Binnen Stunden nach der Ankündigung führten ukrainische Streitkräfte eine koordinierte Welle von Langstreckendrohnenangriffen durch, die drei große Energieziele auf russischem Territorium trafen.
Selenskyj bezeichnete diese Schläge als Teil einer „konsequenten, präzisen Antwort auf Russlands Hinhaltetaktik und die Angriffe auf ukrainische Städte und Gemeinden“ und nannte die Kampagne „Langstreckensanktionen“. Ukrainische Beamte berichteten zudem von breiteren Angriffen auf russische Militär- und Energieinfrastruktur im gleichen Zeitraum, darunter eine groß angelegte Barrage von 660 Drohnen, die Moskau, das Chemiewerk Asot in der Region Tula und Ziele auf der besetzten Krim angriffen.
Selenskyj verknüpft die militärische Eskalation direkt mit einem diplomatischen Ziel. Anfang Juni 2026 veröffentlichte er einen offenen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, in dem er ein persönliches Treffen zur Verhandlung eines Kriegsendes vorschlug.
Putin lehnte den Vorschlag am 5. Juni auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum öffentlich ab. „Ich sehe keinen Sinn in einem Treffen“, sagte Putin. „Es ist nur für die ukrainische Seite sinnvoll.“ Er rief zudem das russische Militär auf, „seine Arbeit zu tun“, was signalisierte, dass Moskau seinen Feldzug fortsetzen werde. Die Ablehnung vertiefte die diplomatische Sackgasse, in der die Friedensbemühungen bereits seit Monaten steckten.
Die 40-tägige Operation entstand nicht im luftleeren Raum. Sie baut direkt auf der nachgewiesenen Fähigkeit der SBU auf, komplexe, verdeckte Langstreckenschläge tief in Russland durchzuführen.
Der prominenteste Vorläufer ist die Operation Spiderweb, die am 1. Juni 2025 – exakt ein Jahr vor der Ankündigung der aktuellen Kampagne – durchgeführt wurde. Bei dieser Operation wurden 117 FPV-Drohnen in hölzernen Kabinen versteckt, die auf Lastwagen montiert waren, nach Russland geschmuggelt und dann gleichzeitig auf vier bis fünf strategische russische Luftwaffenstützpunkte abgefeuert. Die SBU berichtete, dass die Schläge 41 russische Strategische Flugzeuge, darunter Tu-95- und Tu-160-Bomber, beschädigten oder zerstörten und einen geschätzten Schaden von 7 Milliarden US-Dollar verursachten. Die Planung dauerte 18 Monate, und die Operation wurde persönlich von Selenskyj überwacht.
Die Operation Spiderweb zeigte, dass die ukrainischen Sicherheitsdienste Ziele tausende Kilometer im russischen Hinterland erreichen konnten – eine Fähigkeit, die die aktuelle 40-Tage-Kampagne nun offenbar nachhaltig gegen die Energieinfrastruktur und nicht nur gegen einen einzelnen Zieltyp einsetzt.
Mehrere Behauptungen in einigen ersten Berichten konnten durch die vorliegenden Quellen nicht verifiziert werden:
Was gut dokumentiert ist: die Fähigkeit der SBU zu Tiefschlägen, die Angriffe vom 25. Juni auf Ufa und Krasnodar, die Billigung der 40-Tage-Operation und Putins Ablehnung von Selenskyjs Gesprächsangebot.
| Element | Detail |
|---|---|
| Ankündigungsdatum | 25. Juni 2026 |
| Operationsname | 40-tägige ‚Einflussoperation‘ des SBU |
| Erste bestätigte Ziele | Öldepot Poltavskaya (300 km von der Front); Raffinerien Ufaneftekhim und Novoil in Ufa (1.500 km von der Front) |
| Diplomatisches Ziel | Russland durch Druck zu Verhandlungen bewegen; Selenskyj schlug direkte Gespräche mit Putin vor |
| Putins Reaktion | Angebot am 5. Juni abgelehnt; er sehe „keinen Sinn“ in einem Treffen |
| Wichtiger Vorläufer | Operation Spiderweb (1. Juni 2025): verdeckter Drohnenangriff auf russische strategische Luftwaffenstützpunkte mit 117 geschmuggelten FPV-Drohnen |
| Nicht verifizierte Behauptungen | „15 Raffinerien seit Januar“, Chmara als „kommissarischer“ Chef, US-Sanktionen, Sicherheitshilfen, G7-Zusagen aus Évian |
Binnen Stunden nach der Ankündigung führten ukrainische Streitkräfte eine koordinierte Welle von Langstreckendrohnenangriffen durch, die drei große Energieziele auf russischem Territorium trafen.
