EUR/USD beendete die Woche zum 24. Juli nahe 1,1370–1,1377 – dem tiefsten Stand im Juli – trotz zweier scheinbar europositiver Ereignisse: EZB ließ Zinsen unverändert bei falkenhafter Tendenz und der Composite-Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg überraschend auf ein Fünfmonatshoch von 51,9 ![]()
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Diese Diskrepanz zwischen positiven Fundamentaldaten und einem fallenden Euro zeigt die ungewöhnliche Stärke der gegenläufigen Faktoren – geopolitische Risiken, ein Ölpreisschock und die starke US-Konjunktur – die das Paar in der Nähe seiner Tiefstände von 2026 halten.
Das Rätsel: Warum fiel EUR/USD trotz guter Nachrichten?
Der falkenhafte Zinsentscheid der EZB war bereits eingepreist. Wie erwartet beließ die EZB am 23. Juli ihren Einlagensatz bei 2,25 %, den Hauptrefinanzierungssatz bei 2,40 % und den Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,65 %
. Präsidentin Christine Lagarde räumte ein, dass einige Ratsmitglieder eine Zinserhöhung gefordert hatten, doch der Markt interpretierte den Gesamtton als nicht ausreichend für eine nachhaltige Euro-Rallye
. Es gab kein Überraschungselement, das einen Ausbruch hätte befeuern können .