Hougan erklärte, Strategy sei „der dominierendste Bitcoin-Käufer der Welt“ und jahrelang eine reine Einbahnstraße der Nachfrage gewesen, doch „diese Tage sind wahrscheinlich vorbei.“ Er argumentierte, das Unternehmen werde im nächsten Marktzyklus eine viel kleinere Rolle bei der Nachfrage nach Bitcoin spielen, da es sich von einem zwanghaften Akkumulator zu einem aktiven Treasury-Manager wandle .
Die Veränderung wurde durch Strategys Annahme eines Digital Credit Capital Framework am 29. Juni 2026 ausgelöst, das das bisherige Vier-Jahres-„Nur-Kaufen“-Skript grundlegend umschrieb . Die Schlüsselkomponenten:
Auswirkungen auf das Kaufverhalten: Strategy ist kein bedingungsloser Einbahnstraßen-Käufer mehr. Da es nun einen Mechanismus und die Genehmigung zum Verkaufen hat, kann es Bitcoin je nach Marktlage kaufen oder verkaufen. Laut Hougan ist der Markt nun gezwungen, das Risiko einzupreisen, dass Strategy bei Stärke verkauft oder verkauft, um seine Dividendenverpflichtungen zu erfüllen, was seine Rolle als reiner Nachfragetreiber strukturell reduziert .
Hougan prognostizierte, dass institutionelle Anleger als die wichtigsten Käufer im nächsten Bitcoin-Marktzyklus hervortreten werden . Er verwies dabei insbesondere auf:
Der Staffelstab wird effektiv von einem einzelnen Unternehmenskäufer (Strategy) an eine breitere Basis von reguliertem institutionellem Kapital übergeben, das über ETFs und andere Vehikel fließt.
Obwohl Strategy sich zurückzieht, argumentierte Hougan, dass die Entwicklung für Bitcoin nicht bärisch sei. Seine Begründung:
Kurz gesagt: Hougan betrachtet den Wandel als Reifung des Marktes – von einem einzelnen dominierenden Unternehmenswal hin zu einer breiteren, nachhaltigeren institutionellen Nachfrage – und nicht als Signal dafür, dass sich der langfristige Kurs von Bitcoin geändert hat.