KI verursacht keinen Job-Kollaps – was die Daten wirklich zeigen
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps. KI ist inzwischen der Hauptgrund, den Unternehmen für Entlassungen nennen – fast 40 % der Stellenstreichungen im Mai 2026 wurden auf KI z...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit DeepSeek-V4-FlashBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps.
KI ist inzwischen der Hauptgrund, den Unternehmen für Entlassungen nennen – fast 40 % der Stellenstreichungen im Mai 2026 wurden auf KI zurückgeführt –, aber die wahren Treiber sind oft finanzieller Druck, Umstrukturi...
Die größte Krise, vor der Unternehmen stehen, ist nicht Massenarbeitslosigkeit, sondern eine Führungs und Weiterbildungslücke: Nur 3 % der Organisationen sagen, dass ihre Führungskräfte vollständig auf KI Teams vorber...
Search & fact-check with cited sources for According to recent studies from Adecco Group and ManpowerGroup, what is the current evidence regMajor staffing firms and independent researchers converge on the same finding: AI is reshaping work, not eliminating it.
KI-Prompt
Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for According to recent studies from Adecco Group and ManpowerGroup, what is the current evidence reg. Article summary: Here are the key findings from the most recent Adecco Group and ManpowerGroup studies, along with corroborating independent research.. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts. Make it usef
openai.com
Die Angst, dass Künstliche Intelligenz Massenarbeitslosigkeit auslösen könnte, beherrscht seit Jahren die Schlagzeilen. Doch ein genauer Blick auf die neuesten Studien der weltweit größten Personaldienstleister – Adecco Group und ManpowerGroup – sowie auf unabhängige Forschungen von S&P Global, BCG, Oxford Economics und der Harvard Business Review zeichnet ein differenzierteres Bild: KI verursacht keinen Beschäftigungskollaps, aber sie verändert die Arbeit, verschiebt die Rechtfertigung für Entlassungen und legt eine gefährliche Kluft zwischen der Einführung von KI und der Bereitschaft der Belegschaft offen.
Keine Belege für einen KI-bedingten Beschäftigungskollaps
Adecco Group, der weltweit größte Personaldienstleister, veröffentlichte am 23. Juli 2026 eine Studie mit dem Ergebnis, dass KI keinen globalen Beschäftigungskollaps auslösen wird. CEO Denis Machuel erklärte, dass es bei KI mehr um die Veränderung von Aufgaben und Rollen als um die Beseitigung von Arbeitsplätzen geht, wobei Büro-Einsteigerjobs am stärksten von Aufgabenverlagerungen betroffen sind . Der Bericht „Workforce Trends 2026“ des Unternehmens betont, dass KI Arbeitsplätze umgestaltet, statt sie in großem Umfang zu vernichten . Machuel hat die Idee einer „Job-Apokalypse“ als „absoluten Unsinn“ bezeichnet .
Studio Global AI
Setzen Sie Ihre Recherche fort
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Wie lautet die kurze Antwort auf „KI verursacht keinen Job-Kollaps – was die Daten wirklich zeigen“?
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps. KI ist inzwischen der Hauptgrund, den Unternehmen für Entlassungen nennen – fast 40 % der Stellenstreichungen im Mai 2026 wurden auf KI zurückgeführt –, aber die wahren Treiber sind oft finanzieller Druck, Umstrukturi...
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die größte Krise, vor der Unternehmen stehen, ist nicht Massenarbeitslosigkeit, sondern eine Führungs und Weiterbildungslücke: Nur 3 % der Organisationen sagen, dass ihre Führungskräfte vollständig auf KI Teams vorber...
KI verursacht keinen Job-Kollaps – was die Daten wirklich zeigen
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps. KI ist inzwischen der Hauptgrund, den Unternehmen für Entlassungen nennen – fast 40 % der Stellenstreichungen im Mai 2026 wurden auf KI z...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit DeepSeek-V4-FlashBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps.
KI ist inzwischen der Hauptgrund, den Unternehmen für Entlassungen nennen – fast 40 % der Stellenstreichungen im Mai 2026 wurden auf KI zurückgeführt –, aber die wahren Treiber sind oft finanzieller Druck, Umstrukturi...
Die größte Krise, vor der Unternehmen stehen, ist nicht Massenarbeitslosigkeit, sondern eine Führungs und Weiterbildungslücke: Nur 3 % der Organisationen sagen, dass ihre Führungskräfte vollständig auf KI Teams vorber...
