Im September 2026 wurden 994.000 Tonnen Düngemittel aus dem Nahen Osten verschifft, gegenüber 3,41 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat – ein rechnerischer Rückgang um rund 71 Prozent. Die Straße von Hormus ist eine wichtige Route für Dünger und Rohstoffe.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: As of November 1, 2026, what does Kpler’s data reveal about the 70–75% decline in Middle Eastern fertiliser exports, including September shi. Article summary: As of November 1, 2026, the available evidence points to a severe fertiliser supply disruption, with Middle Eastern exports down roughly 70–75% and potential effects on costs and availability extending into 2027. [11][4]. Topic tags: general, general web, user generated, government, education. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, wat
Im September 2026 wurden aus dem Nahen Osten nur 994.000 Tonnen Düngemittel verschifft. Ein Jahr zuvor waren es 3,41 Millionen Tonnen. Die von Kpler gemeldeten Werte entsprechen einem rechnerischen Rückgang von rund 71 Prozent. Der Einbruch ist deutlich – wie stark er Ernten und Lebensmittelpreise letztlich beeinflussen wird, lässt sich bislang jedoch nicht verlässlich beziffern. 4
5
Im Vergleich zum September 2025 wurden 2,416 Millionen Tonnen weniger Düngemittel verschifft. Die Zeitung The National bezifferte den Rückgang der regionalen Exporte unter Berufung auf Kpler-Daten auf 70 bis 75 Prozent. Demnach könnten die Liefermengen bis zum Jahresende auf niedrigem Niveau bleiben. Das ist eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung, keine Garantie, dass die Exporte exakt auf dem Septemberstand verharren. 4
5
Die Zahlen beziehen sich auf Lieferungen aus der Region, nicht auf die weltweite Düngemittelproduktion. Auch sind sie nicht mit Kplers separaten Daten zu Schwefeltransporten durch die Straße von Hormus gleichzusetzen: Diese lagen von März bis September bei etwa 55 Prozent des Vorkriegsniveaus. Es handelt sich um einen anderen Rohstoff, einen anderen Zeitraum und eine andere Vergleichsbasis. 2
Die Straße von Hormus ist eine wichtige Schifffahrtsroute für Düngemittel und deren Rohstoffe aus der Golfregion. Die Berichte zum Exportrückgang beschreiben den Seehandel als schwer beeinträchtigt. Auch die Möglichkeit, Lieferungen über Saudi-Arabien auf dem Landweg zu transportieren, habe die Ausfälle demnach nicht ausgleichen können. Die Europäische Kommission warnt ebenfalls, dass Einschränkungen beim Düngemitteltransit die Verfügbarkeit verringern, Märkte verknappen und die Produktion bei Engpässen wichtiger Vorprodukte einschränken können. 4
18
Die Meerenge war allerdings nicht für jedes Schiff unpassierbar. Im Oktober meldete Argus die Durchfahrt zweier Schwefel-Tanker trotz erhöhter Risiken für die Handelsschifffahrt. Das zeigt, dass einzelne Ladungen transportiert werden konnten – nicht aber, dass der Schiffsverkehr wieder normal oder verlässlich war. 6
Eine von der Europäischen Kommission veröffentlichte Marktanalyse zufolge entfallen auf den Nahen Osten etwa die Hälfte der weltweiten Schwefelexporte und mehr als 30 Prozent der globalen Harnstoffexporte. Das sind Anteile am Export, nicht an der Produktion. Sie verdeutlichen, weshalb Störungen in der Region auch Abnehmer weit entfernt vom Golf treffen können. 19
Besonders wichtig ist Schwefel für Phosphatdünger: Daraus wird Schwefelsäure hergestellt, die benötigt wird, um Phosphatgestein zu Produkten wie MAP und DAP zu verarbeiten. Nach Angaben des International Fertilizer Development Center gibt es für die herkömmliche Herstellung von Phosphatdünger keinen praktikablen Ersatz für Schwefel.
Der Angebotsdruck beschränkt sich nicht auf den Nahen Osten. Das International Food Policy Research Institute berichtete neben Störungen bei Lieferungen aus der Golfregion auch von Rückgängen bei Schwefelexporten aus China, Marokko und Russland. Außerdem habe der US-Hersteller Mosaic Ende August die Phosphatproduktion an zwei Standorten in Louisiana vorübergehend stillgelegt. Die Beispiele zeigen, wie ein Engpass bei einem wichtigen Rohstoff die Produktion andernorts treffen kann; sie geben aber keinen vollständigen Überblick über die Kürzungen aller Hersteller.
Cornells Ausblick auf den Düngemittelmarkt bezeichnet China als weltweit größten Anbieter von Phosphat und berichtet, dass das Land seine Phosphatexporte in den vorangegangenen neun Monaten eingeschränkt hatte. Russland, normalerweise ein wichtiger Lieferant von handelbarem Schwefel, habe Exporte blockiert. Deshalb lässt sich nicht einfach davon ausgehen, dass eines der beiden Länder ausgefallene Lieferungen aus dem Golf rasch ersetzen kann. Wie viel zusätzliche Ware verfügbar wäre und zu welchem Preis, beziffern die vorliegenden Quellen nicht.
