Zu den außergewöhnlichsten Artefakten zählen 24 goldene Zungenamulette, die in den Mundhöhlen der Bestatteten platziert waren GE. In der griechisch-römischen Zeit sollten diese Amulette den Toten ermöglichen, im Jenseits zu sprechen – ein Brauch, der mit dem Gott Osiris in Verbindung steht. Einige Berichte bezeichnen sie auch als „Goldmünzen im Mund“ oder „goldene Zungen“ GI.
Die Stätte selbst ist von großer historischer Bedeutung: Marina el-Alamein ist der moderne Name der antiken griechisch-römischen Hafenstadt Leukaspis (auch Antiphrae genannt) EPG. Mehrere maßgebliche Quellen, darunter die Polnisch-Ägyptische Archäologische Mission, bestätigen, dass die Ruinen diesem antiken Küstenhandelshafen entsprechen PGM. Die Stadt wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. weitgehend durch einen Tsunami zerstört und in den 1980er Jahren während Bauarbeiten wiederentdeckt PGM.
Zeitgleiche Entdeckung: Eine byzantinische Stadt in der Dakhla-Oase
Zeitgleich und unabhängig davon gaben ägyptische Archäologen die Entdeckung einer gut erhaltenen byzantinischen Siedlung in der Dakhla-Oase in der ägyptischen Westwüste bekannt BCTT. Die Stätte weist erhaltene Straßen, Werkzeuge, Münzen und Wohnbauten auf und steht auf der UNESCO-Vorläufigen Liste CTIT. Der Guardian und CNN berichteten in denselben Artikeln über beide Entdeckungen und wiesen darauf hin, dass es sich um gleichzeitige, aber unabhängige Funde handelt CT.
Hinweis zum ungeöffneten Sarkophag
Der in Marina el-Alamein gefundene Granitsarkophag wurde zum Zeitpunkt der Bekanntgabe als versiegelt und ungeöffnet beschrieben GEI. Dies unterscheidet ihn von einem anderen, nicht damit zusammenhängenden schwarzen Granitsarkophag, der 2018 in Alexandria entdeckt und geöffnet wurde – damals fanden sich darin drei Skelette und Abwasser BTV. Über den Inhalt des neu entdeckten Sarkophags liegen noch keine Berichte vor.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick