Wichtig: Die Einstellung ist eine Geschäftsentscheidung, kein technisches Scheitern. Samsung Display forscht weiter an OLEDoS für die eigenen Mixed-Reality-Geräte .
Die G-VR-Einstellung ist eine Folge einer viel größeren Kehrtwende bei Apple.
Kuos Fazit: "Ich halte die Einstellung der Vision-Pro-Linie für richtig, da Apple Ressourcen auf Smart Glasses mit größerem Massenmarktpotenzial verlagert" .
In Zahlen: IDC schätzt, dass Apple 2024 rund 390.000 Vision Pro verkaufte, im Q4 2025 aber nur noch etwa 45.000 Stück . Der Auftragsfertiger Luxshare hatte die Produktion bereits Anfang 2025 praktisch eingestellt
.
Samsung ist in diesem Bereich deutlich aktiver:
IDC prognostiziert, dass "Brillen ohne Display" (KI-Audio-Smart-Glasses) im Jahr 2026 etwa 13,6 Millionen Einheiten ausliefern werden und bis 2030 auf 27,3 Millionen wachsen (18,9% CAGR). Mixed-Reality-Headsets (Quest, etc.) werden langsamer wachsen: von 3,2 Millionen Einheiten 2026 auf 10,4 Millionen bis 2030 . Sowohl Apple als auch Samsung richten ihre Strategien an diesem Trend zu leichteren, günstigeren Brillen statt Premium-Headsets aus.
Fazit: Samsung Display hat G-VR eingestellt, weil Apple selbst das günstige Vision Air gestrichen hat. Apples strategische Wende unter dem designierten CEO Ternus bedeutet das Ende der Vision-Pro-Nachfolger und die Konzentration auf KI-Smart-Glasses ab 2027. Das aktuelle Vision Pro (M5) wird nur noch mit extrem reduzierter Produktion am Leben gehalten. Samsung hingegen hat bereits ein konkurrierendes Headset auf dem Markt und bringt 2026 mehrere Smart-Glasses-Modelle in den Handel – das macht Samsung zum aggressiveren Player in der Mixed Reality für den Rest des Jahrzehnts.