Die Schwefelpreise hätten sich in den vorangegangenen sechs Monaten mehr als verdoppelt, berichtete IFPRI. Das erhöht den Kostendruck auf Hersteller von Phosphatdünger. Wie sich Preisänderungen und Produktionsentscheidungen auf einzelne Unternehmen oder Länder auswirken, geht aus den hier verfügbaren Angaben nicht vollständig hervor.
Die Beschaffung und die Preise von Düngemitteln könnten auch nach den akuten Störungen im Schiffsverkehr schwierig bleiben. Cornell rechnet mit erhöhten Preisen und Beschaffungsproblemen bis ins Jahr 2027 und darüber hinaus. Ein weiterer Bericht hält erhöhte Düngerpreise bis zum Frühjahr 2027 für möglich – selbst wenn sich die Spannungen abschwächen und der Schiffsverkehr durch Hormus zur Normalität zurückkehrt.
Teurere oder verspätete Lieferungen könnten es Landwirten erschweren, Dünger rechtzeitig zu beschaffen. Von The National zitierte Analysten warnen vor möglichen Ernteausfällen und steigender Lebensmittelteuerung. Die verfügbaren Quellen beziffern jedoch weder mögliche Ernteverluste noch einen konkreten Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise. Besonders schwer wiegen könnten höhere Kosten dort, wo Landwirte und Verbraucherinnen und Verbraucher wenig finanziellen Spielraum haben; länderspezifische Auswirkungen sind in den vorliegenden Daten aber nicht gemessen. 4
18
Die belastbare Schlussfolgerung: Der Einbruch der September-Exporte hat das Angebot verknappt und das Risiko anhaltender Preis- und Beschaffungsprobleme erhöht. Er belegt für sich genommen weder eine bestimmte Entwicklung der Lebensmittelpreise im Jahr 2027 noch das Ausmaß möglicher Ernteverluste.
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Im September 2026 wurden 994.000 Tonnen Düngemittel aus dem Nahen Osten verschifft, gegenüber 3,41 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat – ein rechnerischer Rückgang um rund 71 Prozent.
Im September 2026 wurden 994.000 Tonnen Düngemittel aus dem Nahen Osten verschifft, gegenüber 3,41 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat – ein rechnerischer Rückgang um rund 71 Prozent. Die Straße von Hormus ist eine wichtige Route für Dünger und Rohstoffe. Einzelne Schiffe konnten sie passieren, doch das bedeutet nicht, dass der Transport wieder normal läuft.
Knappes Schwefelangebot und eingeschränkte Ersatzlieferungen könnten die Beschaffung und Preise bis 2027 belasten.
Im September 2026 wurden 994.000 Tonnen Düngemittel aus dem Nahen Osten verschifft, gegenüber 3,41 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat – ein rechnerischer Rückgang um rund 71 Prozent. Die Straße von Hormus ist eine wichtige Route für Dünger und Rohstoffe.
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Im September 2026 wurden aus dem Nahen Osten nur 994.000 Tonnen Düngemittel verschifft. Ein Jahr zuvor waren es 3,41 Millionen Tonnen. Die von Kpler gemeldeten Werte entsprechen einem rechnerischen Rückgang von rund 71 Prozent. Der Einbruch ist deutlich – wie stark er Ernten und Lebensmittelpreise letztlich beeinflussen wird, lässt sich bislang jedoch nicht verlässlich beziffern. 4
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Im Vergleich zum September 2025 wurden 2,416 Millionen Tonnen weniger Düngemittel verschifft. Die Zeitung The National bezifferte den Rückgang der regionalen Exporte unter Berufung auf Kpler-Daten auf 70 bis 75 Prozent. Demnach könnten die Liefermengen bis zum Jahresende auf niedrigem Niveau bleiben. Das ist eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung, keine Garantie, dass die Exporte exakt auf dem Septemberstand verharren. 4
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Die Zahlen beziehen sich auf Lieferungen aus der Region, nicht auf die weltweite Düngemittelproduktion. Auch sind sie nicht mit Kplers separaten Daten zu Schwefeltransporten durch die Straße von Hormus gleichzusetzen: Diese lagen von März bis September bei etwa 55 Prozent des Vorkriegsniveaus. Es handelt sich um einen anderen Rohstoff, einen anderen Zeitraum und eine andere Vergleichsbasis. 2
Die Straße von Hormus ist eine wichtige Schifffahrtsroute für Düngemittel und deren Rohstoffe aus der Golfregion. Die Berichte zum Exportrückgang beschreiben den Seehandel als schwer beeinträchtigt. Auch die Möglichkeit, Lieferungen über Saudi-Arabien auf dem Landweg zu transportieren, habe die Ausfälle demnach nicht ausgleichen können. Die Europäische Kommission warnt ebenfalls, dass Einschränkungen beim Düngemitteltransit die Verfügbarkeit verringern, Märkte verknappen und die Produktion bei Engpässen wichtiger Vorprodukte einschränken können. 4
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Die Meerenge war allerdings nicht für jedes Schiff unpassierbar. Im Oktober meldete Argus die Durchfahrt zweier Schwefel-Tanker trotz erhöhter Risiken für die Handelsschifffahrt. Das zeigt, dass einzelne Ladungen transportiert werden konnten – nicht aber, dass der Schiffsverkehr wieder normal oder verlässlich war. 6
Eine von der Europäischen Kommission veröffentlichte Marktanalyse zufolge entfallen auf den Nahen Osten etwa die Hälfte der weltweiten Schwefelexporte und mehr als 30 Prozent der globalen Harnstoffexporte. Das sind Anteile am Export, nicht an der Produktion. Sie verdeutlichen, weshalb Störungen in der Region auch Abnehmer weit entfernt vom Golf treffen können. 19
Besonders wichtig ist Schwefel für Phosphatdünger: Daraus wird Schwefelsäure hergestellt, die benötigt wird, um Phosphatgestein zu Produkten wie MAP und DAP zu verarbeiten. Nach Angaben des International Fertilizer Development Center gibt es für die herkömmliche Herstellung von Phosphatdünger keinen praktikablen Ersatz für Schwefel.