Search & fact-check with cited sources for According to recent studies from Adecco Group and ManpowerGroup, what is the current evidence regMajor staffing firms and independent researchers converge on the same finding: AI is reshaping work, not eliminating it.
KI-Prompt
Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for According to recent studies from Adecco Group and ManpowerGroup, what is the current evidence reg. Article summary: Here are the key findings from the most recent Adecco Group and ManpowerGroup studies, along with corroborating independent research.. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clickbait thumbnails, icons, and tiny thumbnail layouts. Make it usef
openai.com
Die Angst, dass Künstliche Intelligenz Massenarbeitslosigkeit auslösen könnte, beherrscht seit Jahren die Schlagzeilen. Doch ein genauer Blick auf die neuesten Studien der weltweit größten Personaldienstleister – Adecco Group und ManpowerGroup – sowie auf unabhängige Forschungen von S&P Global, BCG, Oxford Economics und der Harvard Business Review zeichnet ein differenzierteres Bild: KI verursacht keinen Beschäftigungskollaps, aber sie verändert die Arbeit, verschiebt die Rechtfertigung für Entlassungen und legt eine gefährliche Kluft zwischen der Einführung von KI und der Bereitschaft der Belegschaft offen.
Keine Belege für einen KI-bedingten Beschäftigungskollaps
Adecco Group, der weltweit größte Personaldienstleister, veröffentlichte am 23. Juli 2026 eine Studie mit dem Ergebnis, dass KI keinen globalen Beschäftigungskollaps auslösen wird. CEO Denis Machuel erklärte, dass es bei KI mehr um die Veränderung von Aufgaben und Rollen als um die Beseitigung von Arbeitsplätzen geht, wobei Büro-Einsteigerjobs am stärksten von Aufgabenverlagerungen betroffen sind . Der Bericht „Workforce Trends 2026“ des Unternehmens betont, dass KI Arbeitsplätze umgestaltet, statt sie in großem Umfang zu vernichten . Machuel hat die Idee einer „Job-Apokalypse“ als „absoluten Unsinn“ bezeichnet .
Studio Global AI
Setzen Sie Ihre Recherche fort
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Wie lautet die kurze Antwort auf „KI verursacht keinen Job-Kollaps – was die Daten wirklich zeigen“?
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Entgegen den Schlagzeilen von einem KI Job Apokalypse finden große Studien von Adecco, ManpowerGroup, S&P Global und BCG keine Belege für einen KI bedingten Beschäftigungskollaps. KI ist inzwischen der Hauptgrund, den Unternehmen für Entlassungen nennen – fast 40 % der Stellenstreichungen im Mai 2026 wurden auf KI zurückgeführt –, aber die wahren Treiber sind oft finanzieller Druck, Umstrukturi...
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Die größte Krise, vor der Unternehmen stehen, ist nicht Massenarbeitslosigkeit, sondern eine Führungs und Weiterbildungslücke: Nur 3 % der Organisationen sagen, dass ihre Führungskräfte vollständig auf KI Teams vorber...
ManpowerGroup kommt unabhängig davon zum gleichen Schluss. Der „Human Edge 2026 Global Trends Report“ stellt fest, dass zwar einige Arbeitsplätze obsolet werden könnten, aber viele mehr neu konfiguriert werden, um menschliche Stärken mit KI-Komponenten zu kombinieren . Frühere Daten des Unternehmens aus dem Jahr 2024 zeigten, dass 55 % der Arbeitgeber tatsächlich erwarten, ihre Belegschaft aufgrund von KI zu vergrößern. Eine auf das Vereinigte Königreich bezogene Umfrage ergab, dass nur 10 % der Arbeitgeber KI zur Personalkürzung einsetzen.
Bestätigende Belege aus unabhängigen Quellen untermauern dieses Bild:
Die S&P Global Analyse von 2026 zeigt, dass die KI-Ziele von Unternehmen weit vor der Personalreduzierung (24 %) auf Prozesseffizienz (64 %) und Mitarbeiterproduktivität (59 %) abzielen .
Zwischen 2022 und 2025 wurden weltweit 1,9 Millionen neue KI-bezogene Arbeitsplätze geschaffen, so ein Whitepaper der Adecco Group .
BCG prognostiziert, dass 50–55 % der US-Jobs in den nächsten 2–3 Jahren durch KI umgestaltet, nicht beseitigt werden. Eine vollständige Substitution von Arbeitsplätzen durch KI wird viel langsamer erwartet, mit potenziell 10–15 % der US-Jobs, die in fünf Jahren wegfallen könnten .
