Am 24./25. Juni 2026 verkaufte Volkswagen seine Mehrheitsbeteiligung an der schweren Dieselmotorensparte Everllence (ehemals MAN Energy Solutions) an die Beteiligungsgesellschaft Bain Capital. Der Kaufpreis für den 51-Prozent-Anteil beträgt rund 7,4 Milliarden Euro (etwa 8,4 Milliarden US-Dollar) . Es handelt sich um einen der größten Private-Equity-Deals des Jahres in Europa im Bereich der Unternehmensausgliederungen. Volkswagen wird zunächst eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent behalten . Die Einnahmen sollen eigentlich die geplante Neuaufstellung finanzieren. Analysten warnen jedoch, dass die milliardenschweren Gesamtkosten des Umbruchs diesen Betrag schnell verschlingen könnten .
Einem Bericht der Financial Times zufolge, der von zahlreichen Medien aufgegriffen wurde, üben Investmentbanker erheblichen Druck auf den VW-Vorstand aus, zwei der wertvollsten italienischen Töchter zu veräußern: Ducati und Lamborghini . Während die Mailänder Wirtschaftszeitung Corriere della Sera berichtet, dass für Ducati ein direkter Verkauf erwogen werde, sei bei Lamborghini ein Börsengang die wahrscheinlichere Option . Beide Marken würden bei Investoren auf großes Interesse stoßen .
Volkswagen selbst hat diese konkreten Gespräche nicht bestätigt. In der Vergangenheit – zuletzt 2019 mit Blick auf Lamborghini – hatte der Konzern derartige Pläne sogar offiziell dementiert . Auch zum 1. Juli 2026 liegt keine offizielle Entscheidung vor .
Am 26. Juni 2026 berichteten Reuters und das Manager Magazin übereinstimmend, dass Konzernchef Oliver Blume erwägt, weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze zu streichen – das entspricht rund 15 Prozent der gesamten Belegschaft von etwa 657.000 Mitarbeitern. Gleichzeitig steht die Schließung von vier deutschen Werken im Raum: Hannover, Zwickau, Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm . Allein die Schließung dieser vier Standorte würde den Wegfall von mehr als 45.000 Arbeitsplätzen bedeuten . Die neue Zahl verdoppelt das bisherige Ziel von rund 50.000 Stellenstreichungen, das erst vor wenigen Monaten ausgegeben worden war .
Der Aufsichtsrat soll den Plan in seiner Sitzung am 9. Juli 2026 beraten . Einem internen Dokument zufolge wird bewusst auf eine genaue Zahl von Stellen verzichtet, um in den Verhandlungen mit den mächtigen Gewerkschaften flexibel zu bleiben .
Am 28. Juni 2026 berichtete die Bild-Zeitung, dass Volkswagen die Automated Driving Alliance (ADA) mit dem Zulieferer Robert Bosch beenden will. In das Gemeinschaftsprojekt waren rund 1,5 Milliarden Euro (1,71 Milliarden US-Dollar) geflossen . Die 2022 gestartete Partnerschaft sollte Software für Fahrerassistenzsysteme und das automatisierte Fahren für alle Konzernmarken entwickeln. Intern gelten die Ergebnisse, insbesondere für die Stufen Level 2++ (Autobahn und Stadtverkehr), nach Einschätzung des Konzerns jedoch als nicht wettbewerbsfähig .
Weder Volkswagen noch Bosch haben das Aus offiziell bestätigt, doch mehrere Quellen behandeln den Schritt als unmittelbar bevorstehend . In der Partnerschaft arbeiteten mehr als 1.000 Spezialisten .
Cariad, die hauseigene Softwaretochter von Volkswagen, ist seit Jahren ein permanenter Kostentreiber und Verzögerungsfaktor. Die gescheiterte Bosch-Partnerschaft ist auch auf Cariads Unvermögen zurückzuführen, vereinbarte Meilensteine beim autonomen Fahren zu liefern . Die anhaltenden Schwierigkeiten der Softwareeinheit sind ein wesentlicher Treiber für die umfassende Kostensenkungs- und Strategieüberprüfung des Konzerns. Sie zeigen exemplarisch, vor welchen Herausforderungen traditionelle Autobauer beim Aufbau wettbewerbsfähiger Softwarekompetenzen stehen.
