Donald Trump sagte am 5. November, er habe sich im Weißen Haus privat mit Kirill Dmitriev getroffen, dem Sondergesandten des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Gespräch sei nicht angekündigt gewesen. Was die beiden besprochen hätten, wollte Trump nicht offenlegen.
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Statt Details zu nennen, stellte der US-Präsident eine baldige Einigung zur Ukraine in Aussicht. Sie könne, so die Berichte über seine Äußerungen, auch „ganz Europa“ betreffen. Was genau ein solcher Deal umfassen würde oder wer ihm zustimmen müsste, sagte Trump nicht.
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Ein privates Gespräch am Rand eines offiziellen Treffens
Dmitriev war zuvor bei einer Veranstaltung im Weißen Haus, zu der First Lady Melania Trump russische und ukrainische Vertreter eingeladen hatte. Anlass war eine sechstägige Feuerpause in Oleshky, einer von Russland kontrollierten Stadt im Süden der Ukraine.
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Unter den Gästen waren Dmitriev, der ukrainische Abgeordnete und Unterhändler Davyd Arakhamia sowie die Ombudsleute Dmytro Lubinets aus der Ukraine und Yana Lantratova aus Russland. Laut einem Bericht beaufsichtigten die beiden Ombudsleute die Evakuierung.
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Das Weiße Haus schrieb Melania Trump eine Vermittlerrolle bei der Feuerpause zu und erklärte, sie habe humanitäre Hilfe ermöglicht und sichere Evakuierungen organisiert. Ukrainische Berichte bezifferten die Zahl der evakuierten Zivilisten auf knapp 800.
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Melania Trump rief die Beteiligten dazu auf, sich für „Menschlichkeit statt Krieg“ einzusetzen und auf eine dauerhaftere Lösung hinzuarbeiten.
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13 Das ist ein anderer Maßstab als ein umfassendes Friedensabkommen: Die Feuerpause war örtlich begrenzt und dauerte sechs Tage.
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Was über den möglichen Deal bekannt ist – und was nicht
Trump machte keine Angaben zu den Inhalten seines Gesprächs mit Dmitriev. Auch für den von ihm in Aussicht gestellten größeren Deal wurden keine konkreten Bedingungen genannt. Eine Ankündigung oder Prognose ist daher kein Beleg dafür, dass Russland, die Ukraine oder europäische Regierungen einer Vereinbarung zugestimmt haben.
Für den 10. und 11. November waren von den USA vermittelte Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern in Abu Dhabi geplant.
3 Die Veranstaltung im Weißen Haus fand somit vor einer weiteren diplomatischen Runde statt; aus den vorliegenden Berichten geht jedoch nicht hervor, dass dort bereits ein umfassenderes Abkommen vereinbart wurde.