Laut einem Investigativbericht vom Juni 2026 saß Beretta Chef Pietro Gussalli Beretta noch 2022 im Vorstand des russischen Waffenimporteurs Russkiy Oryol. Die Waffen stammten von Beretta Töchtern wie Benelli, Beretta und Stoeger – und sollen inzwischen von russischen Militäreinheiten genutzt werden.

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Eine Recherche des unabhängigen russischen Mediums The Insider vom Juni 2026 wirft dem europäischen Waffenkonzern Beretta Holding vor, über Umwege weiterhin Waffen nach Russland geliefert zu haben – während sein eigener Präsident im Vorstand des russischen Importunternehmens saß. Die Reporter behaupten, dass Waffen von Beretta-Töchtern – Benelli, Fabbrica d'Armi Pietro Beretta und Stoeger – inzwischen von russischen Militäreinheiten aktiv genutzt werden, nicht nur auf dem zivilen Markt landen.
Im Zentrum der Recherche steht die Behauptung, dass Pietro Gussalli Beretta, Präsident und CEO der Beretta Holding, während des gesamten Jahres 2022 offiziell im Vorstand des russischen Waffenimporteurs Russkiy Oryol saß – also nach dem Einmarsch in die Ukraine. Die Journalisten gehen davon aus, dass dies nicht nur finanzielle Kontrolle, sondern die direkte Beteiligung der europäischen Konzernspitze am Russlandgeschäft während des Krieges belegt.
Laut The Insider und den ausgewerteten Dokumenten:
Die Waffen, so der Bericht, würden „heute aktiv von russischen Streitkräften genutzt“ – es gehe also nicht mehr nur um Jagd- oder Sportwaffen.
Die Recherche zeigt ein deutliches Nord-Süd-Gefälle im Sanktionsvollzug:
Schon im Februar 2024 hatten The Insider und das italienische Portal IrpiMedia aufgedeckt, dass Beretta den russischen Importeur besitzt. Daraufhin verhängten die USA Sanktionen und nahmen mehrere Mittelsmänner fest. Der neue Bericht legt jedoch nahe, dass der Waffenfluss noch Jahre danach nicht versiegte.
Die vorliegenden Quellen enthalten kein detailliertes Dementi vonseiten der Beretta Holding, das auf die konkreten Vorwürfe zur Rolle von Pietro Gussalli Beretta bei Russkiy Oryol oder die Lieferung im April 2026 eingeht. Frühere Berichte aus Februar 2024, die in den Quellen erwähnt werden, hatten bereits ergeben, dass Beretta den russischen Importeur besitzt – woraufhin die USA Russkiy Oryol sanktionierten.
Die Recherche von The Insider vom Juni 2026 legt dokumentarische Belege vor, dass der russische Importeur von Beretta 2022 knapp 4.000 Waffen nach Russland einführte, dass Berettas Unternehmenschef während des Krieges im Vorstand dieses Importeurs saß, dass die Waffen angeblich beim russischen Militär im Einsatz sind und dass die Lieferungen bis mindestens April 2026 weitergingen. Die USA haben den russischen Importeur sanktioniert; die EU habe, so der Bericht, bislang nicht durchgegriffen.
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Laut einem Investigativbericht vom Juni 2026 saß Beretta Chef Pietro Gussalli Beretta noch 2022 im Vorstand des russischen Waffenimporteurs Russkiy Oryol.
Laut einem Investigativbericht vom Juni 2026 saß Beretta Chef Pietro Gussalli Beretta noch 2022 im Vorstand des russischen Waffenimporteurs Russkiy Oryol. Die Waffen stammten von Beretta Töchtern wie Benelli, Beretta und Stoeger – und sollen inzwischen von russischen Militäreinheiten genutzt werden.
Die USA verhängten Sanktionen gegen Russkiy Oryol; die EU reagierte bislang nicht.
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