Volksgagens Sanierungskurs geht weit über die jüngsten Schlagzeilen hinaus. Der Konzern hatte zuvor bereits das Ziel ausgegeben, die Kosten bis 2028 um 20 Prozent zu senken . Berichten zufolge zeichnet sich für die Zeit nach 2026 ein Fehlbetrag beim freien Cashflow von umgerechnet rund 11 Milliarden US-Dollar ab. Finanzvorstand Arno Antlitz hat die Finanzteams aller Konzerntöchter aufgefordert, Wege zur Deckung dieser Lücke zu finden . Die Gesamtkosten des Umbruchs – bestehend aus dem Verkauf von Everllence, den möglichen Verkäufen der Nobelmarken, den Werksschließungen und den Abfindungen für bis zu 100.000 Mitarbeiter – werden sich auf Milliarden von Euro belaufen. Eine genaue Gesamtsumme wurde jedoch nicht öffentlich genannt .
Entscheidende Unsicherheit: Volkswagen hat weder die Gespräche über einen Verkauf von Ducati und Lamborghini noch die genauen Zahlen zu den 100.000 Stellenstreichungen oder das Ende der Bosch-Partnerschaft offiziell bestätigt. Alle diese Meldungen basieren auf Insider-Informationen gegenüber dem Manager Magazin, der Financial Times und der Bild-Zeitung. Jede grundlegende Entscheidung ist noch nicht endgültig und hängt von der Aufsichtsratssitzung am 9. Juli 2026 sowie von den erwarteten harten Verhandlungen mit den Gewerkschaften ab, die in der Vergangenheit solche weitreichenden Einschnitte stets massiv bekämpft haben .
Am 24./25. Juni 2026 verkaufte Volkswagen seine Mehrheitsbeteiligung an der schweren Dieselmotorensparte Everllence (ehemals MAN Energy Solutions) an die Beteiligungsgesellschaft Bain Capital. Der Kaufpreis für den 51-Prozent-Anteil beträgt rund 7,4 Milliarden Euro (etwa 8,4 Milliarden US-Dollar) . Es handelt sich um einen der größten Private-Equity-Deals des Jahres in Europa im Bereich der Unternehmensausgliederungen. Volkswagen wird zunächst eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent behalten . Die Einnahmen sollen eigentlich die geplante Neuaufstellung finanzieren. Analysten warnen jedoch, dass die milliardenschweren Gesamtkosten des Umbruchs diesen Betrag schnell verschlingen könnten .
Einem Bericht der Financial Times zufolge, der von zahlreichen Medien aufgegriffen wurde, üben Investmentbanker erheblichen Druck auf den VW-Vorstand aus, zwei der wertvollsten italienischen Töchter zu veräußern: Ducati und Lamborghini . Während die Mailänder Wirtschaftszeitung Corriere della Sera berichtet, dass für Ducati ein direkter Verkauf erwogen werde, sei bei Lamborghini ein Börsengang die wahrscheinlichere Option . Beide Marken würden bei Investoren auf großes Interesse stoßen .
Volkswagen selbst hat diese konkreten Gespräche nicht bestätigt. In der Vergangenheit – zuletzt 2019 mit Blick auf Lamborghini – hatte der Konzern derartige Pläne sogar offiziell dementiert . Auch zum 1. Juli 2026 liegt keine offizielle Entscheidung vor .
