Worum es geht: Meta verhandelt darüber, Anthropic Rechenleistung aus seinen KI-Rechenzentren zu vermieten. Der Deal könnte ein Volumen von bis zu zehn Milliarden US-Dollar über zwei Jahre erreichen . Anthropic würde seine Claude-Modelle auf Metas Infrastruktur laufen lassen
.
Die wichtigsten Eckpunkte laut Berichten:
Die Gespräche zwischen Meta und Anthropic folgen direkt dem Muster der jüngsten Compute-Verträge von SpaceX. Mehrere Quellen bezeichnen Metas Vorgehen als „das SpaceX-Playbook“ .
SpaceX' Deals mit Anthropic und Google:
Die Parallele: Sowohl Meta als auch SpaceX sind massive Infrastrukturbauer mit überschüssiger Rechenkapazität aus ihren eigenen KI-Aufbauten. Anstatt diese Kapazitäten ungenutzt zu lassen, werden sie zu „Vermietern“ für Anthropic und andere KI-Unternehmen – überschüssige GPU-Cluster werden zu wiederkehrenden Einnahmequellen .
Die Gespräche mit Anthropic sind Teil einer viel größeren strategischen Neuausrichtung, über die Bloomberg erstmals am 1. Juli 2026 berichtete .
Die Meta-Compute-Initiative:
Der Infrastruktur-Ausbau, der diese Strategie antreibt:
Meta gab allein im Jahr 2025 satte 72,2 Milliarden US-Dollar für Investitionen (Capex) aus und plant für 2026 noch deutlich mehr . Das Rechenzentrum in Alberta ist mit einem Gigawatt eine Anlage der Hyper-Scale-Klasse
. Bei diesem massiven Ausbau sucht Meta nach Wegen, ungenutzte Kapazitäten zu monetarisieren – und die Rechenzentren sowohl als Motor für die eigene KI als auch als renditestarke Vermögenswerte zu nutzen
.
Stand 17./18. Juli 2026:
Fazit: Der Deal ist insofern real, als aktive Verhandlungen von mehreren glaubwürdigen Quellen bestätigt werden. Er ist aber noch nicht abgeschlossen und könnte durchaus noch platzen.