Max Verstappens Sieg in Malaysia und sein perfektes Singapur-Wochenende haben Red Bulls Saison eine neue Richtung gegeben. Nach einem schwierigen Start in die neue technische Ära gewann das Team erstmals 2026 einen Grand Prix. Eine Woche später holte Verstappen auch den Sprint und den Grand Prix in Singapur. Über die beiden Rennwochenenden sammelte er damit 58 Punkte.
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Der Aufschwung ist deutlich – der WM-Kampf aber eine andere Geschichte: Nach Singapur lag Verstappen mit 221 Punkten 119 Zähler hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli, der 340 Punkte auf dem Konto hatte.
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Verstappen gewinnt erstmals in Singapur
Am Samstag, dem 10. Oktober, gewann Verstappen den Sprint von der Poleposition. Am Sonntag, dem 11. Oktober, startete er auch den Grand Prix von ganz vorne. Nach einem frühen Duell mit Charles Leclerc behauptete er die Führung und holte seinen ersten Sieg auf dem Marina Bay Street Circuit. Leclerc wurde für Ferrari Zweiter, Antonelli für Mercedes Dritter.
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Der Grand-Prix-Sieg gelang Verstappen bei seinem 250. Formel-1-Start. Er führte das Rennen über alle 62 Runden an – ein weiterer Beleg für seine Kontrolle an diesem Wochenende.
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Aufschwung ja, abgeschlossene Mission nein
Red Bull war mit Fehlern und Problemen bei der elektrischen Zuverlässigkeit in die Saison gestartet. Ab Baku fand das Team laut vorliegenden Berichten zunehmend die richtige Balance; auch Weiterentwicklungen am Chassis werden als Teil der Erholung genannt. Die Ergebnisse zeigen, dass Red Bull wieder konkurrenzfähig ist. Sie belegen jedoch nicht, welchen Anteil Chassis und Antrieb jeweils daran hatten.
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Besonders wichtig ist das für Red Bulls neues eigenes Antriebsprojekt, das gemeinsam mit Ford entwickelt wird. Die Siege in Malaysia und Singapur waren die ersten Erfolge des Teams seit dem Start als eigener Antriebshersteller. Technikdirektor Pierre Waché betrachtet zwei Siege dennoch nicht als Endpunkt: Red Bulls Ziel sei es, erneut beide WM-Titel zu gewinnen – den Fahrer- und den Konstrukteurstitel.
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Was Red Bull für den Rest der Saison realistisch erwarten kann
In der Fahrer-WM ist der Rückstand auf Antonelli groß. Auch in der Konstrukteurswertung bleibt Red Bull ein klar umrissenes Zwischenziel: Nach Singapur lag das Team sieben Punkte hinter McLaren. Das macht ein Duell um Rang drei greifbar, ist aber kein Beleg dafür, dass Red Bull bereits die gesamte Saison kontrolliert.
Antonelli kann beim Großen Preis der USA in Austin am 25. Oktober die Chance haben, den Fahrertitel vorzeitig zu sichern. Entscheidend ist: Das ist eine Möglichkeit, kein garantierter Ausgang.
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Die Siege haben Red Bulls Erwartungen für den weiteren Saisonverlauf berechtigterweise angehoben. Sie markieren eine echte Wiederbelebung des Teams – aber noch nicht den Erfolg, an dem Waché das Projekt letztlich messen will: die Rückkehr zu den Weltmeistertiteln.
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