Der Datenleak kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Er gilt als ernsthafte Herausforderung für Apples Vorstoß, einen größeren Teil seiner Fertigung nach Indien zu verlagern . Apple baut seine Lieferkette in dem Land massiv aus und verlässt sich dabei auf Partner wie Tata, um iPhone-Komponenten zu montieren. Die Offenlegung sensibler TSMC-, Qualcomm- und Apple-Interna ausgerechnet über einen indischen Partner wirft erhebliche Fragen zum Datenschutz und zum Schutz geistigen Eigentums in Tatas Anlagen auf – und könnte Apples Pläne, die Abhängigkeit von indischen Fertigungspartnern zu erhöhen, nachhaltig erschweren.
Laut Reuters haben Tata Electronics, Apple, TSMC und Qualcomm auf Anfragen zu dem Vorfall und den spezifischen Dokumenten im Leak nicht reagiert . Reuters wies zudem darauf hin, dass die Echtheit sämtlicher geleakter Daten nicht unabhängig überprüft werden konnte
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