Die Kern-These ist einfach: Es besteht eine eklatante Diskrepanz zwischen Chinas Beitrag zur KI-Wirtschaft und dem Kapital, das in diesen Bereich fließt. Goldman Sachs schätzt, dass chinesische KI-Unternehmen rund 16% der globalen KI-Erlöse erwirtschaften, mit einer Marktkapitalisierung von etwa 4 Billionen US-Dollar. Dennoch allokieren globale Investmentfonds nur ~1,2% ihrer weltweiten Technologieportfolios in chinesische KI-Aktien .
Goldman argumentiert, dass bereits eine moderate Normalisierung der Kapitalflüsse in chinesische KI-Anlagen zu einer signifikanten relativen Outperformance führen würde . Ein Goldman-Stratege formulierte es so: Bei der These gehe es nicht um den Durchbruch einer einzelnen KI-Anwendung, sondern um eine „Neubewertungschance, die durch Untergewichtung, Politikinvestitionen und Hardware-Nachfrage angetrieben wird“ .
Der Goldman-Bericht führt mehrere konkrete Entwicklungen an, die die optimistische Einschätzung untermauern:
1. Explodierende Chip-Exporte. Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 erreichten Chinas Exporte integrierter Schaltkreise 43,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 72,6% gegenüber dem Vorjahr . Dies spiegelt sowohl den Ausbau der heimischen Kapazitäten als auch die KI-getriebene globale Nachfrage wider. Für das gesamte Jahr 2025 erreichten die IC-Exporte mit 201,9 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert, ein Plus von 26,8% . Die mitunter genannte Zahl von 111% bezieht sich vermutlich auf einen längeren Zeitraum oder eine spezifische Goldman-Berechnung; die am besten verifizierten Quellen von SCMP und CNBC bestätigen einen Anstieg von 73% für das Frühjahr 2026 .
2. Explosionsartiges Umsatzwachstum bei Yangtze Memory Technologies. Der chinesische NAND-Flash-Hersteller verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von ~445% im Jahresvergleich und eroberte damit 13% des globalen NAND-Marktes (gleichauf mit Platz vier, gegenüber 8% ein Jahr zuvor) . Der KI-Boom, eine robuste Inlandsnachfrage und Angebotsengpässe befeuerten diesen Anstieg . Der DRAM-Hersteller CXMT erzielte 2025 einen Umsatz von rund 8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 130% .
3. Pekings 2-Billionen-Yuan-Rechenzentrumsplan. Im Juni 2026 berichtete Bloomberg, dass China einen Fünfjahresplan über 2 Billionen Yuan (~295 Milliarden US-Dollar) vorbereitet, der von der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) geleitet wird. Ziel ist der Aufbau eines landesweiten Netzes von Rechenzentren, die zu mindestens 80% mit heimischen Chips betrieben werden sollen . Einen Tag später veröffentlichte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) Umsetzungsrichtlinien für die Entwicklung von „KI + Information und Kommunikation“ (2026–2028) und signalisierte damit eine formelle politische Unterstützung . Einige Analysten schätzen, dass die Gesamtinvestitionen inklusive Netzausbau bis zu 5 Billionen Yuan (~735 Milliarden US-Dollar) betragen könnten .
Die Lancierung des GSXACART ist Teil einer breiteren Rotationserzählung. Goldman hatte südkoreanische Aktien über ein Jahr lang gehalten, rät nun aber seinen Kunden, Kapital von südkoreanischen Chip-Werten in den China-KI-Korb umzuschichten . Dies folgt auf einen Goldman-Bericht vom Ende Juni 2026, der eine Divergenz in der KI-Wertschöpfungskette hervorhob: Speicherhersteller (darunter Samsung und SK Hynix) ziehen Wert aus den Hyperscalern, die unter Margendruck durch ihre Investitionsausgaben leiden .
Unabhängig davon haben die China-Aktienstrategen von Goldman Sachs für 2026 einen Anstieg des MSCI China Index um 15% prognostiziert, getrieben durch Gewinnwachstum, das von KI, Expansion ins Ausland und einer Anti-Involutions-Politik gestützt wird . Goldman stellte auch fest, dass die US-KI-Restriktionen – der „Anthropic-Erlass“ – die Rotation der Anleger in chinesische Technologiewerte als differenziertes Exposure beschleunigt haben, wobei chinesische KI-Unternehmen mit erheblichen Abschlägen gegenüber ihren US-Pendants gehandelt werden .
Goldman Sachs benennt explizit mehrere Risiken für diese These:
Die Kernzahlen – die 16%/1,2%-Allokationslücke, die Lancierung des GSXACART-Korbs, der 2-Billionen-Yuan-Plan, das 445%-Umsatzwachstum von YMTC und der 73%-Anstieg der IC-Exporte – werden durchgängig auf mehreren Finanznachrichten- und Brokerplattformen unter Berufung auf den Goldman-Bericht und offizielle Daten berichtet . Die genaue Zahl eines „111%-Anstiegs der IC-Exporte“ wird in den höherautoritativen Quellen nicht direkt zitiert; die SCMP- und CNBC-Quellen zeigen einen Anstieg von 73% für das Frühjahr 2026, und die 111%-Zahl bezieht sich wahrscheinlich auf einen längeren Zeitraum oder eine spezifische Goldman-Berechnung . Das Ziel von 15% für den MSCI China Index und der Kontext der Rotation aus koreanischen Halbleiterwerten stammen aus früheren Goldman-Strategienotizen und nicht aus dem thematischen Bericht vom 9. Juli selbst .
