Am 30. Juni 2026 präsentierte Open Standard den Open USD, einen konsortiumsgestützten Stablecoin, der von mehr als 140 Unternehmen wie Visa, Mastercard, BlackRock, Stripe, Coinbase, American Express und Google getragen wird . Der Token soll noch 2026 nativ auf Solana starten .
Cardano fehlte auf der Partnerliste, obwohl es eine der bedeutendsten Layer-1-Blockchains ist . Die Cardano Foundation war kein direkter Partner, aber ihr bestehender Partner Brale – eine regulierte Stablecoin-Plattform, mit der die Foundation im November 2025 eine Partnerschaft einging – war als Launch-Partner gelistet . Das verschafft der Foundation einen indirekten Zugang, aber keine Governance- oder Umsatzbeteiligungsrechte.
Der Vorstoß der Foundation für eine tiefere Integration wurde durch heftige Kritik der Community ausgelöst, nachdem Cardanos Ausschluss öffentlich bekannt wurde . Am 3. Juli 2026 erklärte die Foundation, sie „prüfe andere Integrationsmöglichkeiten“ über Brales anfängliche Rolle hinaus und signalisierte den Wunsch nach einer „tieferen“ Beteiligung .
Der tiefere Grund für Cardanos Abwesenheit liegt in internen Governance-Problemen. Charles Hoskinson führte den Ausschluss direkt auf DRep (Delegated Representative) Governance-Abstimmungen zurück, die Kommerzialisierungsvorschläge ablehnten – darunter das Critical Integrations Budget (CCI), das zur Finanzierung der Stablecoin-Infrastruktur notwendig gewesen wäre . Hoskinson argumentierte, dass Governance-Teilnehmer nicht Vorschläge ablehnen können, die kommerzielle Chancen schaffen sollen, und sich dann über den Ausschluss aus einem Konsortium wie Open USD beschweren können .
Ein konkreter Governance-Antrag für ein Budget von 23 Millionen ADA (5,75 Millionen US-Dollar) für „Critical Integrations V2“ wurde im Juni 2026 eingereicht, um genau die Infrastruktur zu finanzieren – darunter native Stablecoin-Unterstützung, Verwahrung und Oracle-Integrationen – die Cardano für eine Konsortiumsmitgliedschaft positioniert hätte . Das erste Critical Integrations Budget (CCI V1) hatte bereits erfolgreich Circles USDCx, LayerZero, Pyth Network und Dune Analytics auf Cardano bereitgestellt , doch die Fortsetzung V2 stand vor einem unsicheren Weg durch den DRep-Abstimmungsprozess.
OUSD unterscheidet sich strukturell von USDC oder USDT. Seine drei Kernmechanismen sind :
Dies verschiebt das wirtschaftliche Modell von „ein Emittent kassiert den gesamten Float“ hin zur Verteilung des Floats entlang der Vertriebskette – Wallets, Börsen, Zahlungsdienstleister und Fintechs .
Wettbewerbsnachteil: Ohne direkte OUSD-Integration fehlt Cardano-DeFi-Protokollen der Zugang zum liquidesten konsortiumsgestützten Stablecoin, der zum Standard-Dollar-Token für Zahlungen und Abwicklung werden könnte. Cardano hat zwar bereits USDCx (Circles regulierten Stablecoin, der bis Q1 2026 rund 36 % des Cardano-Stablecoin-Volumens abdeckte) , aber OUSDs Reserve-Sharing-Modell macht ihn für große Vertriebspartner attraktiver.
Brale als schmale Brücke: Der Einstieg der Foundation über Brale verschafft ihr etwas Zugang, aber Brale ist ein Launch-Partner, kein Mitglied auf Governance-Ebene. Die Foundation sucht eine „tiefere“ Integration, gerade weil Brales Rolle keine Reserve-Sharing- oder Governance-Rechte verleiht .
Governance-Bumerang: Die DRep-Abstimmungen, die Kommerzialisierungsfinanzierung ablehnten, könnten Cardano die Fähigkeit gekostet haben, eine glaubwürdige Bewerbung für die Konsortiumsmitgliedschaft einzureichen. Wenn die Foundation keinen direkten Sitz sichern kann, wird Cardano-DeFi möglicherweise auf sekundäre Brücken angewiesen sein, anstatt ein erstklassiger Teilnehmer im OUSD-Liquiditätsnetzwerk zu sein.
LayerZero-Interoperabilität als teilweiser Ausgleich: Das Juni-Update der Foundation hob eine geplante LayerZero-Integration hervor, die Cardano mit über 800 Token über verschiedene Chains mit einem gesicherten Gesamtwert von über 75 Milliarden US-Dollar verbinden wird . Dies könnte OUSD über Cross-Chain-Messaging nach Cardano bringen, selbst ohne direkte Konsortiumsmitgliedschaft – es würde jedoch nicht die Reserve-Sharing-Ökonomie für Cardano-native Partner erfassen.
Fazit: Die Cardano Foundation bemüht sich intensiv um eine Vertiefung der OUSD-Beziehung, weil interne Governance-Blockaden sie daran gehindert haben, eine direkte Konsortiumsmitgliedschaft zu sichern. OUSDs Reserve-Sharing-Modell droht zudem eine neue Wettbewerbshierarchie bei Stablecoins zu schaffen, in der Chains ohne Sitz den Zugang zum effizientest verteilten Dollar-Token verlieren. Die Brale-Beziehung ist ein schmaler Rettungsanker, aber die öffentliche Aussage der Foundation, „andere Integrationsmöglichkeiten zu prüfen“, signalisiert, dass die derzeitige Regelung für Cardanos DeFi-Ambitionen nicht ausreicht.
