CrashFix – Diese von Microsoft Defender im Januar 2026 identifizierte Variante stürzt den Browser des Opfers gezielt ab und lockt es dann mit dem Versprechen, die Funktionalität wiederherzustellen, zur Ausführung schädlicher Befehle M.
ConsentFix – Eine browserbasierte Variante, die OAuth-Autorisierungsflüsse missbraucht, um Microsoft-Konten zu kompromittieren – ganz ohne Malware, Diebstahl von Anmeldedaten oder dass der Nutzer überhaupt einen Befehl einfügen muss R. Die Sicherheitsfirma revel8 beobachtete im ersten Quartal 2026 sieben aktive ClickFix-Varianten, darunter ConsentFix und eine „AI-Fix“-Variante, die sich den Onboarding-Prozess von KI-Tools zunutze macht R.
Eine Analyse von rund 3.000 aktiven ClickFix-Payloads durch Threadlinqs Intelligence ergab, dass Backend-Server dynamisch frisch verschleierte PowerShell-Befehle generieren – unter Verwendung von Base64, AES, TripleDES, Rijndael und Deflate-Kompression I.
Schädliche KI-Skills / Agentic Skills – Einem Bericht von El País (8. Juli 2026) zufolge, der sich auf aktuelle ESET-Bedrohungsdaten stützt, warnte ESET, dass die Zahl der von ihm analysierten, eindeutigen „KI-Skills“ (Plugins für KI-Agenten) innerhalb von nur zwei Monaten von rund 60.000 auf fast 900.000 angewachsen sei. Davon waren über 3.000 als bösartig oder verdächtig eingestuft C. Dies deutet auf ein explosives Wachstum von Angriffswerkzeugen hin, die auf KI-Agenten basieren.
PromptSpy – ESET Research entdeckte PromptSpy, die erste bekannte Android-Malware, die während ihres Ausführungsflusses generative KI einsetzt EW. Die Malware befragt Googles Gemini-Modell, um die auf dem kompromittierten Gerät angezeigten Bildschirmelemente zu interpretieren und dynamisch zu bestimmen, wo sie antippen muss. So löst sie das Problem unvorhersehbarer Bildschirmlayouts bei tausenden von Telefonmodellen und Sprachen SW. Ihre Hauptfähigkeit ist die Bereitstellung eines VNC-Moduls zur Fernsteuerung TE. Forscher wiesen darauf hin, dass es sich um einen Proof-of-Concept handeln könnte, der jedoch einen bedeutenden Wandel hin zu KI-gestützter Mobil-Malware signalisiert AC.
Die Angriffszahlen bei Ransomware steigen weiter. Comparitech verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 weltweit 4.217 Ransomware-Angriffe – ein Anstieg von 11 % gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 (3.809). Das entspricht durchschnittlich 23 Angriffen pro Tag C. ESET prognostizierte auf Basis der Daten von Leak-Seiten aus dem Jahr 2025 einen Anstieg der Opferzahlen um 40 % im Jahresvergleich E.
Über 100 EDR-Killer-Tools. Der ESET H2 2025 Threat Report stellt fest, dass EDR-Killer-Tools weiterhin stark verbreitet sind, wobei Akira, Qilin und Warlock zu den Hauptanwendern zählen W. ESETs detaillierte Analyse der Gentlemen-Ransomware-Bande dokumentierte deren Verwendung sowohl eigener als auch von Drittanbietern stammender oder geleakter EDR-Killer, darunter HexKiller D. Der ESET MDR Q1 2026 Report bestätigt, dass EDR-Killer inzwischen ein fester Bestandteil von Ransomware-Operationen sind E. Mehrere Quellen bestätigen, dass die Anzahl der verschiedenen EDR-Killer-Tools die 100 überschritten hat und dabei BYOVD-Techniken (Bring Your Own Vulnerable Driver) zum Einsatz kommen GS.
Lösegeldzahlungen fallen auf ein historisches Tief. Coveware berichtete, dass die Lösegeldzahlungsrate im vierten Quartal 2025 auf 23 % (ein historischer Tiefstand) und bis zum vierten Quartal 2025 weiter auf 20 % fiel – das bedeutet, dass weniger als 1 von 5 Opfern zahlte GSS. Chainalysis verfolgte die gesamten On-Chain-Ransomware-Zahlungen im Jahr 2025 auf rund 820 Millionen US-Dollar. Dies ist der niedrigste Wert für ein Gesamtjahr seit 2021 und ein Rückgang um 8 % gegenüber 2024 S. Obwohl weniger Opfer zahlten, stieg die mittlere Lösegeldzahlung stark an (um 132 % im Quartalsvergleich auf 325.000 US-Dollar), was darauf hindeutet, dass Angreifer sich auf Ziele mit höherem Wert konzentrieren S.