Amazon vollzieht einen grundlegenden Wandel und entwickelt zunehmend eigene KI- und Anwendungsprozessoren für seine Unterhaltungselektronik. Die Strategie erinnert an den Ansatz von Apple, eigene Chips zu bauen, um Hardware und Software optimal aufeinander abzustimmen. Geräte-Chef Panos Panay bestätigte den Kurs gegenüber CNBC und erklärte, dass Amazon bereits „durchgängig eigenes Silizium“ für die ausgelieferten Produkte fertige 

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Hier die wichtigsten Details zu diesem Strategiewechsel – von den Beweggründen über Chip-Design und Partner bis hin zum konkreten Zeitplan und den betroffenen Geräten.
Strategische Gründe: Kosten senken und KI aufs Gerät holen
Zwei Hauptziele treiben Amazons Vorstoß an: die Reduzierung der Stückkosten und die Ermöglichung von KI direkt auf dem Gerät (On-Device AI). Indem Amazon von Standard-Prozessoren (etwa von MediaTek oder Qualcomm) auf Eigenentwicklungen umsteigt, will es die Chipkosten pro Gerät drücken. Das ist umso dringlicher, als der freie Cashflow des Konzerns im ersten Quartal 2026 auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar geschrumpft ist – nur noch etwa fünf Prozent des Vorjahresniveaus –, während Amazon gleichzeitig Milliardensummen in die KI-Infrastruktur steckt . Eigene Chips erlauben zudem eine enge Abstimmung von Hard- und Software, damit KI-Modelle wie Alexa+ lokal auf dem Gerät laufen – das spart Cloud-Ressourcen, reduziert Verzögerungen und verbessert den Datenschutz .