Oxford Economics stellte im Januar 2026 fest, dass „Unternehmen offenbar nicht in nennenswertem Umfang Arbeitskräfte durch KI ersetzen“ .
Unternehmen nutzen KI als Rechtfertigung für Entlassungen – aber die wahren Gründe sind andere
Trotz der Belege, dass KI keine Massenarbeitslosigkeit verursacht, ist sie zum hauptsächlichen Grund geworden, den Unternehmen für Stellenstreichungen anführen.
Im Mai 2026 kündigten US-Arbeitgeber rund 97.000 Stellenstreichungen an; fast 40 % wurden explizit auf KI zurückgeführt, so Challenger, Gray & Christmas .
Im 1. Quartal 2026 erreichten die Entlassungen im Technologiesektor 78.557, wobei 47,9 % auf KI geschoben wurden.
Wenn Führungskräfte und Forscher jedoch genauer hinschauen, zeigt sich ein anderes Bild:
Adecco-CEO Denis Machuel weist darauf hin, dass die wahren Gründe oft anderswo liegen: schlechte finanzielle Ergebnisse, spekulative KI-Hype und andere Faktoren. Nur 1,4 % der entlassenen Arbeiter wurden tatsächlich direkt durch KI ersetzt .
ManpowerGroup erklärte im Dezember 2025, dass schwache Nachfrage, wirtschaftliche Gegenwinde und Qualifikationsdefizite mehr Schaden anrichten als die KI selbst .
Eine Umfrage der Harvard Business Review unter 1.000 Führungskräften weltweit (Januar 2026) bestätigte, dass Entlassungen oft durch das Potenzial von KI getrieben werden, nicht durch ihre tatsächliche Leistung .
S&P Global stellt fest, dass über 90 % der Manager angaben, dass KI keine Auswirkungen auf den Personalbestand ihres Unternehmens hatte .
Das Muster ist klar: KI dient als bequeme öffentliche Begründung für Entlassungen, deren tiefere Ursachen finanzieller Druck, Umstrukturierungen und Qualifikationslücken sind.
Die Führungs- und Weiterbildungskrise
Sowohl die Adecco Group als auch ManpowerGroup identifizieren eine wachsende Kluft zwischen KI-Investitionen und organisatorischer Leistungsfähigkeit. Dies ist wohl die dringendste Herausforderung für Unternehmen heute.
Ergebnisse der Adecco Group
Eine Studie von Mai 2026 unter 2.000 C-Level-Führungskräften aus 13 Ländern ergab:
Eine 15-Punkte-Lücke zwischen dem Tempo der KI-Einführung durch Führungskräfte und der Wahrnehmung dieser Zukunft durch die Arbeitnehmer .
Nur 22 % der Führungskräfte sind sehr zuversichtlich, dass ihre Belegschaft auf KI vorbereitet ist .
Nur 51 % der Führungskräfte sind zuversichtlich, dass ihr Führungsteam über ausreichende KI-Kenntnisse verfügt, um Risiken und Chancen zu verstehen .
LHH, die Talentabteilung von Adecco, stellte fest, dass KI die größte Qualifikationslücke auf Führungsebene ist. Teams mit hoher Fluktuation gingen von 43 % auf 19 % im Jahresvergleich zurück, da Stabilität priorisiert wird – aber die KI-Kompetenz bleibt schwach .
87 % der HR-Verantwortlichen berichten, dass ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten Entlassungen durchgeführt hat oder plant, hauptsächlich aufgrund von Qualifikationsdefiziten und nicht wegen KI-Ersatz .
Ergebnisse von ManpowerGroup
ManpowerGroups Global Talent Barometer 2026 (fast 14.000 Arbeitnehmer in 19 Ländern) offenbart ein beunruhigendes Paradoxon:
Die KI-Nutzung stieg um 13 Punkte auf 45 % der Arbeitnehmer, die KI regelmäßig nutzen, während das Vertrauen in die Technologie um 18 % sank.
43 % der Arbeitnehmer befürchten, dass Automatisierung ihren Arbeitsplatz innerhalb von zwei Jahren ersetzen könnte .
Nur 3 % der Organisationen geben an, dass ihre Führungskräfte vollständig darauf vorbereitet sind, KI-gestützte Teams zu führen, so eine Umfrage unter Führungskräften vom Juli 2026 .
78 % der Organisationen berichten, dass Mitarbeiter Angst vor Arbeitsplatzverlust haben .
ManpowerGroups Talent Shortage Survey 2026 (39.000 Arbeitgeber in 41 Ländern) ergab, dass 72 % Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen haben, wobei KI-Kenntnisse zum ersten Mal das Engineering als die gefragteste Fähigkeit überholt haben .