Die Kern-These ist einfach: Es besteht eine eklatante Diskrepanz zwischen Chinas Beitrag zur KI-Wirtschaft und dem Kapital, das in diesen Bereich fließt. Goldman Sachs schätzt, dass chinesische KI-Unternehmen rund 16% der globalen KI-Erlöse erwirtschaften, mit einer Marktkapitalisierung von etwa 4 Billionen US-Dollar. Dennoch allokieren globale Investmentfonds nur ~1,2% ihrer weltweiten Technologieportfolios in chinesische KI-Aktien .
Goldman argumentiert, dass bereits eine moderate Normalisierung der Kapitalflüsse in chinesische KI-Anlagen zu einer signifikanten relativen Outperformance führen würde . Ein Goldman-Stratege formulierte es so: Bei der These gehe es nicht um den Durchbruch einer einzelnen KI-Anwendung, sondern um eine „Neubewertungschance, die durch Untergewichtung, Politikinvestitionen und Hardware-Nachfrage angetrieben wird“ .
Der Goldman-Bericht führt mehrere konkrete Entwicklungen an, die die optimistische Einschätzung untermauern:
1. Explodierende Chip-Exporte. Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 erreichten Chinas Exporte integrierter Schaltkreise 43,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 72,6% gegenüber dem Vorjahr . Dies spiegelt sowohl den Ausbau der heimischen Kapazitäten als auch die KI-getriebene globale Nachfrage wider. Für das gesamte Jahr 2025 erreichten die IC-Exporte mit 201,9 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert, ein Plus von 26,8% . Die mitunter genannte Zahl von 111% bezieht sich vermutlich auf einen längeren Zeitraum oder eine spezifische Goldman-Berechnung; die am besten verifizierten Quellen von SCMP und CNBC bestätigen einen Anstieg von 73% für das Frühjahr 2026 .
2. Explosionsartiges Umsatzwachstum bei Yangtze Memory Technologies. Der chinesische NAND-Flash-Hersteller verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von ~445% im Jahresvergleich und eroberte damit 13% des globalen NAND-Marktes (gleichauf mit Platz vier, gegenüber 8% ein Jahr zuvor) . Der KI-Boom, eine robuste Inlandsnachfrage und Angebotsengpässe befeuerten diesen Anstieg . Der DRAM-Hersteller CXMT erzielte 2025 einen Umsatz von rund 8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 130% .
3. Pekings 2-Billionen-Yuan-Rechenzentrumsplan. Im Juni 2026 berichtete Bloomberg, dass China einen Fünfjahresplan über 2 Billionen Yuan (~295 Milliarden US-Dollar) vorbereitet, der von der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) geleitet wird. Ziel ist der Aufbau eines landesweiten Netzes von Rechenzentren, die zu mindestens 80% mit heimischen Chips betrieben werden sollen . Einen Tag später veröffentlichte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) Umsetzungsrichtlinien für die Entwicklung von „KI + Information und Kommunikation“ (2026–2028) und signalisierte damit eine formelle politische Unterstützung . Einige Analysten schätzen, dass die Gesamtinvestitionen inklusive Netzausbau bis zu 5 Billionen Yuan (~735 Milliarden US-Dollar) betragen könnten .
Die Lancierung des GSXACART ist Teil einer breiteren Rotationserzählung. Goldman hatte südkoreanische Aktien über ein Jahr lang gehalten, rät nun aber seinen Kunden, Kapital von südkoreanischen Chip-Werten in den China-KI-Korb umzuschichten . Dies folgt auf einen Goldman-Bericht vom Ende Juni 2026, der eine Divergenz in der KI-Wertschöpfungskette hervorhob: Speicherhersteller (darunter Samsung und SK Hynix) ziehen Wert aus den Hyperscalern, die unter Margendruck durch ihre Investitionsausgaben leiden .
Unabhängig davon haben die China-Aktienstrategen von Goldman Sachs für 2026 einen Anstieg des MSCI China Index um 15% prognostiziert, getrieben durch Gewinnwachstum, das von KI, Expansion ins Ausland und einer Anti-Involutions-Politik gestützt wird . Goldman stellte auch fest, dass die US-KI-Restriktionen – der „Anthropic-Erlass“ – die Rotation der Anleger in chinesische Technologiewerte als differenziertes Exposure beschleunigt haben, wobei chinesische KI-Unternehmen mit erheblichen Abschlägen gegenüber ihren US-Pendants gehandelt werden .
Goldman Sachs benennt explizit mehrere Risiken für diese These:
Die Kernzahlen – die 16%/1,2%-Allokationslücke, die Lancierung des GSXACART-Korbs, der 2-Billionen-Yuan-Plan, das 445%-Umsatzwachstum von YMTC und der 73%-Anstieg der IC-Exporte – werden durchgängig auf mehreren Finanznachrichten- und Brokerplattformen unter Berufung auf den Goldman-Bericht und offizielle Daten berichtet . Die genaue Zahl eines „111%-Anstiegs der IC-Exporte“ wird in den höherautoritativen Quellen nicht direkt zitiert; die SCMP- und CNBC-Quellen zeigen einen Anstieg von 73% für das Frühjahr 2026, und die 111%-Zahl bezieht sich wahrscheinlich auf einen längeren Zeitraum oder eine spezifische Goldman-Berechnung . Das Ziel von 15% für den MSCI China Index und der Kontext der Rotation aus koreanischen Halbleiterwerten stammen aus früheren Goldman-Strategienotizen und nicht aus dem thematischen Bericht vom 9. Juli selbst .