Das Lob ist deshalb relevant, weil SK Hynix Nvidias größter Partner für High-Bandwidth Memory (HBM) ist. Diese Hochgeschwindigkeitsspeicher sind ein zentraler Bestandteil moderner Nvidia-Beschleuniger für Anwendungen der künstlichen Intelligenz . Huang sendet damit nicht nur ein Signal an Anleger, sondern auch an die gesamte KI-Lieferkette: Nvidia setzt auf die langfristige Bedeutung von SK Hynix und dessen Zugang zum US-Kapitalmarkt .
An der Börse war die Reaktion bereits deutlich ausgefallen. Die in den USA gehandelten SK-Hynix-ADRs legten am 14. Juli, ihrem dritten Handelstag, um 27,29 Prozent zu. Unter Anlegern verbreitete sich die Einschätzung, die Papiere seien zunächst zu niedrig bewertet worden .
Huang hatte SK Hynix schon zuvor ungewöhnlich direkt zu mehr Produktion aufgefordert. Im Juni sagte er sinngemäß: „Bitte stellt mehr her“ – und warnte, der Mangel an KI-Speicher werde noch „mehrere Jahre“ anhalten . Auf der Computex 2026 schrieb er zudem „Please Make More“ auf einen HBM4E-Wafer am Stand des südkoreanischen Herstellers . Seine grundsätzliche Einschätzung: Die Nachfrage nach Speicher werde die verfügbaren Kapazitäten übersteigen. Selbst wenn die Lieferkette jedes Jahr vervierfacht würde, seien „die nächsten zehn Jahre nicht genug für KI“ .
Am 15. Juli kündigte Huang für den folgenden Tag eine groß angelegte KI-Partnerschaft mit der japanischen Regierung an. Zusätzlich stellte er eine vielseitige Zusammenarbeit mit führenden japanischen Unternehmen in den Bereichen KI und Robotik in Aussicht .
Seine Formulierung war bewusst groß gewählt: „Morgen kann man als den Ausgangspunkt von Japans KI bezeichnen“ .
Nvidia bestätigte anschließend einen umfassenden Vorstoß für ein japanisches Full-Stack-KI- und Robotik-Ökosystem . „Full Stack“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht nur einzelne Chips betrachtet werden, sondern die gesamte technologische Kette – von Rechenhardware und Software bis zu konkreten Anwendungen.
Zu den genannten Feldern gehören:
Damit knüpft Nvidia an eine längerfristige Strategie an. Huang argumentiert, Japan müsse seine eigene KI-Infrastruktur aufbauen, weil ein Land seine „eigene Intelligenz“ selbst entwickeln müsse . Zugleich sieht er Japan wegen seiner starken industriellen Fertigung und Robotik als besonders geeignet an, bei der physischen KI eine führende Rolle einzunehmen .
HBM verbindet mehrere Speicherchips in einem besonders schnellen Paket und ermöglicht es KI-Beschleunigern, große Datenmengen mit hoher Bandbreite zu verarbeiten. Für Nvidia ist dieser Speicher deshalb ein entscheidender Teil der Leistung moderner KI-Systeme.
SK Hynix verfügt derzeit faktisch über eine Monopolstellung bei der Lieferung von HBM3E, das in Nvidias wichtigem Blackwell-KI-Chip eingesetzt wird . Huang beschreibt den Engpass nicht als vorübergehende Schwankung, sondern als strukturelles Problem: Die Wafer-Kapazität liege mehr als 20 Prozent unter der Nachfrage, und die Lücke könne bis 2030 bestehen bleiben .
SK Hynix will seine DRAM-Wafer-Kapazität bis 2030 verdoppeln. Huang hält selbst diesen Ausbau jedoch für nicht ausreichend . Sein Lob für den Nasdaq-Start erhält vor diesem Hintergrund eine zusätzliche Bedeutung: Nvidia stärkt öffentlich die Beziehung zu einem Lieferanten, von dem die nächste Phase des KI-Booms maßgeblich abhängt.
Huangs Japan-Reise hatte auch eine diplomatische Vorgeschichte. Nachdem er bei früheren Asienreisen Südkorea und Taiwan besucht, Japan jedoch ausgelassen hatte, war in Tokio von einem „Japan-Passing“ die Rede. In der japanischen IT-Branche wuchs die Sorge, das Land könne beim Aufbau der KI-Wirtschaft ins Hintertreffen geraten .
Der Besuch im Juli wirkte daher wie eine Korrektur – und fiel zeitlich mit dem 30. Jahrestag der Nvidia-Partnerschaft mit dem Spielekonzern SEGA zusammen . Nvidia würdigte dabei auch die Rolle der japanischen Spieleindustrie bei der Entwicklung von 3D-Grafik, die für die spätere Entwicklung des Unternehmens von Bedeutung war .
Die Botschaft aus Tokio ist damit zweigeteilt: SK Hynix soll helfen, den dringend benötigten KI-Speicher bereitzustellen. Japan wiederum soll mit seiner Industrie, Robotik und Infrastruktur dazu beitragen, KI aus Rechenzentren in Krankenhäuser, Fabriken und Maschinen zu bringen.