56 % der globalen Belegschaft geben an, dass ihre Fähigkeiten mit dem technologischen Wandel nicht Schritt halten .
Die Kernherausforderung: Investition ohne Fähigkeiten
Organisationen investieren massiv in KI, scheitern aber daran, ihre Mitarbeiter gleich schnell weiterzubilden. Dies schafft ein Vertrauensdefizit und ein Führungsvakuum . Sowohl Adecco als auch ManpowerGroup betonen, dass Weiterbildung für alle Arbeitnehmer, die mit KI in Berührung kommen, obligatorisch geworden ist und dass ethisches Urteilsvermögen, Kundenservice und Teammanagement-Fähigkeiten am schwersten zu automatisieren sind .
Mara Stefan, VP of Global Insights bei ManpowerGroup, fasste es unverblümt zusammen: „Die KI-Einführung beschleunigt sich, aber das Vertrauen bricht ein. Den Arbeitnehmern werden Werkzeuge in die Hand gegeben, ohne Schulung, Kontext oder Unterstützung“ .
Die Beweislage ist klar: Das größte Risiko durch KI ist nicht Massenarbeitslosigkeit – es ist das Versagen der Führungskräfte, die Belegschaft auf die bereits stattfindende Transformation vorzubereiten.
manpowergroup.comDespite Challenges, 55% of Employers Predict Increased ...
ManpowerGroup kommt unabhängig davon zum gleichen Schluss. Der „Human Edge 2026 Global Trends Report“ stellt fest, dass zwar einige Arbeitsplätze obsolet werden könnten, aber viele mehr neu konfiguriert werden, um menschliche Stärken mit KI-Komponenten zu kombinieren . Frühere Daten des Unternehmens aus dem Jahr 2024 zeigten, dass 55 % der Arbeitgeber tatsächlich erwarten, ihre Belegschaft aufgrund von KI zu vergrößern. Eine auf das Vereinigte Königreich bezogene Umfrage ergab, dass nur 10 % der Arbeitgeber KI zur Personalkürzung einsetzen.
Bestätigende Belege aus unabhängigen Quellen untermauern dieses Bild:
Die S&P Global Analyse von 2026 zeigt, dass die KI-Ziele von Unternehmen weit vor der Personalreduzierung (24 %) auf Prozesseffizienz (64 %) und Mitarbeiterproduktivität (59 %) abzielen .
Zwischen 2022 und 2025 wurden weltweit 1,9 Millionen neue KI-bezogene Arbeitsplätze geschaffen, so ein Whitepaper der Adecco Group .
BCG prognostiziert, dass 50–55 % der US-Jobs in den nächsten 2–3 Jahren durch KI umgestaltet, nicht beseitigt werden. Eine vollständige Substitution von Arbeitsplätzen durch KI wird viel langsamer erwartet, mit potenziell 10–15 % der US-Jobs, die in fünf Jahren wegfallen könnten .
Oxford Economics stellte im Januar 2026 fest, dass „Unternehmen offenbar nicht in nennenswertem Umfang Arbeitskräfte durch KI ersetzen“ .
Unternehmen nutzen KI als Rechtfertigung für Entlassungen – aber die wahren Gründe sind andere
Trotz der Belege, dass KI keine Massenarbeitslosigkeit verursacht, ist sie zum hauptsächlichen Grund geworden, den Unternehmen für Stellenstreichungen anführen.
Im Mai 2026 kündigten US-Arbeitgeber rund 97.000 Stellenstreichungen an; fast 40 % wurden explizit auf KI zurückgeführt, so Challenger, Gray & Christmas .
Im 1. Quartal 2026 erreichten die Entlassungen im Technologiesektor 78.557, wobei 47,9 % auf KI geschoben wurden.
Wenn Führungskräfte und Forscher jedoch genauer hinschauen, zeigt sich ein anderes Bild:
Adecco-CEO Denis Machuel weist darauf hin, dass die wahren Gründe oft anderswo liegen: schlechte finanzielle Ergebnisse, spekulative KI-Hype und andere Faktoren. Nur 1,4 % der entlassenen Arbeiter wurden tatsächlich direkt durch KI ersetzt .
ManpowerGroup erklärte im Dezember 2025, dass schwache Nachfrage, wirtschaftliche Gegenwinde und Qualifikationsdefizite mehr Schaden anrichten als die KI selbst .
