ChatGPT (OpenAI) ist im Q2 2026 erstmals in die Top 10 der weltweit meistgefälschten Marken bei Phishing Angriffen eingestiegen und liegt mit 1,1 % aller erfassten Marken Phishing Versuche auf Platz 10. Microsoft bleibt mit 23 % Spitzenreiter, gefolgt von LinkedIn (11,6 %), Google (6,7 %), Apple (5,8 %) und Amazon (...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for Which brands are most impersonated in phishing attacks, and what does ChatGPT's first appearance. Article summary: Here is the full picture, based on Check Point Research's Q2 2026 Brand Phishing Report (published July 23–24, 2026) and corroborating sources.. Topic tags: general, general web, user generated, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail lay
Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist OpenAI‘s ChatGPT in die Liste der weltweit meistgefälschten Marken bei Phishing-Angriffen eingestiegen. Laut dem Brand Phishing Report von Check Point Research für das zweite Quartal 2026, der am 23.–24. Juli 2026 veröffentlicht wurde, entfielen 1,1 % aller globalen Marken-Phishing-Versuche auf ChatGPT. Damit ist der KI-Dienst der einzige Vertreter aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz in den Top 10. Der Bericht zeigt einen klaren Trend: Cyberkriminelle haben KI-Plattformen als lukratives Phishing-Ziel entdeckt und setzen gezielt auf Abo-Ängste – im großen Stil .
Microsoft dominiert die Markenimitation mit großem Abstand, aber die größte Überraschung in diesem Quartal ist der Einstieg einer KI-nativen Marke. Die fünf meistgefälschten Marken vereinen zusammen mehr als die Hälfte aller erfassten Phishing-Versuche .
| Rang | Marke | Anteil an Marken-Phishing-Versuchen |
|---|---|---|
| 1 | Microsoft | 23,0 % |
| 2 | 11,6 % | |
| 3 | 6,7 % | |
| 4 | Apple | 5,8 % |
| 5 | Amazon | 5,2 % |
| 6–10 | WhatsApp, Facebook, Instagram, Netflix, ChatGPT (Platz ~10) | jeweils ~1–3 % |
Microsoft hält die Spitzenposition seit mehreren Quartalen in Folge, doch der Aufstieg von LinkedIn auf Platz 2 ist bemerkenswert und spiegelt eine Zunahme von Angriffen auf berufliche Anmeldeinformationen wider . Der Einstieg von ChatGPT ist die Schlagzeile des Quartals: Es ist das erste Mal, dass eine KI-Plattform die Top 10 erreicht hat, seit Check Point die Marken-Phishing-Erhebung durchführt
.
Das Muster ist bekannt: Sobald eine Plattform Hunderte Millionen Nutzer erreicht, wird sie zu einem hochwertigen Ziel für Phishing. Das Gleiche geschah mit Microsoft, Google, Facebook – und nun mit ChatGPT . „ChatGPT hat Hunderte Millionen Nutzer, und Angreifer folgen der Nutzerbasis“, stellen mehrere Cybersicherheitsanalysten fest
.
Die häufigsten ChatGPT-Phishing-Kampagnen setzen nicht auf technisches Fachjargon, sondern auf eine einfache, mächtige Angst: die Angst, den Zugang zu verlieren. Angreifer versenden dringende E-Mails, die behaupten, eine Zahlung für ChatGPT Plus sei fehlgeschlagen oder ein Abonnement laufe aus, und leiten die Opfer auf täuschend echte Zahlungsseiten .
Konkrete Beispiele für ChatGPT-Phishing:
Der psychologische Köder ist immer derselbe: „Sie verlieren den Zugang zu GPT-5, Ihren Workflows oder Ihrem kostenpflichtigen Plan“ .
Hier laufen zwei Trends zusammen. Erstens nutzen Angreifer generative KI, um überzeugendere Phishing-Mails mit korrektem Branding, Logos und perfekter Grammatik zu verfassen – was es für Nutzer schwerer macht, Fälschungen zu erkennen . Zweitens imitieren Angreifer nun selbst KI-Dienste, um Anmelde- und Zahlungsdaten zu stehlen
.
Noch besorgniserregender ist die im Juni 2026 von Permiso Security offengelegte Schwachstelle ChatGPhish. Sie zeigte, dass jede öffentliche Webseite, die von ChatGPT zusammengefasst wird, Phishing-Links, gefälschte Sicherheitswarnungen und QR-Codes direkt in die vertraute ChatGPT-Oberfläche einschleusen kann – per indirekter Prompt Injection, ohne dass OpenAI‘s Infrastruktur kompromittiert werden muss . Ein Nutzer, der ChatGPT bittet, eine Angreifer-kontrollierte Seite zusammenzufassen, könnte eine betrügerische „Sicherheitswarnung“ oder „Zahlungsdaten aktualisieren“-Aufforderung als Teil des vertrauenswürdigen ChatGPT-Interfaces sehen.
Kaspersky meldete einen Anstieg von ChatGPT-nachahmenden Cyberbedrohungen um 115 % in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum . Das Q2-2026-Ranking bestätigt, wovor Sicherheitsfirmen gewarnt hatten: KI-Dienste sind fest im Visier der Kriminellen, und das Angriffsvolumen wächst schneller, als die meisten Nutzer erwarten.
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ChatGPT (OpenAI) ist im Q2 2026 erstmals in die Top 10 der weltweit meistgefälschten Marken bei Phishing Angriffen eingestiegen und liegt mit 1,1 % aller erfassten Marken Phishing Versuche auf Platz 10.
ChatGPT (OpenAI) ist im Q2 2026 erstmals in die Top 10 der weltweit meistgefälschten Marken bei Phishing Angriffen eingestiegen und liegt mit 1,1 % aller erfassten Marken Phishing Versuche auf Platz 10. Microsoft bleibt mit 23 % Spitzenreiter, gefolgt von LinkedIn (11,6 %), Google (6,7 %), Apple (5,8 %) und Amazon (5,2 %).
Die häufigste Masche: Fake Zahlungsaufforderungen für ChatGPT Plus, die auf gefälschte Stripe Seiten führen und Kreditkartendaten stehlen.