| Kennzahl | Vorläufig Q2 2026 | Analystenschätzung | Abweichung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 17,2 Mrd. $ | 17,86 Mrd. $ (LSEG) / 17,9 Mrd. $ (FactSet) | Deutlich unter Konsens; nur 1 % Wachstum zum Vorjahr LCT |
| Bereinigtes EPS | 2,93 $ | 3,01–3,02 $ | Unter den Erwartungen CT |
| Umsatz Infrastructure | −7 % zum Vorjahr | Erwartet: Stabilität bis leichtes Wachstum | Starker Rückgang B |
IBM betonte, dass es sich um vorläufige Ergebnisse handele; der vollständige Quartalsbericht stand noch aus BL.
In einem Brief an die Investoren am 14. Juli schrieb Krishna: „In diesem Quartal haben wir versagt“ BF. Er nannte zwei Hauptgründe:
Die Sparte Infrastructure traf es am härtesten: Der Umsatz brach um 7 % im Jahresvergleich ein B. Dazu zählen IBMs Mainframes und das klassische Hardwaregeschäft – zwar hochprofitabel, aber zunehmend als verwundbar gegenüber der KI-getriebenen Modernisierung angesehen. Auch die Beratungs- und Softwaresparte blieben hinter den Erwartungen zurück, da Kunden große Transformationsprojekte stoppten, um stattdessen in KI-Infrastruktur zu investieren BLC.
Zwar wurde unmittelbar nach dem Kurseinbruch vom 14. Juli keine neue Analystenherabstufung oder Sammelklage gemeldet, doch stand das Unternehmen bereits in den Monaten zuvor erheblich unter Druck:
Mehrere Medien berichteten, dass der Ausverkauf intensive Prüfung durch die Wall Street auslöste und erneut Fragen zu IBMs KI-Strategie und der Nachhaltigkeit des Beratungs- und Softwareumsatzmodells aufwarf BLCT. Angesichts der Schwere der Verfehlung werden in den kommenden Tagen weitere Herabstufungen und mögliche Wertpapierklagen erwartet.