Eine Umfrage der Harvard Business Review unter 1.000 Führungskräften weltweit (Januar 2026) bestätigte, dass Entlassungen oft durch das Potenzial von KI getrieben werden, nicht durch ihre tatsächliche Leistung .
S&P Global stellt fest, dass über 90 % der Manager angaben, dass KI keine Auswirkungen auf den Personalbestand ihres Unternehmens hatte .
Das Muster ist klar: KI dient als bequeme öffentliche Begründung für Entlassungen, deren tiefere Ursachen finanzieller Druck, Umstrukturierungen und Qualifikationslücken sind.
Die Führungs- und Weiterbildungskrise
Sowohl die Adecco Group als auch ManpowerGroup identifizieren eine wachsende Kluft zwischen KI-Investitionen und organisatorischer Leistungsfähigkeit. Dies ist wohl die dringendste Herausforderung für Unternehmen heute.
Ergebnisse der Adecco Group
Eine Studie von Mai 2026 unter 2.000 C-Level-Führungskräften aus 13 Ländern ergab:
Eine 15-Punkte-Lücke zwischen dem Tempo der KI-Einführung durch Führungskräfte und der Wahrnehmung dieser Zukunft durch die Arbeitnehmer .
Nur 22 % der Führungskräfte sind sehr zuversichtlich, dass ihre Belegschaft auf KI vorbereitet ist .
Nur 51 % der Führungskräfte sind zuversichtlich, dass ihr Führungsteam über ausreichende KI-Kenntnisse verfügt, um Risiken und Chancen zu verstehen .
LHH, die Talentabteilung von Adecco, stellte fest, dass KI die größte Qualifikationslücke auf Führungsebene ist. Teams mit hoher Fluktuation gingen von 43 % auf 19 % im Jahresvergleich zurück, da Stabilität priorisiert wird – aber die KI-Kompetenz bleibt schwach .
87 % der HR-Verantwortlichen berichten, dass ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten Entlassungen durchgeführt hat oder plant, hauptsächlich aufgrund von Qualifikationsdefiziten und nicht wegen KI-Ersatz .
Ergebnisse von ManpowerGroup
ManpowerGroups Global Talent Barometer 2026 (fast 14.000 Arbeitnehmer in 19 Ländern) offenbart ein beunruhigendes Paradoxon:
Die KI-Nutzung stieg um 13 Punkte auf 45 % der Arbeitnehmer, die KI regelmäßig nutzen, während das Vertrauen in die Technologie um 18 % sank.
43 % der Arbeitnehmer befürchten, dass Automatisierung ihren Arbeitsplatz innerhalb von zwei Jahren ersetzen könnte .
Nur 3 % der Organisationen geben an, dass ihre Führungskräfte vollständig darauf vorbereitet sind, KI-gestützte Teams zu führen, so eine Umfrage unter Führungskräften vom Juli 2026 .
78 % der Organisationen berichten, dass Mitarbeiter Angst vor Arbeitsplatzverlust haben .
ManpowerGroups Talent Shortage Survey 2026 (39.000 Arbeitgeber in 41 Ländern) ergab, dass 72 % Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen haben, wobei KI-Kenntnisse zum ersten Mal das Engineering als die gefragteste Fähigkeit überholt haben .
56 % der globalen Belegschaft geben an, dass ihre Fähigkeiten mit dem technologischen Wandel nicht Schritt halten .
Die Kernherausforderung: Investition ohne Fähigkeiten
Organisationen investieren massiv in KI, scheitern aber daran, ihre Mitarbeiter gleich schnell weiterzubilden. Dies schafft ein Vertrauensdefizit und ein Führungsvakuum . Sowohl Adecco als auch ManpowerGroup betonen, dass Weiterbildung für alle Arbeitnehmer, die mit KI in Berührung kommen, obligatorisch geworden ist und dass ethisches Urteilsvermögen, Kundenservice und Teammanagement-Fähigkeiten am schwersten zu automatisieren sind .
Mara Stefan, VP of Global Insights bei ManpowerGroup, fasste es unverblümt zusammen: „Die KI-Einführung beschleunigt sich, aber das Vertrauen bricht ein. Den Arbeitnehmern werden Werkzeuge in die Hand gegeben, ohne Schulung, Kontext oder Unterstützung“ .
Die Beweislage ist klar: Das größte Risiko durch KI ist nicht Massenarbeitslosigkeit – es ist das Versagen der Führungskräfte, die Belegschaft auf die bereits stattfindende Transformation vorzubereiten.
manpowergroup.comDespite Challenges, 55% of Employers Predict Increased ...