Das Lob ist deshalb relevant, weil SK Hynix Nvidias größter Partner für High-Bandwidth Memory (HBM) ist. Diese Hochgeschwindigkeitsspeicher sind ein zentraler Bestandteil moderner Nvidia-Beschleuniger für Anwendungen der künstlichen Intelligenz . Huang sendet damit nicht nur ein Signal an Anleger, sondern auch an die gesamte KI-Lieferkette: Nvidia setzt auf die langfristige Bedeutung von SK Hynix und dessen Zugang zum US-Kapitalmarkt .
An der Börse war die Reaktion bereits deutlich ausgefallen. Die in den USA gehandelten SK-Hynix-ADRs legten am 14. Juli, ihrem dritten Handelstag, um 27,29 Prozent zu. Unter Anlegern verbreitete sich die Einschätzung, die Papiere seien zunächst zu niedrig bewertet worden .
Huang hatte SK Hynix schon zuvor ungewöhnlich direkt zu mehr Produktion aufgefordert. Im Juni sagte er sinngemäß: „Bitte stellt mehr her“ – und warnte, der Mangel an KI-Speicher werde noch „mehrere Jahre“ anhalten . Auf der Computex 2026 schrieb er zudem „Please Make More“ auf einen HBM4E-Wafer am Stand des südkoreanischen Herstellers . Seine grundsätzliche Einschätzung: Die Nachfrage nach Speicher werde die verfügbaren Kapazitäten übersteigen. Selbst wenn die Lieferkette jedes Jahr vervierfacht würde, seien „die nächsten zehn Jahre nicht genug für KI“ .
Am 15. Juli kündigte Huang für den folgenden Tag eine groß angelegte KI-Partnerschaft mit der japanischen Regierung an. Zusätzlich stellte er eine vielseitige Zusammenarbeit mit führenden japanischen Unternehmen in den Bereichen KI und Robotik in Aussicht .
Seine Formulierung war bewusst groß gewählt: „Morgen kann man als den Ausgangspunkt von Japans KI bezeichnen“ .
Nvidia bestätigte anschließend einen umfassenden Vorstoß für ein japanisches Full-Stack-KI- und Robotik-Ökosystem . „Full Stack“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht nur einzelne Chips betrachtet werden, sondern die gesamte technologische Kette – von Rechenhardware und Software bis zu konkreten Anwendungen.
Zu den genannten Feldern gehören:
Damit knüpft Nvidia an eine längerfristige Strategie an. Huang argumentiert, Japan müsse seine eigene KI-Infrastruktur aufbauen, weil ein Land seine „eigene Intelligenz“ selbst entwickeln müsse . Zugleich sieht er Japan wegen seiner starken industriellen Fertigung und Robotik als besonders geeignet an, bei der physischen KI eine führende Rolle einzunehmen .
HBM verbindet mehrere Speicherchips in einem besonders schnellen Paket und ermöglicht es KI-Beschleunigern, große Datenmengen mit hoher Bandbreite zu verarbeiten. Für Nvidia ist dieser Speicher deshalb ein entscheidender Teil der Leistung moderner KI-Systeme.
SK Hynix verfügt derzeit faktisch über eine Monopolstellung bei der Lieferung von HBM3E, das in Nvidias wichtigem Blackwell-KI-Chip eingesetzt wird . Huang beschreibt den Engpass nicht als vorübergehende Schwankung, sondern als strukturelles Problem: Die Wafer-Kapazität liege mehr als 20 Prozent unter der Nachfrage, und die Lücke könne bis 2030 bestehen bleiben .
SK Hynix will seine DRAM-Wafer-Kapazität bis 2030 verdoppeln. Huang hält selbst diesen Ausbau jedoch für nicht ausreichend . Sein Lob für den Nasdaq-Start erhält vor diesem Hintergrund eine zusätzliche Bedeutung: Nvidia stärkt öffentlich die Beziehung zu einem Lieferanten, von dem die nächste Phase des KI-Booms maßgeblich abhängt.
Huangs Japan-Reise hatte auch eine diplomatische Vorgeschichte. Nachdem er bei früheren Asienreisen Südkorea und Taiwan besucht, Japan jedoch ausgelassen hatte, war in Tokio von einem „Japan-Passing“ die Rede. In der japanischen IT-Branche wuchs die Sorge, das Land könne beim Aufbau der KI-Wirtschaft ins Hintertreffen geraten .
Der Besuch im Juli wirkte daher wie eine Korrektur – und fiel zeitlich mit dem 30. Jahrestag der Nvidia-Partnerschaft mit dem Spielekonzern SEGA zusammen . Nvidia würdigte dabei auch die Rolle der japanischen Spieleindustrie bei der Entwicklung von 3D-Grafik, die für die spätere Entwicklung des Unternehmens von Bedeutung war .
Die Botschaft aus Tokio ist damit zweigeteilt: SK Hynix soll helfen, den dringend benötigten KI-Speicher bereitzustellen. Japan wiederum soll mit seiner Industrie, Robotik und Infrastruktur dazu beitragen, KI aus Rechenzentren in Krankenhäuser, Fabriken und Maschinen zu bringen.