Die russische Wettbewerbsbehörde FAS hat Apple am 1. Juli 2026 ultimativ aufgefordert, auf in Russland verkauften iPhones und iPads russische Suchmaschinen sowie die Apps RuStore und Max vorzuinstallieren – bis zum 15.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Search & fact-check with cited sources for What actions did Russia's Federal Antimonopoly Service take against Apple on Tuesday, what specif. Article summary: On Tuesday, July 1, 2026, Russia's Federal Antimonopoly Service (FAS) issued a formal warning to Apple, accusing it of discriminatory practices against Russian software and search engines, demanding compliance by July 15. Topic tags: general, general web, news, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Am 1. Juli 2026 stellte Russlands Föderaler Antimonopoldienst (FAS) Apple ein Ultimatum: Der iPhone-Hersteller habe diskriminierende Praktiken gegen lokale Software und Suchmaschinen zu unterlassen. Bis zum 15. Juli 2026 droht ein Bußgeld von umgerechnet bis zu 4 Milliarden Rubel (rund 51,6 bis 52 Millionen US-Dollar), wenn Apple den Forderungen nicht nachkommt .
Die Warnung ist der vorläufige Höhepunkt eines jahrelangen Konflikts zwischen Apple und Moskau um digitale Souveränität – und wurde durch die Löschung dutzender VK-Apps aus dem App Store Ende Juni ausgelöst.
Die FAS ordnete an, dass Apple die angebliche Benachteiligung russischer digitaler Produkte beendet. Die Forderungen im Einzelnen:
Die Behörde erklärte, die derzeitige Konfiguration von Apple schaffe „diskriminierende Bedingungen für einheimische Entwickler“ und verstoße gegen Verbraucherschutzregeln .
Am 25. Juni 2026 entfernte Apple Dutzende Apps des staatsnahen russischen Technologiekonzerns VK aus dem App Store – ohne Vorankündigung. Betroffen waren unter anderem VKontakte (das größte soziale Netzwerk des Landes), VK Video, VK Music, VK Messenger, Mail.ru, Odnoklassniki, Skillbox, Yula und Dzen . VK bezeichnete den Schritt als „völlig unbegründet und inakzeptabel“ und warnte davor, dass zehn Millionen russische Nutzer abgeschnitten würden
.
Russlands Ministerium für digitale Entwicklung nannte die Löschung „politisch motiviert“, Apple habe keine rechtliche Grundlage genannt . Die Kommunikationsaufsicht Roskomnadzor forderte eine Erklärung und sprach von Millionen betroffener Russen, denen der Zugang zu gesellschaftlich wichtigen Diensten verwehrt werde
. Der Kreml reagierte zurückhaltend – Sprecher Dmitri Peskow erklärte am 25. Juni, die Behörden würden zunächst Kontakt mit Apple aufnehmen, bevor sie Schlüsse zögen oder Vergeltungsmaßnahmen ergriffen
.
Apple selbst hat die Löschung öffentlich nicht begründet. Eigene Transparenzberichte zeigen jedoch, dass der Konzern zwischen 2022 und 2024 auf Verlangen von Roskomnadzor 190 Apps aus dem russischen App Store entfernt hat – mit einem sprunghaften Anstieg auf 171 Löschungen allein im Jahr 2024 .
Apple hatte im März 2022 den Verkauf aller Produkte in Russland eingestellt – als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine und die darauf folgenden internationalen Sanktionen . Das Unternehmen befolgt zudem die Sanktionsregime der USA, der EU und Großbritanniens, die bestimmte russische Unternehmen betreffen.
Die Erfüllung der FAS-Forderungen ist aus mehreren Gründen problematisch:
Die Warnung vom Juli 2026 ist der jüngste Punkt einer stetigen Eskalation zwischen Apple und den russischen Behörden:
Das Muster zeigt Russlands breiteren Vorstoß für „digitale Souveränität“ – ausländische Technologiekonzerne sollen sich lokalen Inhalts- und Software-Vorgaben beugen – während Apple gleichzeitig unter dem Druck westlicher Sanktionen steht, sein Russland-Geschäft weiter zu reduzieren.
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Die russische Wettbewerbsbehörde FAS hat Apple am 1. Juli 2026 ultimativ aufgefordert, auf in Russland verkauften iPhones und iPads russische Suchmaschinen sowie die Apps RuStore und Max vorzuinstallieren – bis zum 15.
Die russische Wettbewerbsbehörde FAS hat Apple am 1. Juli 2026 ultimativ aufgefordert, auf in Russland verkauften iPhones und iPads russische Suchmaschinen sowie die Apps RuStore und Max vorzuinstallieren – bis zum 15. Der Vorstoß ist eine direkte Reaktion auf die Löschung zahlreicher Apps des russischen Staatskonzerns VK aus dem App Store Ende Juni.
Apple verkauft seit März 2022 keine Produkte mehr in Russland und gerät durch die Forderungen in einen Konflikt zwischen russischem Recht und westlichen Sanktionen.