In ARKs Bericht „Big Ideas 2026“ stellt Wood Bitcoin direkt über Gold und argumentiert, dass es „höhere Renditen pro Risikoeinheit“ für die Portfoliodiversifikation biete . Sie weist darauf hin, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold seit Anfang 2020 mit 0,14 sehr niedrig sei – Bitcoin kann also als eigenständige, unkorrelierte Absicherung dienen
.
Wood hebt auch einen angebotsseitigen Nachteil von Gold hervor: Steigt der Goldpreis, fördern Minen mehr Gold, was das Angebot ausweitet. Das 21-Millionen-Limit von Bitcoin ist mathematisch fixiert, sodass steigende Nachfrage einen reinen Preiseffekt erzeugt .
Im Februar 2026 enthüllte Wood auf der Bitcoin Investor Week eine ergänzende These: KI-getriebene Deflation werde traditionelle Finanzstrukturen destabilisieren, die auf gleichmäßige Inflation ausgelegt sind . Da die Kosten für KI-Training jährlich um 75 % und für Inferenz sogar um bis zu 98 % fallen, warnt Wood, dass die Federal Reserve und traditionelle Banken auf einen Produktivitätsschock mit anhaltenden Preisrückgängen nicht vorbereitet seien
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In diesem Rahmen wird Bitcoin nicht nur zur Absicherung gegen Inflation, sondern auch gegen deflationäres Chaos – ein Portfolio-Instrument, das in beiden Umgebungen schützt .
Wood warnt, dass ein „massiver Angebotsschock“ mathematisch sicher sei, wenn die institutionelle Nachfrage auf das feste Angebotslimit von Bitcoin trifft . Sie rechnet vor: Wenn große Institute wie Morgan Stanley, Merrill Lynch und Wells Fargo auch nur kleine Prozentsätze ihrer Assets allokieren, werde die Angebotsknappheit die Preise drastisch nach oben treiben
.
Woods These wird durch Daten gestützt, die eine beschleunigte institutionelle Adoption zeigen. Laut ARKs Big Ideas 2026:
Wood hebt hervor, dass Pensionsfonds und große Vermögensverwalter in Bitcoin dramatisch untergewichtet sind – was enormes Potenzial für zusätzliche Zuflüsse bedeutet . Mit verbesserter regulatorischer Klarheit würden diese Institute substanziell allokieren
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Stand Juni 2026 lauten Woods aktuelle Ziele:
| Szenario | Kursziel (bis 2030) | Implizierte Marktkapitalisierung |
|---|---|---|
| Bullen-Szenario | 1,25 Millionen $ pro BTC | ~25 Billionen $+ |
| Basis-Szenario | 750.000 – 800.000 $ pro BTC | ~16 Billionen $ |
| Bären-Szenario | ~300.000 $ pro BTC | ~6 Billionen $ |
Das Basis-Szenario von ARK prognostiziert eine Marktkapitalisierung von Bitcoin von derzeit rund 1,5–2 Billionen $ auf 16 Billionen $ bis 2030 – basierend auf der Annahme, dass Bitcoin 40 % des geschätzten 24-Billionen-$-Goldmarktes erobert . Wood erhöhte ihr Bullen-Ziel im Mai 2026 auf 1,25 Millionen $, nach einer vorherigen Anhebung auf 1,2 Millionen $ nach dem Flash-Crash im Oktober 2025
. Sie hält an diesem Ziel selbst während des schwersten Bitcoin-ETF-Abzugs des Jahres 2026 fest und bezeichnet die Kryptowährung als „Versicherungspolice“ gegen Währungsverfall
.
Dies sind einige der aggressivsten Prognosen an der Wall Street. Wood selbst räumt ein, dass das 1,25-Millionen-$-Ziel extrem ambitioniert ist – es setzt eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von etwa 65 % voraus . Ihre Ziele wurden zuvor bereits nach unten korrigiert: von 1,5 Millionen $ auf 1,2 Millionen $ Ende 2025, mit der Begründung, dass Stablecoins einen Teil der Transaktionsnachfrage absorbieren, die sie ursprünglich Bitcoin zugeschrieben hatte
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Die These hängt von einem transformativen Niveau institutioneller Adoption, anhaltender regulatorischer Klarheit und einer Fortdauer der globalen Instabilität ab, die Kapitalflucht antreibt. Sollte einer dieser Faktoren schwächer werden – insbesondere die institutionelle Nachfrage oder das Tempo der globalen Instabilität –, wären die Ziele ernsthaft gefährdet.