Am 30. Juni 2026 präsentierte Open Standard den Open USD, einen konsortiumsgestützten Stablecoin, der von mehr als 140 Unternehmen wie Visa, Mastercard, BlackRock, Stripe, Coinbase, American Express und Google getragen wird . Der Token soll noch 2026 nativ auf Solana starten .
Cardano fehlte auf der Partnerliste, obwohl es eine der bedeutendsten Layer-1-Blockchains ist . Die Cardano Foundation war kein direkter Partner, aber ihr bestehender Partner Brale – eine regulierte Stablecoin-Plattform, mit der die Foundation im November 2025 eine Partnerschaft einging – war als Launch-Partner gelistet . Das verschafft der Foundation einen indirekten Zugang, aber keine Governance- oder Umsatzbeteiligungsrechte.
Der Vorstoß der Foundation für eine tiefere Integration wurde durch heftige Kritik der Community ausgelöst, nachdem Cardanos Ausschluss öffentlich bekannt wurde . Am 3. Juli 2026 erklärte die Foundation, sie „prüfe andere Integrationsmöglichkeiten“ über Brales anfängliche Rolle hinaus und signalisierte den Wunsch nach einer „tieferen“ Beteiligung .
Der tiefere Grund für Cardanos Abwesenheit liegt in internen Governance-Problemen. Charles Hoskinson führte den Ausschluss direkt auf DRep (Delegated Representative) Governance-Abstimmungen zurück, die Kommerzialisierungsvorschläge ablehnten – darunter das Critical Integrations Budget (CCI), das zur Finanzierung der Stablecoin-Infrastruktur notwendig gewesen wäre . Hoskinson argumentierte, dass Governance-Teilnehmer nicht Vorschläge ablehnen können, die kommerzielle Chancen schaffen sollen, und sich dann über den Ausschluss aus einem Konsortium wie Open USD beschweren können .
Ein konkreter Governance-Antrag für ein Budget von 23 Millionen ADA (5,75 Millionen US-Dollar) für „Critical Integrations V2“ wurde im Juni 2026 eingereicht, um genau die Infrastruktur zu finanzieren – darunter native Stablecoin-Unterstützung, Verwahrung und Oracle-Integrationen – die Cardano für eine Konsortiumsmitgliedschaft positioniert hätte . Das erste Critical Integrations Budget (CCI V1) hatte bereits erfolgreich Circles USDCx, LayerZero, Pyth Network und Dune Analytics auf Cardano bereitgestellt , doch die Fortsetzung V2 stand vor einem unsicheren Weg durch den DRep-Abstimmungsprozess.
OUSD unterscheidet sich strukturell von USDC oder USDT. Seine drei Kernmechanismen sind :
Dies verschiebt das wirtschaftliche Modell von „ein Emittent kassiert den gesamten Float“ hin zur Verteilung des Floats entlang der Vertriebskette – Wallets, Börsen, Zahlungsdienstleister und Fintechs .
Wettbewerbsnachteil: Ohne direkte OUSD-Integration fehlt Cardano-DeFi-Protokollen der Zugang zum liquidesten konsortiumsgestützten Stablecoin, der zum Standard-Dollar-Token für Zahlungen und Abwicklung werden könnte. Cardano hat zwar bereits USDCx (Circles regulierten Stablecoin, der bis Q1 2026 rund 36 % des Cardano-Stablecoin-Volumens abdeckte) , aber OUSDs Reserve-Sharing-Modell macht ihn für große Vertriebspartner attraktiver.
Brale als schmale Brücke: Der Einstieg der Foundation über Brale verschafft ihr etwas Zugang, aber Brale ist ein Launch-Partner, kein Mitglied auf Governance-Ebene. Die Foundation sucht eine „tiefere“ Integration, gerade weil Brales Rolle keine Reserve-Sharing- oder Governance-Rechte verleiht .
Governance-Bumerang: Die DRep-Abstimmungen, die Kommerzialisierungsfinanzierung ablehnten, könnten Cardano die Fähigkeit gekostet haben, eine glaubwürdige Bewerbung für die Konsortiumsmitgliedschaft einzureichen. Wenn die Foundation keinen direkten Sitz sichern kann, wird Cardano-DeFi möglicherweise auf sekundäre Brücken angewiesen sein, anstatt ein erstklassiger Teilnehmer im OUSD-Liquiditätsnetzwerk zu sein.
LayerZero-Interoperabilität als teilweiser Ausgleich: Das Juni-Update der Foundation hob eine geplante LayerZero-Integration hervor, die Cardano mit über 800 Token über verschiedene Chains mit einem gesicherten Gesamtwert von über 75 Milliarden US-Dollar verbinden wird . Dies könnte OUSD über Cross-Chain-Messaging nach Cardano bringen, selbst ohne direkte Konsortiumsmitgliedschaft – es würde jedoch nicht die Reserve-Sharing-Ökonomie für Cardano-native Partner erfassen.
Fazit: Die Cardano Foundation bemüht sich intensiv um eine Vertiefung der OUSD-Beziehung, weil interne Governance-Blockaden sie daran gehindert haben, eine direkte Konsortiumsmitgliedschaft zu sichern. OUSDs Reserve-Sharing-Modell droht zudem eine neue Wettbewerbshierarchie bei Stablecoins zu schaffen, in der Chains ohne Sitz den Zugang zum effizientest verteilten Dollar-Token verlieren. Die Brale-Beziehung ist ein schmaler Rettungsanker, aber die öffentliche Aussage der Foundation, „andere Integrationsmöglichkeiten zu prüfen“, signalisiert, dass die derzeitige Regelung für Cardanos DeFi-Ambitionen nicht ausreicht.