Dieser Trend zeichnete sich bereits im ersten Quartal 2026 ab, als eToro feststellte, dass Anleger ihre Erwartungen an KI-Aktien und die „Magnificent 7“ (die sieben großen Tech-Werte) „zurücknehmen“.
Gleichzeitig zeigen sich US-Anleger weiterhin von den langfristigen Chancen der KI überzeugt. Sie achten jedoch stärker auf Bewertungen und Fundamentaldaten, statt blind dem Hype zu folgen.
Statt auf einzelne KI-Namen zu setzen, streuen Privatanleger ihre Wetten nun breiter. Auf die Frage, welches KI-Segment in den nächsten fünf Jahren die höchsten Renditen bringen wird, gaben die Antworten ein fast ausgeglichenes Bild:
Diese nahezu gleiche Verteilung zeigt, dass Anleger über die gesamte KI-Wertschöpfungskette hinweg investieren – von den Chip-Herstellern über die Plattformen bis hin zu den KI-nativen Unternehmen.
Die wohl überraschendste Erkenntnis: 47 % der global befragten Privatanleger sehen China als das Land, das am besten für die Führung im KI-Wettlauf positioniert ist. Die USA kommen auf 46 %. Der Unterschied von nur einem Prozentpunkt ist zwar knapp, markiert aber einen deutlichen Stimmungsumschwung.
Auch bei den langfristigen Aktienmarkterwartungen holt China auf: Der Anteil der Anleger, die von China die stärksten Aktienmarktrenditen erwarten, stieg auf 29 %, während der Wert für die USA auf 35 % fiel. Der Abstand zwischen den USA und China schrumpfte von 21 Prozentpunkten im vierten Quartal 2024 auf nur noch 6 Prozentpunkte im zweiten Quartal 2026.
Wichtig: Diese Einschätzung ist stark regional geprägt. US-Anleger bleiben den USA treu: 63 % von ihnen sehen die USA als KI-Führer. In neun der 13 befragten Länder – darunter Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien, Polen, Dänemark, die Niederlande, Tschechien und Australien – nannten jedoch mehr Anleger China als die USA.
Die Anleger handeln auch entsprechend: Der Anteil der Privatanleger, die in chinesische Aktien investiert sind, stieg von 7 % im zweiten Quartal 2024 auf 12 % im zweiten Quartal 2026 – eine fast Verdopplung binnen zwei Jahren.
Über die KI-spezifischen Ergebnisse hinaus zeichnet die Umfrage das Bild eines disziplinierteren und engagierteren Privatanlegers. Einer eToro-Veröffentlichung vom Februar 2026 zufolge legen Privatanleger das Etikett des „dummen Geldes“ ab und zeigen „hohes Engagement, disziplinierte Portfoliokonstruktion, größere Diversifikation und ein ausgeprägtes Bewusstsein für makroökonomische Zusammenhänge“.
Wichtige Verhaltensdaten aus dieser Zeit:
Die Q2-2026-Umfrage selbst enthält zwar keine spezifische Frage zur Nutzung des Cost-Average-Effekts (Dollar-Cost-Averaging, DCA). Allerdings hat eToro zeitgleich seine Funktion für wiederkehrende Investitionen für Nutzer in Großbritannien, Europa und den VAE ausgeweitet – sie erlaubt automatisierte, regelmäßige Käufe von Aktien, ETFs und Kryptowerten. Die Funktion wurde als Reaktion auf Umfragedaten eingeführt, wonach die Hauptgründe für wiederkehrende Investitionen sind: „regelmäßig das investieren, was man sich leisten kann“ (45 %), „Investieren einfacher machen“ (41 %) und „sich keine Sorgen um das Markt-Timing machen zu müssen“ (29 %).
Dieser Trend zeichnete sich bereits im ersten Quartal 2026 ab, als eToro feststellte, dass Anleger ihre Erwartungen an KI-Aktien und die „Magnificent 7“ (die sieben großen Tech-Werte) „zurücknehmen“.
Gleichzeitig zeigen sich US-Anleger weiterhin von den langfristigen Chancen der KI überzeugt. Sie achten jedoch stärker auf Bewertungen und Fundamentaldaten, statt blind dem Hype zu folgen.
Statt auf einzelne KI-Namen zu setzen, streuen Privatanleger ihre Wetten nun breiter. Auf die Frage, welches KI-Segment in den nächsten fünf Jahren die höchsten Renditen bringen wird, gaben die Antworten ein fast ausgeglichenes Bild:
Diese nahezu gleiche Verteilung zeigt, dass Anleger über die gesamte KI-Wertschöpfungskette hinweg investieren – von den Chip-Herstellern über die Plattformen bis hin zu den KI-nativen Unternehmen.
Die wohl überraschendste Erkenntnis: 47 % der global befragten Privatanleger sehen China als das Land, das am besten für die Führung im KI-Wettlauf positioniert ist. Die USA kommen auf 46 %. Der Unterschied von nur einem Prozentpunkt ist zwar knapp, markiert aber einen deutlichen Stimmungsumschwung.
Auch bei den langfristigen Aktienmarkterwartungen holt China auf: Der Anteil der Anleger, die von China die stärksten Aktienmarktrenditen erwarten, stieg auf 29 %, während der Wert für die USA auf 35 % fiel. Der Abstand zwischen den USA und China schrumpfte von 21 Prozentpunkten im vierten Quartal 2024 auf nur noch 6 Prozentpunkte im zweiten Quartal 2026.
Wichtig: Diese Einschätzung ist stark regional geprägt. US-Anleger bleiben den USA treu: 63 % von ihnen sehen die USA als KI-Führer. In neun der 13 befragten Länder – darunter Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien, Polen, Dänemark, die Niederlande, Tschechien und Australien – nannten jedoch mehr Anleger China als die USA.
Die Anleger handeln auch entsprechend: Der Anteil der Privatanleger, die in chinesische Aktien investiert sind, stieg von 7 % im zweiten Quartal 2024 auf 12 % im zweiten Quartal 2026 – eine fast Verdopplung binnen zwei Jahren.
Über die KI-spezifischen Ergebnisse hinaus zeichnet die Umfrage das Bild eines disziplinierteren und engagierteren Privatanlegers. Einer eToro-Veröffentlichung vom Februar 2026 zufolge legen Privatanleger das Etikett des „dummen Geldes“ ab und zeigen „hohes Engagement, disziplinierte Portfoliokonstruktion, größere Diversifikation und ein ausgeprägtes Bewusstsein für makroökonomische Zusammenhänge“.
Wichtige Verhaltensdaten aus dieser Zeit:
Die Q2-2026-Umfrage selbst enthält zwar keine spezifische Frage zur Nutzung des Cost-Average-Effekts (Dollar-Cost-Averaging, DCA). Allerdings hat eToro zeitgleich seine Funktion für wiederkehrende Investitionen für Nutzer in Großbritannien, Europa und den VAE ausgeweitet – sie erlaubt automatisierte, regelmäßige Käufe von Aktien, ETFs und Kryptowerten. Die Funktion wurde als Reaktion auf Umfragedaten eingeführt, wonach die Hauptgründe für wiederkehrende Investitionen sind: „regelmäßig das investieren, was man sich leisten kann“ (45 %), „Investieren einfacher machen“ (41 %) und „sich keine Sorgen um das Markt-Timing machen zu müssen“ (29 %).