Burry bezeichnete die KI-Rallye als „Massenabhängigkeit“ und verglich sie mit früheren Blasendynamiken. Anfang Juli postete er ein Zitat des Jokers aus Tim Burtons Batman – „Das Ende ist nah. Mit dem Teufel im Mondlicht tanzen“ – zusammen mit Chartgrafiken, die die wachsende Kluft zwischen KI-Chip-Aktien und den Unternehmen, die für die KI-Infrastruktur bezahlen, zeigten.
Was seiner Warnung Glaubwürdigkeit verlieh:
Burrys offengelegte Short-Positionen zielten auf KI- und Halbleiteraktien entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab:
Er legte auch breitere pessimistische Wetten offen, die mit künstlicher Intelligenz und Halbleiteraktien verbunden waren.
Am Dienstag, den 7. Juli, kam es zu einem globalen Ausverkauf von Technologie- und Halbleiteraktien, der direkt die Themen widerspiegelte, vor denen Burry gewarnt hatte. Der Ausverkauf hatte mehrere berichtete Auslöser, aber der gemeinsame Nenner war, dass die Markterwartungen an das KI-getriebene Wachstum so extrem geworden waren, dass selbst Rekordergebnisse sie nicht zufriedenstellen konnten.
Schlüsselereignisse des Ausverkaufs vom 7. Juli:
Burrys zentrales Argument war, dass KI-verbundene Halbleiteraktien gefährlich überdehnt waren im Verhältnis zur Nachhaltigkeit der Endnachfrage. Der Ausverkauf am Dienstag stellte eine Neubewertung dieser Sorge dar: Selbst starke Samsung-Ergebnisse reichten nicht aus, um die Chip-Bewertungen zu stützen, weil die Anleger bezweifelten, ob der KI-Ausgabenboom im gleichen Tempo weitergehen könnte.
Wie Reuters zusammenfasste, fielen die globalen Aktien, da Technologieaktien „trotz der Rekordergebnisse von Samsung Electronics“ nachgaben und die Anleger weiterhin besorgt über die Nachhaltigkeit der KI-getriebenen Rallye waren. Der Ausverkauf zeigte, dass der Markt eine so hohe Erwartung an KI-getriebenes Wachstum eingepreist hatte, dass ein 19-facher Anstieg des Quartalsgewinns als enttäuschend angesehen wurde – genau die Art von Bewertungsüberdehnung, vor der Burry gewarnt hatte.