müssen ihre Consent-Prozesse anpassen, um Googles EU-Nutzereinwilligungspolitik (EU UCP) einzuhalten .
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Wirksamkeit | 3. August 2026 oder kurz danach |
| Betroffene Regionen | EWR, UK, Schweiz |
| Was sich ändert | IP-Adressen werden für Werbemessung und -personalisierung genutzt, inklusive Geräteidentifikation |
| Rechtliche Grundlage | IP-Adressen sind personenbezogene Daten, die Nutzung für Werbung erfordert Einwilligung |
| Consent-Mechanismus | Werbetreibende müssen geeignete Einwilligungssignale übermitteln und Googles EU-UCP einhalten; ad_storage spielt zudem seit Juni 2026 eine zentrale Rolle bei der Erhebung von Werbedaten für verknüpfte Google-Ads-Konten |
| Regulatorischer Kontext | Googles Kehrtwende beim Fingerprinting stieß auf breite Kritik von Datenschützern; die ICO schlug im Mai 2026 mögliche Ausnahmen für risikoarme Werbung vor, die aktuellen Regeln sind jedoch unverändert in Kraft |
| Last auf Werbetreibenden | Bis zur Bereitstellung einer Google-eigenen Consent-Oberfläche liegt die Verantwortung für die Einholung und Verwaltung der Einwilligungen bei den Werbetreibenden und Publishern |
| Genannte Schutztechnologien | In den verfügbaren Quellen werden über die Consent-Infrastruktur hinaus keine spezifischen Privacy Enhancing Technologies (PETs) wie Differential Privacy oder k-Anonymität genannt |
Google erhält IP-Adressen bereits über seine Werbeinfrastruktur. Die Änderung ab August 2026 betrifft ausschließlich den Zweck: Dieselben IP-Adressen werden dann zur Identifikation von Geräten für die Werbemessung und Anzeigenpersonalisierung genutzt . Google hat Werbetreibende über diese Änderung informiert und wird sich beim IAB Europe Transparency and Consent Framework (TCF) für Feature 3 („Geräte auf Basis automatisch übermittelter Informationen identifizieren") registrieren .
IP-Adressen gelten als personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO . Da Google den Verarbeitungszweck von der technischen Auslieferung hin zur Werbemessung und -personalisierung verschiebt, ist dafür nach aktueller Rechtslage die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer in den betroffenen Regionen erforderlich . Ohne diese Einwilligung darf Google die IP-Adresse nicht für diese Werbezwecke verwenden.
Die wichtigsten Compliance-Anforderungen umfassen:
ad_storage die alleinige Kontrollinstanz für die Erhebung von Werbedaten in Google-Ads-Konten, die mit einer Website verknüpft sind . Diese Änderung ist für das Design der Consent-Signale relevant, auch wenn die Quellen sie nicht als alleinigen Mechanismus für die IP-Änderung im August etablieren.Die verfügbaren Quellen enthalten keine detaillierten Angaben zu den von Google zitierten Schutztechnologien (PETs) für diese Änderung. Dokumentiert ist die Rolle der consent-gesteuerten Kontrollen sowie die Juni-2026-Änderung, die ad_storage zur zentralen Steuerung für Werbedaten macht . Konkrete Verfahren wie Differential Privacy, k-Anonymität oder On-Device-Processing werden in den vorliegenden Berichten zu dieser IP-Ankündigung nicht genannt.
Googles Fingerprinting-Kehrtwende – Im Dezember 2024 änderte Google seine Werberichtlinien und erlaubte nun auch Fingerprinting – eine Technik, mit der Werbetreibende umfassende Daten über Nutzer sammeln können, darunter IP-Adressen und gerätespezifische Informationen . Datenschützer kritisierten diesen Schritt als Missachtung der Privatsphäre der Nutzer .
Kritik der ICO – Die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office (ICO) kritisierte Googles Fingerprinting-Kurs als unverantwortlich und betonte, dass Fingerprinting die Kontrolle und Transparenz für Nutzer untergraben könne .
ICO-Empfehlungen vom Mai 2026 – Am 18. Mai 2026 veröffentlichte die ICO ihre Empfehlungen an die britische Regierung zu möglichen Änderungen der Consent-Anforderungen nach den PECR-Regeln . Die ICO schlug ein risikobasiertes Modell vor, bei dem bestimmte risikoarme Online-Werbeaktivitäten ohne Nutzereinwilligung auskommen könnten, während höherriskante Trackingmethoden weiterhin reguliert würden . Die ICO betonte jedoch, dass sich rechtlich vorerst nichts geändert hat – die bestehenden Einwilligungsregeln bleiben in Kraft, bis das Gesetz tatsächlich geändert wird .
Der Widerspruch: Google treibt die IP-basierte Werbemessung und -personalisierung voran, während die ICO signalisiert, dass manche Werbeaktivitäten in Zukunft möglicherweise ohne Einwilligung auskommen könnten – die aktuellen Regeln aber unverändert gelten .
Bis Google eine eigene nutzerseitige Consent-Oberfläche bereitstellt, tragen die Werbetreibenden die unmittelbare Compliance-Last . Das bedeutet:
Die Kernbotschaft: Google ändert den Zweck, zu dem es IP-Adressen in der EU, im UK und in der Schweiz nutzt – von der technischen Anzeigenauslieferung hin zur Werbemessung und -personalisierung. Nach aktueller Rechtslage erfordert dies die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer in den betroffenen Regionen . Bis eine Google-eigene Consent-Lösung klar ausgerollt und anwendbar ist, liegt die praktische Compliance-Verantwortung bei den Werbetreibenden und Publishern .