Sowohl der bisherige Exynos W1000 als auch der neue Snapdragon Wear Elite werden in einem 3-nm-Verfahren gefertigt – aber bei unterschiedlichen Herstellern :
TSMCs 3nm-Knoten gilt als ausgereifter; er liefert eine bessere Ausbeute und höhere Effizienz als Samsungs Pendant. Genau aus diesem Grund hatte Qualcomm die Fertigung seiner Flaggschiff-Snapdragon-Prozessoren für Smartphones bereits vor Jahren von Samsung zu TSMC verlagert . Die Umstellung auf TSMC ist einer der Hauptgründe für die verbesserte Leistung-pro-Watt des Wear Elite .
Der Snapdragon Wear Elite führt Qualcomms erste big.LITTLE-Architektur für Wearables ein :
Der Chip unterstützt zudem bis zu 32 GB eMMC-Speicher – ein deutliches Plus für Musik, Karten und Apps auf der Uhr .
Dies ist die vielleicht bedeutendste Neuerung. Der Exynos W1000 besitzt keine dedizierte KI-Einheit (NPU); alle Gemini-KI-Anfragen mussten bisher an das gekoppelte Smartphone weitergeleitet werden, was Verzögerungen und eine ständige Verbindung erforderte .
Der Snapdragon Wear Elite beseitigt dieses Nadelöhr :
Der Snapdragon Wear Elite ist ein Konnektivitätskraftwerk :
Die Situation ist nicht völlig eindeutig. Samsung selbst bestätigte auf dem MWC 2026, dass die kommende Galaxy-Watch-Serie auf der Snapdragon-Wear-Elite-Plattform läuft . Die meisten Leaks gehen davon aus, dass sowohl die Galaxy Watch 9 als auch die Galaxy Watch Ultra 2 denselben Snapdragon Wear Elite erhalten .
Ein prominenter Leak von TechDailyCare Anfang Juli 2026 deutet jedoch an, dass die Standard- und Ultra-Modelle erstmals mit unterschiedlichen Prozessoren ausgeliefert werden könnten: die Galaxy Watch 9 behielte demnach den Exynos W1000, während nur die Ultra 2 den Snapdragon Wear Elite bekäme . Diese Information gilt bislang als unbestätigt und widerspricht anderen aktuellen Leaks .
Das Event ist für den 22. Juli in London bestätigt, Beginn um 15 Uhr MESZ, mit einem Livestream auf Samsung.com . Erwartet werden :
Fazit: Der Wechsel zum Snapdragon Wear Elite ist die folgenreichste Hardware-Änderung in der Geschichte der Galaxy Watch. KI-Prozesse laufen erstmals vollständig auf der Uhr, die Rohleistung verdoppelt sich, die Akkulaufzeit steigt um rund 30 %, und 5G sowie UWB werden Realität – und das alles, während Samsung von der eigenen Fertigung auf den effizienteren 3nm-Prozess von TSMC setzt. Die offizielle Enthüllung aller Details erfolgt am 22. Juli auf dem Galaxy Unpacked.