Der Angebotsdruck beschränkt sich nicht auf den Nahen Osten. Das International Food Policy Research Institute berichtete neben Störungen bei Lieferungen aus der Golfregion auch von Rückgängen bei Schwefelexporten aus China, Marokko und Russland. Außerdem habe der US-Hersteller Mosaic Ende August die Phosphatproduktion an zwei Standorten in Louisiana vorübergehend stillgelegt. Die Beispiele zeigen, wie ein Engpass bei einem wichtigen Rohstoff die Produktion andernorts treffen kann; sie geben aber keinen vollständigen Überblick über die Kürzungen aller Hersteller.
Cornells Ausblick auf den Düngemittelmarkt bezeichnet China als weltweit größten Anbieter von Phosphat und berichtet, dass das Land seine Phosphatexporte in den vorangegangenen neun Monaten eingeschränkt hatte. Russland, normalerweise ein wichtiger Lieferant von handelbarem Schwefel, habe Exporte blockiert. Deshalb lässt sich nicht einfach davon ausgehen, dass eines der beiden Länder ausgefallene Lieferungen aus dem Golf rasch ersetzen kann. Wie viel zusätzliche Ware verfügbar wäre und zu welchem Preis, beziffern die vorliegenden Quellen nicht.
Die Schwefelpreise hätten sich in den vorangegangenen sechs Monaten mehr als verdoppelt, berichtete IFPRI. Das erhöht den Kostendruck auf Hersteller von Phosphatdünger. Wie sich Preisänderungen und Produktionsentscheidungen auf einzelne Unternehmen oder Länder auswirken, geht aus den hier verfügbaren Angaben nicht vollständig hervor.
Die Beschaffung und die Preise von Düngemitteln könnten auch nach den akuten Störungen im Schiffsverkehr schwierig bleiben. Cornell rechnet mit erhöhten Preisen und Beschaffungsproblemen bis ins Jahr 2027 und darüber hinaus. Ein weiterer Bericht hält erhöhte Düngerpreise bis zum Frühjahr 2027 für möglich – selbst wenn sich die Spannungen abschwächen und der Schiffsverkehr durch Hormus zur Normalität zurückkehrt.
Teurere oder verspätete Lieferungen könnten es Landwirten erschweren, Dünger rechtzeitig zu beschaffen. Von The National zitierte Analysten warnen vor möglichen Ernteausfällen und steigender Lebensmittelteuerung. Die verfügbaren Quellen beziffern jedoch weder mögliche Ernteverluste noch einen konkreten Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise. Besonders schwer wiegen könnten höhere Kosten dort, wo Landwirte und Verbraucherinnen und Verbraucher wenig finanziellen Spielraum haben; länderspezifische Auswirkungen sind in den vorliegenden Daten aber nicht gemessen. 4
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Die belastbare Schlussfolgerung: Der Einbruch der September-Exporte hat das Angebot verknappt und das Risiko anhaltender Preis- und Beschaffungsprobleme erhöht. Er belegt für sich genommen weder eine bestimmte Entwicklung der Lebensmittelpreise im Jahr 2027 noch das Ausmaß möglicher Ernteverluste.
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Im September 2026 wurden 994.000 Tonnen Düngemittel aus dem Nahen Osten verschifft, gegenüber 3,41 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat – ein rechnerischer Rückgang um rund 71 Prozent.
Im September 2026 wurden 994.000 Tonnen Düngemittel aus dem Nahen Osten verschifft, gegenüber 3,41 Millionen Tonnen im Vorjahresmonat – ein rechnerischer Rückgang um rund 71 Prozent. Die Straße von Hormus ist eine wichtige Route für Dünger und Rohstoffe. Einzelne Schiffe konnten sie passieren, doch das bedeutet nicht, dass der Transport wieder normal läuft.
Knappes Schwefelangebot und eingeschränkte Ersatzlieferungen könnten die Beschaffung und Preise bis 2027 belasten.