IBM betonte, dass es sich um vorläufige Ergebnisse handele; der vollständige Quartalsbericht stand noch aus .
In einem Brief an die Investoren am 14. Juli schrieb Krishna: „In diesem Quartal haben wir versagt“ . Er nannte zwei Hauptgründe:
Die Sparte Infrastructure traf es am härtesten: Der Umsatz brach um 7 % im Jahresvergleich ein . Dazu zählen IBMs Mainframes und das klassische Hardwaregeschäft – zwar hochprofitabel, aber zunehmend als verwundbar gegenüber der KI-getriebenen Modernisierung angesehen. Auch die Beratungs- und Softwaresparte blieben hinter den Erwartungen zurück, da Kunden große Transformationsprojekte stoppten, um stattdessen in KI-Infrastruktur zu investieren
.
Zwar wurde unmittelbar nach dem Kurseinbruch vom 14. Juli keine neue Analystenherabstufung oder Sammelklage gemeldet, doch stand das Unternehmen bereits in den Monaten zuvor erheblich unter Druck:
Mehrere Medien berichteten, dass der Ausverkauf intensive Prüfung durch die Wall Street auslöste und erneut Fragen zu IBMs KI-Strategie und der Nachhaltigkeit des Beratungs- und Softwareumsatzmodells aufwarf . Angesichts der Schwere der Verfehlung werden in den kommenden Tagen weitere Herabstufungen und mögliche Wertpapierklagen erwartet.