Ju hat auf mehrere spezifische CryptoQuant-Metriken hingewiesen, die seine pessimistische Einschätzung untermauern:
Trotz seiner pessimistischen Langzeitprognose hat Ju eingeräumt, dass kurzfristige Erholungsrallyes möglich sind – betont aber gleichzeitig, dass diese nicht mit einer Trendwende verwechselt werden dürfen. In einem Beitrag vom Juli 2026 forderte er die Halter auf, durchzuhalten: „In den nächsten Monaten kommt etwas bullish Bitcoin-Opium, um eure Bärenmarktschmerzen zu lindern. Nur noch nicht. Haltet durch“ .
Diese Charakterisierung kurzfristiger Erholungen als „Opium“ – eine temporäre Erleichterung statt einer echten Genesung – zieht sich als roter Faden durch seine Aussagen. Er wies darauf hin, dass eine Erholung über 70.000 US-Dollar zwar eine vorübergehende Entlastungsrallye stützen könnte, der breitere Abwärtstrend jedoch intakt bleibe . Daten von CryptoQuants eigenem Bull Score Index untermauern diese Sichtweise: Der Index lag im März 2026 bei lediglich 10 von 100 Punkten
.
Ju hat zudem auf strukturelle Marktschwächen hingewiesen, die eine nachhaltige Erholung im derzeitigen Umfeld unwahrscheinlich machen:
Ju war klar und konsistent darin, was auf der Blockchain geschehen müsste, bevor er bullish würde:
Kurz gesagt: Ju sucht nach einem Regime, in dem Halter wachsende Papiergewinne ansammeln, aber nicht verkaufen – das Gegenteil der aktuellen Gewinnmitnahmekaskade, bei der jede Erholung von Verkäufen begleitet wird . Sein Fazit: „Wir sind noch nicht so weit“
.
Als Ju seine Analyse Mitte 2026 veröffentlichte, notierte Bitcoin in der Spanne zwischen 58.000 und 64.000 US-Dollar . Der Crypto Fear & Greed Index befand sich im Bereich „Extreme Angst“ mit Werten von nur 11 bis 24 im Juni und Anfang Juli 2026, nachdem er von der Gier-Zone (60–70) Anfang Juni abgestürzt war
.
Bis zum 10. Juli 2026 hatte sich der Index leicht auf die niedrigen 20er Punkte erholt und wurde weiterhin als „Extreme Angst“ oder „Angst“ eingestuft . Bitcoin war rund 53 % von seinem Allzeithoch von etwa 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 gefallen
, nach zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit Verlusten.