Am 26. Juni 2026 berichteten Reuters und das Manager Magazin übereinstimmend, dass Konzernchef Oliver Blume erwägt, weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze zu streichen – das entspricht rund 15 Prozent der gesamten Belegschaft von etwa 657.000 Mitarbeitern. Gleichzeitig steht die Schließung von vier deutschen Werken im Raum: Hannover, Zwickau, Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm . Allein die Schließung dieser vier Standorte würde den Wegfall von mehr als 45.000 Arbeitsplätzen bedeuten . Die neue Zahl verdoppelt das bisherige Ziel von rund 50.000 Stellenstreichungen, das erst vor wenigen Monaten ausgegeben worden war .
Der Aufsichtsrat soll den Plan in seiner Sitzung am 9. Juli 2026 beraten . Einem internen Dokument zufolge wird bewusst auf eine genaue Zahl von Stellen verzichtet, um in den Verhandlungen mit den mächtigen Gewerkschaften flexibel zu bleiben .
Am 28. Juni 2026 berichtete die Bild-Zeitung, dass Volkswagen die Automated Driving Alliance (ADA) mit dem Zulieferer Robert Bosch beenden will. In das Gemeinschaftsprojekt waren rund 1,5 Milliarden Euro (1,71 Milliarden US-Dollar) geflossen . Die 2022 gestartete Partnerschaft sollte Software für Fahrerassistenzsysteme und das automatisierte Fahren für alle Konzernmarken entwickeln. Intern gelten die Ergebnisse, insbesondere für die Stufen Level 2++ (Autobahn und Stadtverkehr), nach Einschätzung des Konzerns jedoch als nicht wettbewerbsfähig .
Weder Volkswagen noch Bosch haben das Aus offiziell bestätigt, doch mehrere Quellen behandeln den Schritt als unmittelbar bevorstehend . In der Partnerschaft arbeiteten mehr als 1.000 Spezialisten .
Cariad, die hauseigene Softwaretochter von Volkswagen, ist seit Jahren ein permanenter Kostentreiber und Verzögerungsfaktor. Die gescheiterte Bosch-Partnerschaft ist auch auf Cariads Unvermögen zurückzuführen, vereinbarte Meilensteine beim autonomen Fahren zu liefern . Die anhaltenden Schwierigkeiten der Softwareeinheit sind ein wesentlicher Treiber für die umfassende Kostensenkungs- und Strategieüberprüfung des Konzerns. Sie zeigen exemplarisch, vor welchen Herausforderungen traditionelle Autobauer beim Aufbau wettbewerbsfähiger Softwarekompetenzen stehen.
Volksgagens Sanierungskurs geht weit über die jüngsten Schlagzeilen hinaus. Der Konzern hatte zuvor bereits das Ziel ausgegeben, die Kosten bis 2028 um 20 Prozent zu senken . Berichten zufolge zeichnet sich für die Zeit nach 2026 ein Fehlbetrag beim freien Cashflow von umgerechnet rund 11 Milliarden US-Dollar ab. Finanzvorstand Arno Antlitz hat die Finanzteams aller Konzerntöchter aufgefordert, Wege zur Deckung dieser Lücke zu finden . Die Gesamtkosten des Umbruchs – bestehend aus dem Verkauf von Everllence, den möglichen Verkäufen der Nobelmarken, den Werksschließungen und den Abfindungen für bis zu 100.000 Mitarbeiter – werden sich auf Milliarden von Euro belaufen. Eine genaue Gesamtsumme wurde jedoch nicht öffentlich genannt .
Entscheidende Unsicherheit: Volkswagen hat weder die Gespräche über einen Verkauf von Ducati und Lamborghini noch die genauen Zahlen zu den 100.000 Stellenstreichungen oder das Ende der Bosch-Partnerschaft offiziell bestätigt. Alle diese Meldungen basieren auf Insider-Informationen gegenüber dem Manager Magazin, der Financial Times und der Bild-Zeitung. Jede grundlegende Entscheidung ist noch nicht endgültig und hängt von der Aufsichtsratssitzung am 9. Juli 2026 sowie von den erwarteten harten Verhandlungen mit den Gewerkschaften ab, die in der Vergangenheit solche weitreichenden Einschnitte stets massiv bekämpft haben .