Selenskyj bezeichnete diese Schläge als Teil einer „konsequenten, präzisen Antwort auf Russlands Hinhaltetaktik und die Angriffe auf ukrainische Städte und Gemeinden“ und nannte die Kampagne „Langstreckensanktionen“. Ukrainische Beamte berichteten zudem von breiteren Angriffen auf russische Militär- und Energieinfrastruktur im gleichen Zeitraum, darunter eine groß angelegte Barrage von 660 Drohnen, die Moskau, das Chemiewerk Asot in der Region Tula und Ziele auf der besetzten Krim angriffen.
Selenskyj verknüpft die militärische Eskalation direkt mit einem diplomatischen Ziel. Anfang Juni 2026 veröffentlichte er einen offenen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, in dem er ein persönliches Treffen zur Verhandlung eines Kriegsendes vorschlug.
Putin lehnte den Vorschlag am 5. Juni auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum öffentlich ab. „Ich sehe keinen Sinn in einem Treffen“, sagte Putin. „Es ist nur für die ukrainische Seite sinnvoll.“ Er rief zudem das russische Militär auf, „seine Arbeit zu tun“, was signalisierte, dass Moskau seinen Feldzug fortsetzen werde. Die Ablehnung vertiefte die diplomatische Sackgasse, in der die Friedensbemühungen bereits seit Monaten steckten.
Die 40-tägige Operation entstand nicht im luftleeren Raum. Sie baut direkt auf der nachgewiesenen Fähigkeit der SBU auf, komplexe, verdeckte Langstreckenschläge tief in Russland durchzuführen.
Der prominenteste Vorläufer ist die Operation Spiderweb, die am 1. Juni 2025 – exakt ein Jahr vor der Ankündigung der aktuellen Kampagne – durchgeführt wurde. Bei dieser Operation wurden 117 FPV-Drohnen in hölzernen Kabinen versteckt, die auf Lastwagen montiert waren, nach Russland geschmuggelt und dann gleichzeitig auf vier bis fünf strategische russische Luftwaffenstützpunkte abgefeuert. Die SBU berichtete, dass die Schläge 41 russische Strategische Flugzeuge, darunter Tu-95- und Tu-160-Bomber, beschädigten oder zerstörten und einen geschätzten Schaden von 7 Milliarden US-Dollar verursachten. Die Planung dauerte 18 Monate, und die Operation wurde persönlich von Selenskyj überwacht.
Die Operation Spiderweb zeigte, dass die ukrainischen Sicherheitsdienste Ziele tausende Kilometer im russischen Hinterland erreichen konnten – eine Fähigkeit, die die aktuelle 40-Tage-Kampagne nun offenbar nachhaltig gegen die Energieinfrastruktur und nicht nur gegen einen einzelnen Zieltyp einsetzt.
Mehrere Behauptungen in einigen ersten Berichten konnten durch die vorliegenden Quellen nicht verifiziert werden:
Was gut dokumentiert ist: die Fähigkeit der SBU zu Tiefschlägen, die Angriffe vom 25. Juni auf Ufa und Krasnodar, die Billigung der 40-Tage-Operation und Putins Ablehnung von Selenskyjs Gesprächsangebot.
| Element | Detail |
|---|---|
| Ankündigungsdatum | 25. Juni 2026 |
| Operationsname | 40-tägige ‚Einflussoperation‘ des SBU |
| Erste bestätigte Ziele | Öldepot Poltavskaya (300 km von der Front); Raffinerien Ufaneftekhim und Novoil in Ufa (1.500 km von der Front) |
| Diplomatisches Ziel | Russland durch Druck zu Verhandlungen bewegen; Selenskyj schlug direkte Gespräche mit Putin vor |
| Putins Reaktion | Angebot am 5. Juni abgelehnt; er sehe „keinen Sinn“ in einem Treffen |
| Wichtiger Vorläufer | Operation Spiderweb (1. Juni 2025): verdeckter Drohnenangriff auf russische strategische Luftwaffenstützpunkte mit 117 geschmuggelten FPV-Drohnen |
| Nicht verifizierte Behauptungen | „15 Raffinerien seit Januar“, Chmara als „kommissarischer“ Chef, US-Sanktionen, Sicherheitshilfen, G7-Zusagen aus Évian |