Besucht ein Opfer die Fälschung, wird ein Disk-Image (.dmg) heruntergeladen. Darin befindet sich eine kompilierte AppleScript-Datei namens Maccy.scpt JP. Das echte Maccy wurde noch nie als DMG ausgeliefert; es gibt es nur als Maccy.app.zip P.
Beim Doppelklick auf die .scpt-Datei öffnet macOS standardmäßig den Script Editor. Der sichtbare Teil der Datei zeigt eine Gebrauchsanweisung im Corporate Design von Maccy, die den Benutzer auffordert, ⌘+R zu drücken, um „loszulegen“. Der eigentliche Schadcode versteckt sich erst nach einem großen Block leerer Zeilen weiter unten in der Datei JP. Der Text verwendet zudem griechische und kyrillische Homoglyphen im Wort „Maccy“, um textbasierte Scanner auszutricksen JF.
Die zweite Stufe des Angriffs ist ein in Rust geschriebener Mach-O-Infostealer, der eine breite Palette sensibler Daten abgreift J:
pam_start, pam_authenticate, pam_end) validiert – ohne sichtbare Terminal-Aktivität J.ethereum-rpc.publicnode[.]com aufnimmt J.Alle gestohlenen Daten werden mit ChaCha20-Poly1305 verschlüsselt und per HTTPS an C2-Server (beobachtete Domains: avenger-sync[.]live und avengerflow[.]com) gesendet, verpackt in einen JSON-Envelope mit dem Präfix MacOSapp1{"data":"..."} JP.
Bevor die Nutzlast gestartet wird, signiert der Dropper das gefälschte App-Bundle per Ad-hoc-Signatur mit codesign -fs - --deep (keine legitime Developer-ID-Signatur) und startet es unsichtbar – ohne Fenster oder Dock-Präsenz J. Die Malware prüft zudem auf Debugging-Tools und den Systemintegritätsschutz (SIP), bevor sie fortfährt F.
Die zweite Stufe wird in einem Bundle namens Finder.app mit der Bundle-ID com.apple.finder.monitor platziert. Das Icon wird vom echten Finder aus /System/Library/CoreServices/ kopiert JP. Im Anschluss startet der Schädling pbpaste, um die Zwischenablage auszulesen. Im Aktivitätsprotokoll kann daher ein zweiter Finder-Prozess auffallen, der pbpaste ausführt – ein starkes Indiz J.
PamStealer richtet eine Persistenz über Login-Artikel ein (nicht über LaunchAgents/LaunchDaemons) und nutzt dabei sowohl die moderne SMAppService-API als auch die veraltete LSSharedFileList-API. Die schädlichen Bundles heißen com.apple.finder.monitor und com.apple.security.daemon (als Software-Update getarnt) JPF. Die Login-Artikel-Ansicht in den Systemeinstellungen zeigt keine vollständigen Pfade an, sodass die Einträge wie legitime Systemkomponenten wirken PT.
curl/osascript-basierte Downloader J..scpt-Dateien aus einem heruntergeladenen Disk-Image im Script Editor und führt sie aus. Keine legitime macOS-App verlangt so etwas JF.com.apple.finder.monitor) und die ihr nicht selbst hinzugefügt habt PJ.