Die Sorge vor einer erneuten Eskalation zwischen den USA und Iran prägte am Sonntag, dem 1. November, den Handel an den Golfbörsen. Anleger blickten auf die US-Zwischenwahlen am 3. November und auf die Möglichkeit, dass Präsident Donald Trump danach wieder militärisch gegen Iran vorgehen könnte. Die meisten Börsen der Region gaben nach – Katar scherte deutlich aus.
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Saudi-Arabien verliert, Katar steigt
Der saudische Leitindex sank um 0,8 Prozent. Laut dem arabischen Reuters-Bericht gab ein Großteil der an der Börse gehandelten Aktien nach.
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3 Die verfügbaren Quellen bestätigen jedoch nicht, welche konkreten Unternehmensmeldungen oder Gewinnzahlen die Kurse von Saudi Arabian Mining, Jabal Omar Development oder Elm beeinflusst haben sollen.
Katar entwickelte sich in die entgegengesetzte Richtung: Der Leitindex legte 4,6 Prozent zu. Reuters bezeichnete dies als den stärksten prozentualen Tagesgewinn seit mehr als acht Jahren. Auch Aktien des Qatar National Bank und von Industries Qatar stiegen.
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18 Die Quellen belegen die Kursbewegungen, aber nicht eindeutig, warum Katar dem regionalen Abwärtstrend trotzte.
Für Ägypten nennt die Frage einen Rückgang von 1,9 Prozent sowie Verluste bei Commercial International Bank und Talaat Moustafa Group. Diese Angaben lassen sich anhand der hier vorliegenden Quellen nicht unabhängig bestätigen. Sie sollten daher nicht als gesicherte Zahlen neben den Reuters-Daten zu Saudi-Arabien und Katar behandelt werden.
Militärische Risiken – aber kein bestätigter Angriffsbeschluss
Berichten zufolge sollen die USA Golfstaaten auf eine mögliche „kurze, intensive“ Militärkampagne nach den Zwischenwahlen vorbereitet haben. Auch ein möglicher Beginn ab dem 4. November wurde in Medienberichten unter Berufung auf regionale Regierungsvertreter genannt.
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16 Das waren Berichte über Vorbereitungen und mögliche Szenarien – kein Beleg dafür, dass Trump einen Angriff angeordnet hatte.
Gleichzeitig gab es diplomatische Kontakte: Iranische Unterhändler waren am 1. November den dritten Tag in Folge in Doha, um mit katarischen Vermittlern über eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs zu sprechen.
1 Für die Märkte standen damit zwei gegensätzliche Möglichkeiten im Raum: eine erneute Eskalation oder Fortschritte am Verhandlungstisch.
Insgesamt zeigen die belegten Börsendaten, dass die Unsicherheit die meisten Golfmärkte belastete, während Katar deutlich zulegte. Weitergehende Aussagen zu Ägypten, bestimmten Unternehmensgewinnen oder den Gründen für einzelne Aktienbewegungen sind mit den vorliegenden Quellen nicht zuverlässig abzusichern.