Waratah untermauert seine Überzeugung mit Kapital. Bereits im September 2025 kaufte die Firma massiv Goldminenaktien und erwartete, dass die Rallye „gerade erst begonnen hat“ . Dunkley hob dabei insbesondere Goliath Resources Ltd. als einen Kandidaten hervor, der zur Bullen-These passt
. Die Flaggschiff-Fonds des Unternehmens verzeichneten zwar Anfang 2025 vorübergehende Rückschläge – der Waratah One Fund lag im Q1 2025 bei -3,3 %, der Waratah 1x bei -5 % – doch Portfoliomanager Jason Lindal betonte, dass diese kurzfristigen Verluste die übliche Volatilität widerspiegelten und keine strategische Kehrtwende darstellten
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Bis Ende Juni 2026 senkten mehrere Banken ihre kurzfristigen Prognosen, da die anhaltend hohen US-Leitzinsen und ein starker Dollar die Stimmung belasteten. Business Insider berichtete, dass „die einst bullischen 6.000 $-Rufe verblassen“ und Gold bei etwa 4.000 $ notierte – 30 % unter dem Höchststand . Die meisten Institute halten jedoch trotz der Kürzungen ihrer kurzfristigen Durchschnittswerte an ihren höheren Jahresendzielen fest
. J.P. Morgan senkte den Jahresschnitt 2026 auf 5.243 $ (von 5.708 $) und bezeichnete die kurzfristige Anlegernachfrage als „versiegt“, behielt aber das Basis-Jahresendziel von rund 6.000 $/oz bei, da man für die zweite Jahreshälfte 2026 eine Wiederbelebung der Nachfrage erwartet
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Die 29-prozentige Korrektur vom Januar-Allzeithoch hat die Überzeugung der Anleger auf die Probe gestellt. Das Gewicht der institutionellen Meinung – von Waratah Capitals aktiven Käufen bis zu J.P. Morgans Jahresendziel von 6.000 $ – deutet jedoch darauf hin, dass es sich bei dem Rücksetzer um einen mittelfristigen Schock und nicht um das Ende des Bullenmarktes handelt. Die wichtigsten Risikofaktoren sind bekannt: eine anhaltend restriktive Fed, ein stärkerer Dollar und die Gefahr von ETF-Liquidationen. Für langfristige Goldanleger lautet die Kernfrage, ob strukturelle Kräfte (Entdollarisierung, fiskalische Dominanz, geopolitische Fragmentierung) die konjunkturellen Gegenwinde überwältigen werden – und die Konsensantwort lautet derzeit: Ja.